Die Nvidia-Aktie handelt am Freitag im roten Wert: Hier ist der Grund, warum NVDA sich stark erholen könnte

Die Nvidia-Aktie handelt am Freitag im roten Wert: Hier ist der Grund, warum NVDA sich stark erholen könnte
Devesh Kumar
28. Nov. 2025, 16:40 PM
  • Die Nachfrage nach Blackwell erreicht Rekorde mit 11 Milliarden Dollar Quartalsumsatz und massiven GPU-Cluster-Bestellungen.
  • Analysten erwarten 35–45 % Aufwärtspotenzial, wobei die höchsten Preisziele bis zu 275 US-Dollar erreichen.
  • Die Prognosen im ersten Quartal von 43–44 Milliarden US-Dollar signalisieren ein beschleunigtes Wachstum angesichts der Nachfrage nach KI-Infrastruktur.

Die Nvidia-Aktie (NASDAQ: NVDA) fiel am Freitag in den negativen Bereich und löste eine neue Debatte über überhitzte Bewertungen und "Blasen"-Risiko aus.

Dennoch sehen bullische Anleger den Ausverkauf eher als Rauschen denn als grundlegenden Wandel: Die heiße Nachfrage nach Blackwell, die glühenden Prognosen und eine Reihe von bullischen Analysten-Upgrades deuten darauf hin, dass die Aktie stark zurückspringen könnte.

Mit 51,2 Milliarden US-Dollar an Blackwell-Umsätzen und Konsenspreiszielen, die deutlich über dem aktuellen Niveau liegen, könnte der Rückgang am Freitag nur eine Pause sein.

Kurz gesagt scheint der jüngste Rückgang ein Fall von Stimmungsverschiebung zu sein, nicht ein Zeichen für einen Abbau der Fundamentaldaten, und wenn neue Angebotsoffenlegungen oder Gewinnstärken erreicht werden, deutet die Geschichte darauf hin, dass die Erholung von NVDA sowohl schnell als auch stark sein könnte.

Blackwell-Nachfrage und der Angebotseng: Warum die Umsatzstärke wichtig ist

Im Kern von Nvidias Bullenfall steht die rekordverdächtige Nachfrage nach seiner Blackwell-Architektur.

Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Quartal 51,2 Milliarden US-Dollar an von Blackwell getriebenen Umsätzen, eine beispiellose Startrampe, erklärte CEO Jensen Huang, "über die Charts".

Große Unternehmens- und Cloud-Kunden geben überdimensionale Cluster-Bestellungen auf, oft für mehr als 100.000 GPUs gleichzeitig, was zu einem kurzfristigen Liefermangel führt.

Nvidias eigene Daten zeigen, dass der Umsatz im dritten Quartal auf rund 57 Milliarden US-Dollar ansteigt, da Kunden um Zugang zu den neuesten Chips zur Versorgung von KI-Workloads suchen.

Diese Knappheit im Angebot hat spürbare Auswirkungen: Kunden berichten von extrem langen Vorlaufzeiten, wobei einige Hyperscaler angeben, dass "Rückstände bis Ende nächsten Jahres reichen."

Historisch gesehen haben sich die Nvidia-Aktien tendenziell schnell erholt, sobald Produktionsengpässe nachlassen oder Lieferupdates Schlagzeilen auftauchen.

Entscheidend ist, dass die Bruttomargen weiterhin im mittleren Bereich von 70 % stabil bleiben, und das Management prognostiziert Rückenwinde der Margen, da die Blackwell-Volumina weiter steigen – ein Hauptgrund, warum institutionelle Investoren weiterhin Rückgänge kaufen.

Nvidia-Aktie: Technisches Beispiel für einen Aufschwung

Trotz der Nervosität am Freitag bleibt die Wall Street gegenüber der Nvidia-Aktie überwiegend optimistisch.

Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt derzeit zwischen 248 und 258 US-Dollar, was einen Aufwärtstrend von 35–45 % gegenüber den jüngsten Tiefs bedeutet, wobei mehrere Schwergewichte wie Baird ihre Ziele erst letzte Woche auf 275 US-Dollar erhöht haben.

Die meiste Berichterstattung ist auf Buy ausgerichtet, was das Vertrauen in Nvidias strukturelle Dominanz im Bereich KI-Silizium widerspiegelt.

Guidance ist ein weiterer wichtiger Katalysator. Die Prognose des Managements über 43–44 Milliarden Dollar für das erste Quartal deutet auf eine anhaltende Beschleunigung hin – genau das Art von Signal, das bärische Positionierungen auflösen und neue Käufer im Momentum anziehen kann.

Historisch gesehen haben sich ähnliche stimmungsgetriebene Rückgänge schnell umgekehrt: Nach vergleichbaren Einbrüchen im Jahr 2024 erholte sich NVDA innerhalb einer Woche zwischen 8 % und 15 %, als Schlagzeilen oder Angebotsupdates die Lage veränderten.

Wie ein Barclays-Analyst sagte: "Die Blackwell-Rampe, kombiniert mit einem robusten Margenausblick, hält unser hochüberzeugtes Buy-Rating erhalten."

Dennoch können Megacap-Bewegungen volatil sein, da Anleger sich auf starke Schwankungen einstellen sollten, selbst wenn die Fundamentaldaten stark bleiben.

Wichtige Auslöser, die man beachten sollte, sind: (1) Nvidia- oder große Kunden-Updates zu Lieferung und Rampenfrequenz; (2) Kurserhöhungen oder Rating-Bewegungen bei neuen Analysten; (3) Makroentwicklungen, die die Zins- oder Bewertungsängste lindern.

Wenn Angebot und Prognosen stabil bleiben, könnte der Rückgang am Freitag eine klassische Kaufgelegenheit sein und nicht der Beginn eines Abwärtstrends.