DAX-Indexprognose, während er wichtige Unterstützung verliert, und die größten Nachzügler wurden enthüllt

DAX-Indexprognose, während er wichtige Unterstützung verliert, und die größten Nachzügler wurden enthüllt
Crispus Nyaga
19. Nov. 2025, 07:25 AM
  • Der DAX-Index steht in den letzten Monaten weiterhin unter Druck.
  • Die größten Nachzügler sind Firmen wie Adidas, Zalando und Scout24.
  • Technische Analysen deuten darauf hin, dass der DAX-Index kurzfristig weiter zurückgehen wird.

Der DAX-Index ist in den letzten Monaten zurückgegangen, da die jüngste Dynamik der globalen Aktien zurückgegangen ist. Sie fiel auf ein Tief von 23.180 €, dem niedrigsten Stand seit dem 22. Juni, und liegt auf dem niedrigsten Stand seit dem 23. Juni. Dieser Artikel beleuchtet einige der größten Unternehmen, die den Index hinter sich ziehen.

Adidas ist der größte Nachzügler im DAX-Index

Adidas, der größte Konkurrent von Nike, ist im DAX-Index zum größten Nachzügler geworden. Sie ist seit ihrem Höchststand im Februar um über 40 % gefallen und liegt nun auf dem niedrigsten Stand seit dem 2. Oktober.

Die Aktien von Adidas sind in den letzten 30 Tagen um 20 % gefallen, obwohl kürzlich ermutigende Ergebnisse veröffentlicht wurden. Der Betriebsgewinn stieg im dritten Quartal um 23 % auf 736 Millionen Euro, während der Nettogewinn um 485 Millionen Euro in die Höhe stieg.

Adidas-Aktien sind eingebrochen, während andere Unternehmen der Branche wie Nike, Under Armour und Lululemon alle zurückgegangen sind. Ebenso sind neuere Marken wie On Holding in den letzten Tagen zurückgezogen.

Die Zalando-Aktien sind in diesem Jahr stark gefallen

Der andere größte Nachzügler im DAX Index ist Zalando, eine der führenden Online-Mode- und Lifestyle-Plattformen. Es hat eine Marktkapitalisierung von über 5,95 Milliarden Euro, deutlich niedriger als sein Allzeithoch.

Der Aktienkurs von Zalando ist aufgrund der anhaltenden Herausforderungen im europäischen Einzelhandelssektor gefallen. Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass sein GMV um 6,5 % auf 3,49 Milliarden Euro stieg, während der Umsatz um 7,9 % auf 2,4 Milliarden Euro stieg.

Die Ergebnisse zeigten außerdem, dass die Zahl der aktiven Kunden von 49,5 Millionen im gleichen Zeitraum im Vorjahr auf 52,4 Millionen stieg. Am wichtigsten ist, dass das Unternehmen seine Prognose bekräftigt und erwartet, dass der Umsatz zwischen 4 % und 9 % steigen wird.

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Der Scout24-Absturz gewinnt an Fahrt

Der andere größte Nachzügler im DAX Index ist Scout24, ein Unternehmen, das ImmoScout24 betreibt. Die Scout24-Aktie ist auf ein Tief von 86,65 € gefallen, ein Rückgang von fast 30 % gegenüber ihrem Höchststand in diesem Jahr.

Die Scout24-Aktie ist trotz starker Finanzergebnisse gefallen. Der Umsatz im dritten Quartal stieg um 15 % auf 165 Millionen Euro, während der Nettogewinn auf 101,5 Millionen Euro stieg. Das Management schränkte die Prognose zudem auf die obere Seite der Bandbreite ein, warnte gleichzeitig vor globalen Unsicherheiten.

Weitere größte Nachzügler im DAX-Index in den letzten 30 Tagen waren Unternehmen wie Fresenius Medical Care, Siemens Healthineers, Symrise, SAP und Deutsche Telekom.

Die größten Gewinner im Index hingegen sind Unternehmen wie Deutsche Post, RWE, Heidelberg Materials, Mercedes-Benz, BMW, Porsche und Commerzbank.

DAX Index technische Analyse

Das Tagesdiagramm zeigt, dass der deutsche DAX-Index in den letzten Monaten zurückgegangen ist. Sie ist von dem bisherigen Jahreshöchststand von 24.778 € im Oktober auf aktuell 23.200 € gefallen.

Der Index ist unter das wichtige Unterstützungsniveau von 23.328 € gefallen, dem niedrigsten Niveau im September. Dieser Preis lag auch entlang des Ausschnitts des Doppeltop-Musters.

Der Index ist zudem unter das 23,6%ige Fibonacci-Retracement-Level bei 23.230 € gefallen. Sie fiel auch unter den 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA), ein Zeichen dafür, dass die Bären die Kontrolle haben.

Daher ist das wahrscheinlichste Szenario, dass sie weiter fällt, wobei der nächste Punkt das 50%-Retracement-Level bei 21.600 € ist. Eine Bewegung über den 100-Tage-Durchschnitt bei 23.840 € würde den bärischen Ausblick ungültig machen.

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