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US-Aktien eröffnen fester: S&P peilt neues ATH an, Dow +0,3%

US-Aktien eröffnen fester: S&P peilt neues ATH an, Dow +0,3%
Utkarsh Roshan
15. Apr. 2026, 15:54 PM

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Broadcom (AVGO)

Kaufempfehlung für AVGO. Meta hat seine Partnerschaft ausgeweitet, um kundenspezifische Chips auf Basis von Broadcoms Technologie einzusetzen – das schafft direkte, zusätzliche Nachfragesichtbarkeit für AVGOs Plattform für kundenspezifische Siliziumlösungen. These: Nachlassendes Iran-Risiko plus anhaltende Capex-Signale der Hyperscaler treiben die Nachfrage nach Halbleitern und stützen AVGOs relative Stärke.

Kernrisiko: Meta stoppt oder renegottiert die Einführung kundenspezifischer Chips bzw. erlangt Design-Wins, die Broadcom ausschließen.

Morgan Stanley (MS)

Kaufempfehlung für MS. Ergebnisüberraschung (EPS $3.43 vs. $3.00; Umsatz $20.58B vs. $19.72B) und Stärke im Equity-Sales-&-Trading passen zu einem Markt, der rallyt und voraussichtlich höhere Handelsvolumina sehen wird. These: Risk-on-Stimmung plus verbesserte makro-/geopolitische Rahmenbedingungen führt zu anhaltend höheren Umsätzen im Handel und stützt das Ergebnismomentum von MS.

Kernrisiko: Die Handelsvolumina drehen schnell ins Negative (geringere Volatilität/Umsätze), trotz des Indexanstiegs.

  • S&P 500 nähert sich Rekordhoch vor dem Hintergrund von Optimismus wegen eines Iran-Abkommens.
  • Technologie- und Chiptitel gewinnen – Broadcom steigt nach erweiterter Partnerschaft mit Meta.
  • Morgan Stanley und Bank of America übertreffen Erwartungen und stärken die Stimmung.

US-Aktien legten am Mittwoch zu, wobei der S&P 500 einem frischen Intraday-Allzeithoch näherkam.

Die Anlegerstimmung verbesserte sich in Erwartung, dass der Iran-Konflikt kurz vor einer Lösung stehen könnte.

Der Leitindex stieg um 0,2% und war auf Kurs für einen Rekordschluss, während der Nasdaq Composite um 0,3% zulegte.

Der Dow Jones Industrial Average gewann 157 Punkte bzw. 0,3% und spiegelte eine breite Stärke im Aktiensegment wider.

Optimismus wegen Iran-Konflikts stärkt Anlegerstimmung

Marktteilnehmer wirkten ermutigt durch Anzeichen möglicher diplomatischer Fortschritte zwischen den USA und dem Iran.

Präsident Donald Trump sagte Anfang der Woche, dass Verhandlungen möglicherweise im Gange seien.

„Die andere Seite hat uns angerufen“, sagte Trump und fügte hinzu: „Sie möchten unbedingt ein Abkommen schließen.“

In einem separaten Interview erklärte Trump, der Konflikt sei „kurz vor dem Ende“ und bekräftigte, dass der Iran ein Abkommen anstrebe.

Diese Äußerungen stärkten die Erwartung, dass die geopolitischen Spannungen, die die Märkte seit Ende Februar belastet hatten, kurzfristig nachlassen könnten.

Die Erholung war bemerkenswert. Die Gewinne am Mittwoch folgen auf eine starke Entwicklung in den vergangenen Sitzungen; der S&P 500 nähert sich nun seinem früheren Allzeithoch von 7,002.28, das am Jan. 28 erreicht wurde.

Am Dienstag verzeichnete der Index seinen neunten positiven Handelstag innerhalb von zehn Tagen, während der Nasdaq Composite seine Rallye auf den zehnten Tag in Folge ausweitete.

Anfang der Woche hatte der S&P 500 alle Verluste, die seit Beginn des Iran-Konflikts entstanden waren, wieder ausgeglichen – ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit des Marktes inmitten geopolitischer Unsicherheit.

Größte Gewinner heute

Unter den Einzelwerten stach Broadcom als deutlicher Gewinner hervor und legte während der Sitzung um 2% zu.

Die Bewegung folgte auf Meldungen, dass Meta Platforms seine Partnerschaft mit dem Chiphersteller ausgeweitet hat, um kundenspezifische Chips einzusetzen, die auf Broadcoms Technologie basieren.

Diese Entwicklung stärkte den Technologiesektor zusätzlich, der in den letzten Sitzungen ein Haupttreiber der breiteren Marktrallye gewesen ist.

Finanzwerte trugen ebenfalls zur positiven Dynamik bei, nachdem große US-Banken Quartalszahlen veröffentlicht hatten, die die Erwartungen übertrafen.

Aktien von Morgan Stanley stiegen um mehr als 2% im frühen Handel, nachdem das Unternehmen im ersten Quartal einen Gewinn je Aktie von $3.43 bei einem Umsatz von $20.58 Milliarden gemeldet hatte.

Von LSEG befragte Analysten hatten mit einem Gewinn je Aktie von $3 und einem Umsatz von $19.72 Milliarden gerechnet.

Ähnlich verzeichneten Bank of America-Aktien einen Zuwachs von mehr als 1%, nachdem das Institut einen Gewinn je Aktie von $1.11 bei einem Umsatz von $30.43 Milliarden berichtet hatte und damit Analystenschätzungen von $1.01 je Aktie und $29.93 Milliarden Umsatz übertraf.

Die Geschäftsentwicklung der Bank wurde durch Stärke im Equity-Sales-&-Trading-Bereich gestützt, was zur insgesamt positiven Tendenz bei Finanzwerten beitrug.

Die Kombination aus nachlassenden geopolitischen Sorgen, starken Unternehmenszahlen und anhaltender Stärke bei Technologieaktien hat zur Fortsetzung des Aufwärtstrends am Markt beigetragen.

Anleger bleiben aufmerksam gegenüber den Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt; jede Bestätigung einer diplomatischen Lösung dürfte als weiterer Katalysator für Aktien dienen.