Dow verliert 179 Punkte; S&P 500 und Nasdaq steigen wegen Iran-Hoffnungen
KI-Sentiment: 58/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Intel stieg um 26% nach einem Beat-and-Raise (Umsatz im 2. Quartal über den Erwartungen). Kaufen Sie INTC wegen Momentum und der verbesserten Stimmung im Halbleiterbereich (AMD, MSFT, Marvell ebenfalls im Plus). Sollte die Diplomatie das Ölrisiko dämpfen, erhalten Tech‑Multiples Rückenwind und die Turnaround-Story von INTC bekommt mehr Raum.
Kernrisiko: Die Prognose (Guidance) enttäuscht im nächsten Quartal und der Kurssprung stellt sich als einmaliger Effekt heraus.
Breiteres Sekundärspiel: Eine Abnahme des Iran-Schifffahrtsrisikos reduziert die Wahrscheinlichkeit anhaltender margenbelastender Effekte durch Energiepreise und stützt das gesamte „AI/Halbleiter“-Segment. Kaufen Sie SOXX, um die fortgesetzte Rotation von Einzeltiteln mit starken Quartalszahlen in den Sektor mitzunehmen, während die makroökonomische Unsicherheit nachlässt.
Kernrisiko: Die Geopolitik eskaliert erneut und die Ölpreise schießen wieder hoch, sodass Investoren gezwungen sind, Wachstums- und Halbleiterbewertungen schnell abzuwerten.
- Dow verliert 179 Punkte, S&P und Nasdaq legen durch Hoffnungen auf Iran-Gespräche zu.
- Intel-Anstieg hebt Chipwerte; Quartalszahlen stützen die Marktstimmung.
- Öl bleibt hoch, Spannungen in der Straße von Hormus halten die Risiken im Fokus.
US-Aktien legten am Freitag leicht zu, gestützt durch erneuten Optimismus wegen möglicher diplomatischer Fortschritte zwischen Washington und Teheran sowie durch starke Dynamik bei Halbleiteraktien unter Führung von Intel.
Der S&P 500 stieg um etwa 0,25%, während der Nasdaq 100 um 1,2% kletterte. Der Dow Jones Industrial Average lag dagegen 179 Punkte im Minus.
Der vorsichtige Optimismus folgt auf Berichte, wonach der iranische Außenminister Abbas Araqchi in Islamabad erwartet wird, was die Möglichkeit neuer US‑Iran-Verhandlungen erhöht.
Hoffnungen auf Diplomatie stärken die Stimmung
Eine Quelle der pakistanischen Regierung sagte in einem Reuters-Bericht, Araqchi werde mit einer kleinen Delegation ankommen, und Gespräche über Frieden zwischen den USA und Iran würden wahrscheinlich stattfinden.
Die Entwicklung bot eine Atempause nach einer Woche, die von eskalierenden Spannungen geprägt war, darunter eine Marinekonfrontation in der Straße von Hormus, bei der beide Seiten Handelsschiffe festgesetzt haben.
Die geopolitische Lage bleibt weiterhin dynamisch. Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, Israel und Libanon hätten nach Gesprächen im Weißen Haus zugestimmt, ihre Waffenruhe um drei Wochen zu verlängern.
„Das Treffen lief sehr gut!“, schrieb der Präsident in einem Truth Social-Beitrag. „Die Vereinigten Staaten werden mit dem Libanon zusammenarbeiten, um ihm zu helfen, sich vor Hezbollah zu schützen“, fügte er hinzu.
Trump sagte außerdem, er habe die US-Marine angewiesen, „jedes Boot zu beschießen und zu töten“, das Minen in der Straße legt, und hob damit die weiterhin bestehenden Risiken für die globalen Schifffahrtsrouten hervor.
Ölpreise, ein wichtiger Indikator für die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts, bleiben erhöht.
Brent-Rohöl-Futures liegen immer noch etwa 44% über dem Vorkriegsniveau, während US West Texas Intermediate über $95 je Barrel gehandelt wurde. Die Preise gaben jedoch leicht nach in der Hoffnung, dass Verhandlungen die Lieferstörungen verringern könnten.
Quartalszahlen und Halbleiter stützen die Märkte
Abseits der Geopolitik spielten Unternehmenszahlen eine bedeutende Rolle bei der Stützung der Marktstimmung.
Intel-Aktien schossen um mehr als 26% nach oben nachdem der Chiphersteller einen Umsatz im zweiten Quartal prognostiziert hatte, der über den Erwartungen an der Wall Street lag. Rivale AMD legte ebenfalls um fast 12% zu und verlängerte damit die breitere Rallye bei Halbleiteraktien.
Auch Microsoft und Marvell Technology schlossen fester, was darauf hindeutet, dass US-Tech-Aktien, die zuvor durch Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz belastet waren, sich stabilisieren.
Dennoch bleibt das breitere Bild bei den Quartalszahlen unsicher.
Obwohl mehrere Unternehmen starke Ergebnisse gemeldet haben, spiegeln diese Zahlen nur einen begrenzten Zeitraum der Störungen durch den anhaltenden Konflikt wider, sodass Anleger bei den Prognosen vorsichtig bleiben.
Trotz Widerstandskraft bleiben die Märkte vorsichtig
Trotz jüngster Rekordstände im S&P 500 und Nasdaq Composite stehen die großen Indizes kurz davor, die Woche leicht im Minus zu beenden.
Der S&P 500 und der Dow liegen jeweils etwa 0,3% für die Woche im Minus, während der Nasdaq um rund 0,1% nachgab.
Marktteilnehmer kämpfen weiterhin mit erhöhter Unsicherheit, insbesondere hinsichtlich Energiepreisen und geopolitischer Risiken.
Anleger blicken auch auf die bevorstehende geldpolitische Sitzung der Federal Reserve in der nächsten Woche.
Laut LSEG-Daten sehen Händler eine Wahrscheinlichkeit von 99,5%, dass die Zinssätze unverändert bleiben, wobei der Fokus darauf liegt, wie die Entscheidungsträger die Auswirkungen erhöhter Energiepreise auf den Wirtschaftsausblick einschätzen.
Top‑Katalysatoren, die den S&P 500, VOO, SPY und IVV antreiben werden
SpaceX geht nächste Woche an die Börse: Sollte man in den IPO investieren?
Teslas IPO schuf 'Teslanaires'. Kann SpaceX das wiederholen?
FIFA WM 2026: Diese drei Aktien profitieren am meisten
QQQ, VOO, SPY fallen: Darum stürzt der Aktienmarkt ab
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.