Hier erfahren Sie, warum die Broadcom-Aktie am Dienstag aufsteigt

Hier erfahren Sie, warum die Broadcom-Aktie am Dienstag aufsteigt
Devesh Kumar
23. Dez. 2025, 21:48 PM
  • Broadcoms KI-Backlog von 73 Milliarden US-Dollar erhöht die Sichtbarkeit im Umsatzwachstum bis 2026-27.
  • Der KI-Umsatz im vierten Quartal erreichte 6,5 Milliarden US-Dollar, ein Anstieg von 74 % im Jahresvergleich, da die Nachfrage weiterhin stark bleibt.
  • Investoren konzentrieren sich wieder auf Skalierung und Rückstau, da die KI-Dollarmargen die geringeren Prozentsätze ausgleichen.

Die Broadcom-Aktie (NASDAQ: AVGO) stieg am Dienstag, als Investoren die Fähigkeit des Chipherstellers neu bewerteten, ein massives KI-Auftragsbuch im Wert von 73 Milliarden US-Dollar in nachhaltiges Umsatzwachstum umzuwandeln.

Die Aktie erholte sich von einem früheren Ausverkauf im Dezember, wobei sich der Markt nun auf Angebotsgewinne und Rückstausichtbarkeit konzentriert, statt auf kurzfristige Margensorgen.

Eine neue Dividendenerhöhung um 10 % signalisierte zudem das Vertrauen des Managements, dass starke Cashflows erhalten bleiben, selbst wenn die Umsätze von KI-Chips traditionelle Geschäftsbereiche übertreffen.

Broadcom-Aktie: Die Wachstumsgeschichte, die Investoren kaufen.

Hier ist, was die Stimmung verändert hat: Broadcom gab einen Rückstau von 73 Milliarden Dollar an KI-Halbleiteraufträgen bekannt, die in den nächsten 18 Monaten verschickt werden sollen.

Diese Zahl übertrifft das, was die Wall Street erwartet hatte, und widerlegt jede Erzählung, dass die Nachfrage abkühlt.

Der KI-Umsatz des Unternehmens erreichte allein im vierten Quartal 6,5 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 74 % im Jahresvergleich entspricht.

Das würde einem Wachstum von 150 % entsprechen, eine Zahl, die Analysten auf der anderen Straßenseite davon überzeugt hat, dass Broadcoms Infrastrukturrolle im KI-Boom sicher ist.

Ein Analyst der Bank of America hob etwas Entscheidendes hervor: die wachsende Kundenbasis für Broadcoms maßgeschneiderte Beschleuniger (bekannt als XPUs).

Neue Hyperscaler-Kunden wie Anthropic erhöhten im vierten Quartal eine erhöhte Nachfrage von 1 Milliarde US-Dollar, was darauf hindeutet, dass der Rückstau nicht auf einen einzigen Käufer konzentriert ist.

Das ist wichtig. Als die KI-Nachfrage Mitte Dezember fragil erschien, fürchteten besorgte Händler ein Risiko der Kundenkonzentration – was passiert, wenn ein riesiger Cloud-Anbieter Bestellungen streicht?

Die Backlog-Tiefe beantwortet diese Frage: Broadcom hat eine reale, diversifizierte Nachfrage, die sich über 2026 bis 2027 erstreckt.

Goldman Sachs stellte den anhaltenden Schwung sowohl bei XPU als auch im Netzwerkbereich fest und wies auf Broadcoms Dominanz im Gefüge hin, das KI-Rechenzentren miteinander verbindet.

Das ist der weniger spannende, aber entscheidende Teil des Infrastruktur-Stacks.

Während alle Nvidias GPUs beobachten, sind Broadcoms Netzwerkchips und maßgeschneidertes Silizium ebenso unverzichtbar und bringen bessere Wirtschaftlichkeiten für das Unternehmen, sobald man das Volumen kontrolliert.

Dividendensteigerung und Margin-Krisen, die zählen

Broadcom kündigte eine vierteljährliche Dividendenerhöhung um 10 % an, von 59 Cent auf 65 Cent pro Aktie, die am 31. Dezember zu zahlen ist.

Dies ist die fünfzehnte aufeinanderfolgende jährliche Dividendenerhöhung seit 2011 – eine Bilanz, die für einkommensorientierte institutionelle Anleger von großer Bedeutung ist.

Bei Dividendenwachstumsportfolios liegt die Ausschüttungsquote von Broadcom bei etwa 50 %, was Raum zum Wachstum lässt, selbst wenn die Investitionskosten steigen.

Hier ist die Spannung, mit der Händler zu kämpfen haben: Der Umsatz von KI-Chips boomt, hat aber geringere Bruttomargen als die traditionellen Netzwerk- und Softwareunternehmen von Broadcom.

Das Management prognostizierte, dass die Bruttomargen im ersten Quartal 2026 sequentiell um etwa 100 Basispunkte sinken – ein echter Gegenwind in prozentualen Mengen, selbst wenn die Dollarmargen weiter steigen.

Der Ausverkauf am 12. Dezember erfolgte, weil einige Investoren "Margenkompression" hörten und vergaßen zu fragen: "Aber auf welcher Einnahmebasis?"

Der Rückstau beantwortet das. Der KI-Umsatz wird sich mehr als verdoppeln, und die Dollarmargen sollten sich absolut deutlich erhöhen, was den prozentualen Druck ausgleicht.