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Afrikas KI-Vorstoß wächst, da Maniok eine massive Erweiterung der Rechenzentren plant

Afrikas KI-Vorstoß wächst, da Maniok eine massive Erweiterung der Rechenzentren plant
Diya Poddar
18. Nov. 2025, 07:42 AM
  • Cassava plant eine KI-Infrastruktur im Wert von 700 Millionen US-Dollar, um den erschwinglichen GPU-Zugang in ganz Afrika auszubauen.
  • Neue Rechenzentren mit 12.000 Nvidia-GPUs zielen darauf ab, Kosten zu senken, die Geschwindigkeit zu steigern und das Wachstum der lokalen KI zu unterstützen.
  • Subventionierter Zugang zu KI könnte gemeinnützigen Organisationen und Start-ups helfen, Dienstleistungen in den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung zu skalieren.

Das von Nvidia unterstützte Cassava Technologies bereitet eine große Finanzierungsaktion vor, um fortschrittliche Dateninfrastruktur in ganz Afrika auszubauen und den Kontinent für einen schnelleren Zugang zu künstlicher Intelligenz zu positionieren.

Das Unternehmen plant, bis zu 700 Millionen Dollar zur Unterstützung dieses Vorhabens zu sammeln.

Es zielt darauf ab, KI-Tools für Unternehmen, Nonprofits und Gemeinschaften mit begrenztem Zugang zu Technologie erschwinglicher zu machen.

Dieser Schritt erfolgt, während das weltweite Interesse an KI beschleunigt und afrikanische Organisationen nach günstigerer und zuverlässigerer lokaler Rechenleistung suchen.

Finanzierungsstrategie

Cassava wird sowohl Fremdkapital als auch Eigenkapital im Rahmen seiner Kapitalbeschaffung suchen. Das Unternehmen, gegründet vom simbabwischen Milliardär Strive Masiyiwa, hat keine weiteren Details zur Finanzierungsstruktur bekannt gegeben.

Der Plan konzentriert sich darauf, Rechenzentren in ganz Afrika mit rund 12.000 Nvidia-Grafikprozessoren auszustatten.

Südafrika wird als Ausgangspunkt für die südliche Region dienen, gefolgt von Erweiterungen nach Norden, Osten und Westen.

Der Ansatz soll die Abhängigkeit von ausländischen Servern verringern, Kosten senken und die Geschwindigkeit für Nutzer auf dem gesamten Kontinent verbessern.

Das Unternehmen arbeitet außerdem mit der Rockefeller Foundation zusammen, um gemeinnützigen Organisationen subventionierten Zugang zu KI-Kapazitäten zu ermöglichen.

Die Initiative zielt darauf ab, die Preise für wesentliche Dienstleistungen in Bereichen wie Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung zu senken.

Cassava-Vertreter haben erklärt, dass die Idee darin besteht, Computerressourcen anzubieten, die teilweise von der Organisation und ihren Partnern finanziert werden, um es afrikanischen Entwicklern zu erleichtern, Werkzeuge mit lokalen Daten zu entwickeln.

Diskussionen über die Entwicklung dieses Plans fanden im Bellagio Center der Rockefeller Foundation in Italien statt.

KI-Zugangslücke

Afrika hält derzeit weniger als 1 % der weltweiten Rechenzentrumskapazität, obwohl globale Technologieunternehmen stark in neue Einrichtungen zur Unterstützung der KI-Entwicklung investieren.

Gleichzeitig nimmt die KI-Akzeptanz in ganz Afrika zu, wo viele Gemeinschaften digitale Werkzeuge nutzen, um Zugang zu Bankwesen, Gesundheitsversorgung und anderen Diensten zu erhalten, die offline begrenzt oder nicht verfügbar sind.

Da der Kontinent die am schnellsten wachsende junge Bevölkerung der Welt hat, wird erwartet, dass die Nachfrage nach KI-Diensten weiter steigt.

Das neue Modell von Cassava wird erfolgreichen Start-ups und Nonprofits einen besseren Zugang zu reduzierten KI-Technologien ermöglichen.

Das Konzept ist als Kreditsystem strukturiert, bei dem eine stärkere Leistung einer Organisation zu einer größeren Erschwinglichkeit der verwendeten Werkzeuge führt.

Das Ziel ist es, das langfristige Wachstum lokaler KI-Ökosysteme zu fördern, anstatt sich auf importierte Lösungen zu verlassen.

Innovationsunterstützung

Rund 1.100 afrikanische Start-ups, die in Bereichen wie Landwirtschaft und Gesundheit tätig sind, werden für die Aufnahme in das Programm in Betracht gezogen.

Eine dieser Organisationen ist Digital Green, eine gemeinnützige Organisation, die kleine und Subsistenzlandwirte unterstützt, indem sie ihnen hilft, Krankheiten zu erkennen, Behandlungen auszuwählen und bessere landwirtschaftliche Praktiken einzuführen.

Die gemeinnützige Organisation erhält finanzielle Unterstützung von den sozialen Verantwortungsabteilungen großer Technologieunternehmen, darunter Google, Microsoft und Meta.

Digital Green setzte ursprünglich auf gemeinschaftsbasierte Videodemonstrationen. Im Laufe der Zeit erweiterte es sich um KI-gesteuerte WhatsApp-Dienste, die Fragen der Landwirte per Text, Bild und Video beantworten.

Diese Veränderung half der Organisation, ihre jährlichen Kosten für landwirtschaftliche Unterstützung von 35 US-Dollar pro Person auf 3,5 US-Cent zu senken. \

Infolgedessen hat sie sich auf 8 Millionen Menschen in Afrika und Südostasien ausgeweitet.

Die gemeinnützige Organisation erwartet, dass niedrigere regionale KI-Kosten von Cassava es ihr ermöglichen würden, ihre Dienstleistungen weiter auszubauen.

Lokale Rechenzentren gelten als besonders wichtig, da die Nutzung von GPU-Clouds in abgelegenen Regionen wie Nordamerika sowohl die Kosten als auch die Verzögerungen erhöht.

Cassavas Plan zielt darauf ab, diese Herausforderungen zu minimieren, indem die Infrastruktur auf dem Kontinent gestärkt und Zugangsbarrieren für Innovatoren gesenkt werden.