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Beste ETFs jetzt kaufen: Top-defensive Anlagen in der Nahost‑Krise

Beste ETFs jetzt kaufen: Top-defensive Anlagen in der Nahost‑Krise
Ananthu C U
25. März 2026, 20:25 PM
  • Dividenden‑ETFs führen die Performance an und bieten Erträge sowie Abwärtsschutz.
  • Versorger und Basiskonsumgüter stechen hervor, da Anleger in defensive Sektoren umschichten.
  • Gold‑ETFs legen zu, da Inflation und geopolitische Risiken zunehmen.

Steigende geopolitische Spannungen im Nahen Osten, verbunden mit stark steigenden Ölpreisen und erneuten Inflationssorgen, prägen die Anlagestrategien 2026 neu.

Da die Volatilität zunimmt und das Verbrauchervertrauen schwächer wird, verlagern Marktteilnehmer vermehrt ihr Kapital in defensive Anlagen, um Kapital zu erhalten und Risiken zu steuern.

Der anhaltende Konflikt hat die Energieversorgungsketten gestört, insbesondere durch die Schließung der Straße von Hormus, was die Rohölpreise nach oben treibt und die Perspektive für Inflation und Zinsen verkompliziert.

Da breitere Marktindizes wie der S&P 500 und der Dow Jones Industrial Average in diesem Jahr mehr als 3% gefallen sind, gewinnen börsengehandelte Fonds (ETFs), die Stabilität, Erträge und Inflationsschutz bieten, an Bedeutung.

Dividenden-ETFs führen bei Renditen und Ertragsattraktivität

Dividendenorientierte ETFs haben sich unter den defensiven Anlagen als stärkste Performer herauskristallisiert und bieten sowohl Erträge als auch Widerstandsfähigkeit in volatilen Märkten.

Der Schwab US Dividend Equity ETF (SCHD) sticht mit einem Zuwachs von 10% seit Jahresbeginn hervor und ist damit der Top-Performer unter den in diesem Artikel genannten Fonds. 

Sein Fokus auf qualitativ hochwertige Unternehmen mit soliden Bilanzen und konstanten Ausschüttungen hat sowohl Kurssteigerungen als auch Ertragsgenerierung gestützt.

Ähnlich bietet der Vanguard High Dividend Yield ETF (VYM) eine diversifizierte Exponierung gegenüber Unternehmen mit überdurchschnittlichen Dividendenzahlungen. 

In einem Umfeld, in dem die Inflation die Kaufkraft schmälert und Zinssenkungen unsicher bleiben, gelten Dividenden-ETFs zunehmend als Kernposition für Anleger, die stabile Erträge und Schutz nach unten suchen.

Versorger bieten Stabilität mit stetigen Zuwächsen

Versorger erzielten ebenfalls solide Leistungen und profitierten von ihren defensiven Eigenschaften und der vorhersehbaren Nachfrage.

Der Utilities Select Sector SPDR Fund (XLU) hat seit Jahresbeginn um 5,6% zugelegt und viele andere Niedrigvolatilitätssegmente übertroffen. 

Die wesentliche Funktion des Sektors – die Versorgung mit Strom, Wasser und Gas – sorgt auch in wirtschaftlichen Abschwüngen für relativ stabile Umsatzerlöse.

Der iShares US Utilities ETF (IDU), der um mehr als 4% gestiegen ist, bietet eine breitere Exponierung innerhalb des Sektors und hilft Anlegern, zu diversifizieren und gleichzeitig eine defensive Position zu wahren.

Da die Unsicherheit bezüglich Inflation und Wachstum anhält, ziehen Versorger weiterhin Mittelzuflüsse als Allokation in sichere Häfen an.

Basiskonsumgüter bleiben angesichts schwacher Stimmung robust

Basiskonsumgüter haben sich gut behauptet, da Haushalte in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld essentielle Ausgaben priorisieren.

Der Consumer Staples Select Sector SPDR Fund (XLP) hat seit Jahresbeginn um mehr als 4,7% zugelegt, gestützt von starker Preissetzungsmacht großer, etablierter Unternehmen im Sektor.

Ähnlich bietet der iShares US Consumer Staples ETF (IYK), um etwa 4,5% gestiegen, eine diversifizierte Exponierung gegenüber Unternehmen, die Alltagsbedarf wie Lebensmittel, Getränke und Haushaltswaren herstellen.

Da steigende Treibstoffkosten und die allgemeine Unsicherheit die diskretionären Ausgaben belasten, werden Basiskonsum-ETFs voraussichtlich eine zentrale defensive Allokation für Anleger bleiben.

Gold-ETFs bieten Absicherung gegen Inflation und geopolitische Risiken

Goldgebundene ETFs spielen weiterhin eine wichtige Rolle als Absicherung gegen Inflation und geopolitische Risiken, auch wenn ein stärkerer Dollar und nachlassende Erwartungen an Zinssenkungen die Gewinne begrenzt haben.

Die SPDR Gold Shares (GLD) und der iShares Gold Trust (IAU) haben in diesem Jahr beide um mehr als 4% zugelegt, was das anhaltende Anlegerinteresse an sicheren Anlagen widerspiegelt.

Golds historische Rolle als Wertspeicher macht es insbesondere in Zeiten von Währungsvolatilität und zunehmendem Preisdruck relevant. 

Da die Inflationsrisiken durch höhere Energiekosten erhöht sind, kann eine Position in Gold-ETFs dabei helfen, Portfolios auszugleichen und Abwärtsrisiken zu mindern.