Circle-Aktie steigt stark, CLARITY Act-Einigung formt Krypto-Erträge neu
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Kaufen: CIRCLE. Der Kompromiss im CLARITY Act beseitigt die größte Unsicherheit hinsichtlich des Stablecoin‑„Yields“, indem zinsähnliche Belohnungen auf passive Bestände verboten werden, während aktivitätsbasierte Anreize erlaubt bleiben. Circle ist der Hauptemittent von USDC, sodass regulatorische Klarheit Risikoprämien senken und eine breitere Stablecoin‑Adoption unterstützen sollte. Erwarten Sie eine weitere Ausweitung der Bewertungsmultiples, da die Märkte eine höhere Wahrscheinlichkeit für Fortschritte im Senat und klarere Regeln für konforme Belohnungsprogramme einpreisen.
Kernrisiko: Der Gesetzentwurf könnte im Ausschuss abgeschwächt werden oder ins Stocken geraten, oder die endgültigen Regeln könnten aktivitätsbasierte Belohnungen weiterhin als Zinsen einstufen – was Circle zwingen würde, Anreize zu kürzen und das Wachstum zu beeinträchtigen.
Kaufen: COIN. Coinbase ist der Hauptvertriebskanal für USDC, und der neue Rahmen bevorzugt „echter Teilnahme“-Belohnungen (Handel/Transaktionen) gegenüber passivem Einlagen‑Ertrag – genau in dem Bereich, in dem Coinbase Aktivitäten monetarisieren kann. Wenn der Marktstruktur-Gesetzentwurf vorankommt, sollte COIN sowohl von geringerer regulatorischer Unsicherheit als auch von höherer Plattformnutzung profitieren, wenn konforme Belohnungsmodelle eingeführt werden.
Kernrisiko: Die endgültige Gesetzgebung oder künftige Regelsetzungen des Finanzministeriums/der CFTC könnten aktivitätsbasierte Anreize stärker einschränken als erwartet, wodurch Nutzerengagement und Transaktionsumsätze zurückgehen.
- Circle steigt um 16 %, nachdem der CLARITY Act Bedenken zu Belohnungen mindert.
- Gesetzgeber beschränken Erträge, erlauben aber aktivitätsbasierte Belohnungen.
- Coinbase legt zu, da die Kryptoindustrie Regelklarheit begrüßt.
Die Aktien von Circle stiegen deutlich, nachdem US-Gesetzgeber einen Kompromiss für die Marktstrukturgesetzgebung, bekannt als CLARITY Act, erzielt hatten und damit einen zentralen Unsicherheitsfaktor bei Stablecoin-Belohnungen verringerten.
Die Aktie sprang um 16 %, während Coinbase, der primäre Distributor von Circles USDC-Stablecoin, um mehr als 7 % zulegte.
Auch andere Digital-Asset-Unternehmen legten zu: BitGo um 12 % und Galaxy Digital um 5 %.
Die Bewegung folgte auf überarbeitete Formulierungen im Gesetzentwurf, die klarstellten, wie Stablecoin-Emittenten Nutzer anreizen können.
Bitcoin blieb bei rund $79,000 nahezu unverändert, nachdem es am Wochenende kurzzeitig über $80,000 gestiegen war.
Gesetzgeber ziehen Grenze bei Renditen und erlauben aktivitätsbasierte Belohnungen
Im Zentrum steht ein Kompromiss, der Stablecoin-Emittenten einschränkt, zinsähnliche Renditen auf passive Einlagen anzubieten, gleichzeitig jedoch Belohnungen erlaubt, die an Nutzeraktivitäten gebunden sind.
Der aktualisierte Text des vorgeschlagenen Digital Asset Market Clarity Act lautet: „No covered party shall, directly or indirectly, pay any form of interest on yield (whether in cash, tokens, or other consideration) to a restricted recipient — (A) solely in connection with the holding of such restricted recipient's payment stablecoins; or (B) on a payment stablecoin balance in a manner that is economically or functionally equivalent to the payment of interest or yield on an interest-bearing bank deposit.”
Die Gesetzgebung erlaubt jedoch Anreize, die an „bona fide activities or bona fide transactions“ gebunden sind, und bewahrt damit Mechanismen wie Handels- oder Transaktionsbelohnungen.
Diese Unterscheidung bringt Krypto-Belohnungsstrukturen näher an Modelle, die in traditionellen Finanzprodukten wie Kreditkarten verwendet werden.
Der Kompromiss wurde von den US-Senatoren Thom Tillis und Angela Alsobrooks ausgehandelt und soll den Weg für eine Beratung im Bankenausschuss des Senats ebnen, einen wichtigen prozeduralen Schritt zur Vorlage des Gesetzentwurfs.
Branchenvertreter wiesen darauf hin, dass Unternehmen ihre Angebote von „buy-and-hold“-Ertragsprodukten womöglich zugunsten von Modellen mit Schwerpunkt auf aktiver Nutzung umstellen müssen, um dem vorgeschlagenen Rahmen zu entsprechen.
Reaktion der Branche und weiterreichende Folgen
Die überarbeitete Formulierung wurde von großen Akteuren der Branche weitgehend begrüßt.
Coinbase-CEO Brian Armstrong, der eng in die Gespräche eingebunden war, schrieb: „Führt ein Markup durch.“
Unterdessen sagte Coinbase-Rechtschef Paul Grewal, der Rahmen „erhält aktivitätsbasierte Belohnungen, die an echte Teilnahme an Krypto-Plattformen und -Netzwerken gebunden sind, was genau das ist, was die Bankenlobby verlangt hatte“, und fügte hinzu, „wir konzentrieren uns darauf, einen Gesetzentwurf durchzubringen und sind zufrieden, dass diese Formulierung keine Grundlage für Einwände sein sollte.“
Auch traditionelle Finanzinstitute reagierten positiv.
Bank of America bezeichnete das Ergebnis als unterstützend für den breiteren Sektor. „Über die Bankensektoren hinweg ist die Lösung der Stablecoin-Ertragsdebatte durch den CLARITY Act insgesamt positiv“, sagte Analyst Ebrahim H. Poonawala.
„Es sollte Bedenken hinsichtlich Abflüssen von Einlagen lindern, regulatorische Unsicherheit verringern und Banken ermöglichen, unter kontrollierteren Bedingungen mit Digital-Asset-Infrastrukturen zu arbeiten.“
Die Entwicklung unterstreicht einen breiteren Wandel in der Kryptoindustrie weg von passiven Ertragsprodukten hin zu nutzenorientierten Anwendungsfällen.
Während der Kompromiss als relativer Gewinn für große Akteure wie Circle und Coinbase gilt, könnte er kleineren Plattformen Druck machen, die stark auf hochverzinsliche Einlageprodukte zur Nutzergewinnung angewiesen sind.
Die Gesetzgebung enthält außerdem Bestimmungen für künftige Regelsetzungen durch das US-Finanzministerium und die Commodity Futures Trading Commission, die weiter definieren werden, wie Belohnungen strukturiert werden können.
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