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FS KKR-Aktie fällt nach Moodys Herabstufung – zunehmender Kreditstress

FS KKR-Aktie fällt nach Moodys Herabstufung – zunehmender Kreditstress
Ananthu C U
24. März 2026, 17:04 PM
  • FS KKR-Aktien fallen seit Jahresbeginn um 31 %, nachdem Moody’s das Rating auf Ramsch herabgestuft hat.
  • Zunehmende notleidende Kredite und schwache Erträge belasten das Anlegervertrauen.
  • Private-Credit-Sektor steht angesichts steigender Rücknahmeanträge unter Druck.

Die Aktien von FS KKR Capital Corp fielen deutlich, nachdem Moody’s den auf Private Credit spezialisierten Fonds von KKR auf Ramschniveau herabgestuft hatte und damit die Anlegerbedenken über eine Verschlechterung der Vermögensqualität und schwache Erträge verstärkte. 

Die Aktie ist in diesem Jahr nun um mehr als 31 % gefallen, was den zunehmenden Druck durch steigende notleidende Kredite und allgemeinere Belastungen im Private-Credit-Sektor widerspiegelt.

Herabstufung wegen verschlechterter Vermögensqualität

Moody’s Ratings hat FS KKR Capital Corp auf Ramschniveau herabgestuft.

Moody’s senkte die Schuldnerbewertung des Fonds um eine Stufe von Baa3 auf Ba1 und drückte ihn damit in den Bereich der Non-Investment-Grade-Ratings. 

Die Agentur erklärte, die Herabstufung spiegele eine ausgeprägte Verschlechterung der Vermögensqualität im Vergleich zu Peers wider.

„Die Herabstufung reflektiert die anhaltenden Herausforderungen der Vermögensqualität bei FSK, die im Zeitverlauf zu schwächerer Rentabilität und stärkerer Verringerung des Nettoinventarwerts im Vergleich zu Peers im BDC-Segment geführt haben“, so Moody’s.

Ein zentrales Anliegen ist der starke Anstieg notleidender Kredite – also Kredite, bei denen Kreditnehmer die Zahlungen eingestellt haben –, die Ende 2025 5,5 % des Gesamtportfolios ausmachten. 

Dies gehört zu den höchsten Werten unter den gerateten Business Development Companies.

Der Fonds, der an private mittelständische Unternehmen in den Vereinigten Staaten vergibt, wurde zudem wegen struktureller Risiken hervorgehoben. 

Moody’s betonte die vergleichsweise höhere Verschuldung, die stärkere Exponierung gegenüber Payment-in-Kind-(PIK)-Darlehen und den geringeren Anteil von Darlehen mit erstem Pfandrecht im Vergleich zu Peers – Faktoren, die Verluste in einem Abschwung verstärken könnten.

Schwache Ergebnisse und Marktreaktion

Auch die finanzielle Performance geriet unter Druck. 

FS KKR Capital meldete im vierten Quartal einen Nettoverlust von $114 million und erzielte für das Gesamtjahr 2025 laut Moody’s lediglich $11 million Nettogewinn.

Die Verschlechterung der Ergebnisse in Verbindung mit den Problemen bei der Vermögensqualität hat das Anlegervertrauen stark belastet. 

Die Aktien des Fonds fielen am Dienstagvormittag um rund 4 % und haben sich in diesem Jahr bereits um mehr als 31 % verbilligt.

Fonds wie FS KKR sind in der Regel auf die Emission von Schuldtiteln angewiesen, um die Renditen zu steigern. 

Daher könnte eine Herabstufung auf Ramschniveau die Finanzierungskosten erhöhen, künftige Renditen potenziell drücken und die finanzielle Flexibilität einschränken.

Trotz der Herabstufung versuchte das Unternehmen, die Anleger hinsichtlich seiner finanziellen Position zu beruhigen.

„FSK bleibt trotz der Entscheidung gut positioniert“, sagte ein Sprecher des Fonds in einem CNBC-Bericht. 

„Es verfügt über eine starke, gut gestaffelte Verbindlichkeitsstruktur ohne ungesicherte Fälligkeiten 2026 und nur begrenzte kurzfristige Fälligkeiten, was es uns ermöglicht, unsere Portfoliounternehmen weiterhin zu unterstützen und das derzeitige Marktumfeld zu navigieren.“

Private-Credit-Sektor steht unter zunehmendem Druck

Die Herabstufung fällt in eine Zeit, in der es breitere Anzeichen für Belastungen im schnell wachsenden Private-Credit-Markt gibt. 

Zunehmende Sorgen über mögliche Kreditverluste – insbesondere in Sektoren wie Software und damit verbundenen Dienstleistungen – haben bei Privatanlegern vermehrt Rücknahmeanträge ausgelöst.

FS KKR selbst weist eine erhebliche Exponierung gegenüber Softwarekrediten auf, die Ende 2025 16,4 % seines Portfolios ausmachten, was die Anlegerbedenken hinsichtlich Konzentrationsrisiken verstärkt.

Vermögensverwalter branchenweit, darunter große Akteure wie Blackstone und Blue Owl, sahen sich mit erhöhten Rücknahmeanfragen konfrontiert und begrenzten in einigen Fällen Rücknahmen, um Liquiditätsdruck zu steuern.

Die Entwicklungen deuten auf einen möglichen Wendepunkt für einen Sektor hin, der sich im vergangenen Jahrzehnt rasant ausgeweitet hat, angetrieben von der Nachfrage der Anleger nach höheren Renditen in einem Niedrigzinsumfeld.