Wichtigste Katalysatoren für S&P 500, SPY, VOO und JEPI diese Woche
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Kaufen Sie SPY (oder VOO) angesichts der beschleunigten Berichtssaison dieser Woche: Erste Veröffentlichungen zeigen etwa 13 % Gewinnwachstum im Index, und der Artikel weist auf ein wahrscheinliches „Beat“-Profil hin (der Index übertrifft oft die Schätzungen). Rekordhohes Momentum zusammen mit anhaltendem zweistelligem Gewinnwachstum stützt weiteres Aufwärtspotenzial während des Berichtskalenders, wobei Volatilität kaufbare Rücksetzer statt Trendbrüche schafft.
Kernrisiko: Eine starke Welle von nach unten revidierten Gewinnprognosen bzw. Guidance (insbesondere von Großbanken oder Industrieunternehmen), die den Markt von „Beats“ hin zu einer Einpreisung von Rezession/Kreditstress umschwenken lässt.
Kaufen Sie General Dynamics (GD), RTX und Northrop Grumman (NOC): Das Risiko in der Straße von Hormuz stützt Verteidigungsetats und die Auftragssichtbarkeit, und der Artikel hebt diese als herausragende Gewinner dieser Woche hervor. Es ist zu erwarten, dass Margenstabilität und Aussagen zum Auftragsbestand die Erwartungen des Gesamtmarkts übertreffen, solange die geopolitische Risikoprämie erhöht bleibt.
Kernrisiko: Managementsignale, dass kurzfristige Beschaffungen langsamer werden oder die Margen schrumpfen (Kostenüberschreitungen, Lieferengpässe oder verzögerte Aufträge), trotz geopolitischer Schlagzeilen.
- Der S&P 500 Index sprang diese Woche auf ein Rekordhoch.
- Hunderte der Index‑Mitgliedsunternehmen, darunter Tesla, werden ihre Ergebnisse veröffentlichen.
- Der US‑Iran‑Konflikt dauert an, und die Straße von Hormuz ist geschlossen.
Der S&P 500 Index und seine ETFs wie SPY, JEPI und VOO stiegen letzte Woche auf Rekordhöhen und setzten damit den Bullenlauf fort, der am 30. März dieses Jahres begann. Seit seinem Tief im März legte er fast 13 % zu und fügte Billionen von Dollar an Marktwert hinzu. Dieser Artikel untersucht einige der wichtigsten Katalysatoren, auf die man diese Woche achten sollte.
US‑Iran‑Konflikt setzt sich mit Schließung der Straße von Hormuz fort
Der wichtigste Katalysator für den S&P 500 Index und seine ETFs wie VOO und SPY ist der anhaltende Konflikt mit Iran. Am Freitag sprangen diese Werte auf ein Rekordhoch, nachdem Iran angekündigt hatte, dass die Straße von Hormuz offen sei, eine Aussage, die Präsident Donald Trump in sozialen Medien und bei prominenten Auftritten hervorhob.
Die Lage änderte sich am Samstag, nachdem Iran die Straße geschlossen und auf mehrere Schiffe geschossen hatte. Iran beschuldigte die USA, den Geist der Vereinbarung nicht zu wahren, insbesondere nachdem Trump gesagt hatte, die Blockade gegen iranische Schiffe werde fortgesetzt. Zudem berichtete das Wall Street Journal, das US‑Militär erwäge, iranische Schiffe zu betreten.
Positiv betrachtet besteht die Möglichkeit, dass das anhaltende Säbelrasseln Teil des Verhandlungsprozesses ist, während beide Seiten auf weitere Zugeständnisse abzielen. Daher wird der Iran‑Konflikt wahrscheinlich am Montag nur geringe Auswirkungen haben und sich im Laufe der Woche normalisieren.
Berichtssaison beschleunigt sich
Ein weiterer wichtiger Katalysator für den S&P 500 Index ist die laufende Berichtssaison, die letzte Woche begann. 10 % der im Index enthaltenen Unternehmen haben bereits ihre Zahlen veröffentlicht, darunter die größten US‑Banken wie BNY, Bank of America, Goldman Sachs und JPMorgan.
Laut FactSet wird geschätzt, dass die Gewinne des S&P 500 Index um 13,2 % gewachsen sind, was das sechste Quartal in Folge mit zweistelligem Gewinnwachstum bedeuten würde. In den meisten Fällen meldet der Index Zahlen, die besser als die Schätzungen ausfallen, was darauf hindeutet, dass der tatsächliche Wert nahe bei 20 % liegen könnte.
Viele US‑Unternehmen werden diese Woche ihre Ergebnisse veröffentlichen, besonders bemerkenswert sind General Dynamics, RTX und Northrop Grumman, die große Akteure im militärisch‑industriellen Komplex sind.
Weitere große Namen, die diese Woche berichten, sind Tesla, Lam Research, IBM, Boeing, Caterpillar, American Express und P&G. Insgesamt werden Hunderte von Unternehmen aus dem S&P 500 Index diese Woche ihre Zahlen veröffentlichen, was zu erhöhter Marktvolatilität führen dürfte.
US‑Einzelhandelsumsätze und PMI‑Zahlen
Einige wichtige Makrodaten werden diese Woche Auswirkungen auf den S&P 500 Index haben. Die erste Hauptveröffentlichung ist der Bericht zu den Einzelhandelsumsätzen, der am Dienstag erscheint. Ökonomen erwarten, dass die Daten zeigen, dass die Umsätze im März zurückgingen, da der Iran‑Konflikt die Inflation anheizte.
Die Durchschnittsschätzung geht davon aus, dass die Einzelhandelsumsätze im März im Jahresvergleich um 2,4 % gestiegen sind, ein deutlicher Rückgang gegenüber 3,7 % zuvor. Im Monatsvergleich (MoM) werden die Umsätze voraussichtlich um 1,1 % zulegen, nach 0,6 % zuvor.
Die USA werden am selben Tag auch den neuesten Bericht zu den noch ausstehenden Hausverkäufen veröffentlichen. Zusätzlich veröffentlicht S&P Global am Donnerstag die vorläufigen PMI‑Daten für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, die weiteren Aufschluss darüber geben, wie Unternehmen im April abgeschnitten haben.
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