Tesla-Aktie schwankt heute: Was treibt die Preisschwankungen an?

Tesla-Aktie schwankt heute: Was treibt die Preisschwankungen an?
Utkarsh Roshan
18. Feb. 2026, 17:05 PM

Tesla-Aktie war am Mittwoch wackelig.

Die Tesla-Aktie stieg im frühen Handel um bis zu 1.3% auf 412.51 $. Allerdings gab der EV-Hersteller diese Gewinne recht bald wieder ab und notierte nahe der Seitwärtsbewegung.

Zum Zeitpunkt des Schreibens erholten sich die Tesla-Aktien leicht und lagen rund 0.8% im Plus.

Der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average legten jeweils um 0.1% bzw. 0.2% zu.

Die ungleiche Bewegung kommt, nachdem CEO Elon Musk angekündigt hatte, dass die Produktion des firmeneigenen Robo-Taxis, bekannt als Cybercab, begonnen habe.

Die Ankündigung signalisierte frühe Fortschritte bei einem Fahrzeug, das eine zentrale Rolle in Teslas Langzeitstrategie für autonomes Fahren und künstliche Intelligenz spielt.

Dieser Fortschritt fällt angesichts der Vergangenheit des Unternehmens mit Verzögerungen bei Großprojekten auf.

Teslas Cybertruck erreichte Kunden etwa vier Jahre nach seiner ersten Enthüllung, und einige Käufer warten noch auf Teslas Roadster der zweiten Generation, der 2017 angekündigt wurde.

Der Cybercab ist ein zentraler Bestandteil von Teslas Bestreben, sich als physisches KI-Unternehmen zu positionieren und KI‑trainierte Produkte zu entwickeln, die mit der realen Welt interagieren.

Im Juni startete Tesla in Austin, Texas, einen KI‑trainierten Robo-Taxi-Service mit Model Y-Fahrzeugen.

Der Service konkurriert mit Waymo von Alphabet. Das Unternehmen plant, Cybercabs im Laufe der Zeit zu diesem Netzwerk hinzuzufügen.

Tesla hat gesagt, dass es seine Robo-Taxi-Aktivitäten in der ersten Hälfte des Jahres 2026 auf neun Städte ausweiten will.

Zusätzlich zum Betrieb des eigenen Netzwerks plant das Unternehmen, Cybercabs an Dritte zu verkaufen, die an dem Betrieb eigenständiger Flotten interessiert sind.

Kalifornische regulatorische Freigabe erhöht den Druck

Ein weiterer Faktor, der Teslas Aktien unterstützt, war die Nachricht, dass dem Unternehmen gestattet wird, weiterhin Fahrzeuge in Kalifornien zu verkaufen, nachdem es seine Marketingpraktiken in Bezug auf Fahrerassistenzsysteme überarbeitet hat.

Die Kalifornische Kraftfahrzeugbehörde sagte am späten Dienstag, dass Tesla Korrekturmaßnahmen ergriffen habe, einschließlich der Beendigung der Verwendung des Autopilot-Brandings im Staat.

Das Unternehmen hat außerdem seine Verwendung des Begriffs Full Self-Driving angepasst, um zu verdeutlichen, wann eine Fahrerüberwachung erforderlich ist.

Kalifornien hatte zuvor geplant, Teslas Verkaufslizenz für 30 Tage auszusetzen, nach einer Entscheidung eines Verwaltungsrichters im Dezember.

Das Urteil stellte fest, dass Tesla die Fähigkeiten seiner Fahrerassistenztechnologie übertrieben hat.

Der Staat hatte Tesla Zeit eingeräumt, Rechtsmittel einzulegen oder die behördlichen Anforderungen zu erfüllen.

Das Urteil stellte fest, dass Tesla die Fähigkeiten seiner Fahrerassistenztechnologie übertrieben hat.

Der Staat hatte Tesla Zeit eingeräumt, Rechtsmittel einzulegen oder die behördlichen Anforderungen zu erfüllen.

Arbeitskonflikte in Deutschland nehmen zu

Gleichzeitig sieht sich Tesla in Deutschland mit wachsenden Arbeitskonflikten konfrontiert, bei denen die größte Gewerkschaft des Landes das Unternehmen beschuldigt, ein feindliches Arbeitsumfeld in seiner Fabrik in der Nähe von Berlin zu fördern, laut einem Bloomberg-Bericht.

IG Metall sagte am Mittwoch, dass Tesla Arbeitnehmer übermäßig beschäftigt und Druck auf Mitarbeiter ausübt, die krank geworden sind.

Nach Angaben der Gewerkschaft hat sie einen Unterlassungsantrag wegen dessen gestellt, was sie als falsche Behauptungen bezeichnete, dass eines ihrer Mitglieder eine Betriebsratssitzung aufgenommen habe.

Die Gewerkschaft hat auch die Staatsanwaltschaft gebeten, einen lokalen Tesla-Manager wegen Verleumdung zu untersuchen.

Teslas Management greife Gewerkschaften in Deutschland „mit beispielloser Aggressivität“ an, sagte Jan Otto, regionaler Vorsitzender bei IG Metall, gegenüber der Wirtschafts-Nachrichtenveröffentlichung. „Das Unternehmen darf sich das nicht einfach durchgehen lassen.“

Der Konflikt kommt vor einer umstrittenen Betriebsratswahl im Werk im nächsten Monat.

IG Metall strebt eine Mehrheit an, um in Deutschland übliche Lohnvereinbarungen durchzusetzen.

Musk hat wiederholt seine Ablehnung von Gewerkschaften und Tarifverhandlungen geäußert.

In Deutschland halten Arbeitnehmervertreter typischerweise die Hälfte der Sitze in den Aufsichtsräten großer Unternehmen, was ihnen erhebliche Einflussmöglichkeiten auf die Unternehmensstrategie gibt.