Dow-Futures stürzen am Dienstag ab: 5 Dinge vor Börsenöffnung

Dow-Futures stürzen am Dienstag ab: 5 Dinge vor Börsenöffnung
Devesh Kumar
17. März 2026, 12:15 PM
  • US-Futures geben nach, da Öl wegen der Spannungen mit dem Iran über $100 steigt.
  • RBA erhöht den Leitzins auf 4,1 %, da der Inflationsdruck weiter hoch bleibt.
  • Nvidia im Fokus auf der GTC, während Anleger das KI-Momentum verfolgen.

Die US-Aktien-Futures stehen am Dienstag unter Druck, nachdem die S&P-500-Futures im frühen Handel um 0,3 % gefallen sind.

Auch die Futures auf andere Wall-Street-Indizes notierten im Minus: Die Nasdaq-100-Futures gaben um mehr als 0,4 % nach, während die Dow-Jones-Futures über 120 Punkte verloren.

Die Bewegung erfolgt, während die Aktienmärkte weltweit angesichts des Kriegs zwischen den USA und dem Iran volatil bleiben, was die Ölpreise auf mehrjährige Höchststände getrieben hat.

Am Dienstag stiegen die Ölpreise um rund 4 %, wobei Brent-Öl über der wichtigen Marke von 100 US-Dollar pro Barrel blieb.

5 Dinge, die vor der Öffnung an der Wall Street zu wissen sind

1. Die Ölpreise dominieren weiter die Schlagzeilen, wobei Brent-Öl erneut über 100 US-Dollar steigt.

Analysten wiesen auf die anhaltende Eskalation des Konflikts hin und erklärten, die Ölpreise dürften in den kommenden Wochen hoch bleiben.

„Da wir uns jetzt in der dritten Woche des Konflikts befinden und keine Anzeichen sehen, dass die Energieflüsse wieder aufgenommen werden, haben wir unsere Szenarien sowie unser Basisszenario gründlich neu überdacht“, sagte Warren Patterson, Leiter Rohstoffstrategie der ING Group, in einem Bericht.

2. Im Gewinnkalender stehen am Dienstag unter anderem Lululemon, DocuSign und Oklo mit Ergebnisberichten an.

Lululemon wird seine Q4-Zahlen nach Handelsschluss veröffentlichen; die Anleger beobachten Margen, die Nachfrage in Nordamerika und den Ausblick für 2026.

Bei DocuSign konzentriert sich Wall Street auf Billings, das Wachstum bei Abonnements und die Prognose für die Zukunft.

Oklo teilte mit, die Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2025 zu berichten; Investoren werden den Cash-Burn, die Projektentwicklung und die Fortschritte bei der Kommerzialisierung fortschrittlicher Kernkrafttechnologien genau beobachten.

3. Die Reserve Bank of Australia (RBA) hob ihren Leitzins am Ende der Sitzung vom 16.–17. März um 25 Basispunkte auf 4,1 % an – eine Entscheidung, die viele als „auf der Klinge“ bezeichnet hatten.

Die Anhebung setzt effektiv zwei der Zinssenkungen aus dem Lockerungszyklus 2025 zurück und zeigt, dass die Inflation weiterhin hartnäckig ist.

Ein großer Teil des Drucks resultiert aus höheren globalen Energiepreisen, die insbesondere mit den Spannungen im Nahen Osten zusammenhängen.

Das heißt aber nicht, dass die Märkte völlig überrascht wurden.

Die meisten Ökonomen hatten bereits mit einer Anhebung gerechnet, und viele erwarten weiterhin, dass die Zinsen weiter steigen und bis Ende 2026 möglicherweise bei etwa 4,35 % liegen könnten.

4. Nvidia steht mit seiner GTC-Konferenz im Fokus, bei der CEO Jensen Huang heute live zu sehen sein wird.

Das Interesse ist besonders groß, nachdem Morgan Stanley seine bullishe Einschätzung der Aktie Anfang dieser Woche bekräftigt hat.

Allerdings ist Nvidia in letzter Zeit nicht nur gerade nach oben gelaufen. Die Aktie liegt noch rund 13,5 % unter ihrem Oktober-Hoch und ist bisher in 2026 leicht im Minus.

5. Globale Investoren agierten am Dienstag eher vorsichtig.

In Asien zeigten die Aktien ein gemischtes Bild, während Anleger versuchten, die jüngsten Ölpreisbewegungen und die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran einzuordnen.

Die Schwankungen an den Energiemärkten beginnen zunehmend auf die Stimmung zu drücken, insbesondere wegen der Sorge, dass höhere Rohölpreise das Wachstum belasten könnten.

In Europa zeichnete sich ein ähnliches Bild ab.

Die Märkte fanden keine klare Richtung, da Händler die Erholung des Ölpreises und deren mögliche Auswirkungen auf Inflation, Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne genau beobachteten.