Michael Burry hat gerade GameStop-Aktien verkauft – sollten Sie das auch tun?
KI-Sentiment: 18/100 Bärisch
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Verkaufen/Short GME. Burry stieg vollständig aus, weil der eBay‑Deal die Kapitalstruktur zerstört: ~ $20B neue Schulden und ein Schulden‑zu‑EBITDA‑Verhältnis von ~7.7x verwandeln das „Mini‑Berkshire“ in ein fremdfinanziertes Konglomerat. Die Aktie testet bereits den 100‑Tage‑MA; ein klarer Bruch unter ~ $23 dürfte Momentum‑Verkäufe und weitere Risikoreduktionen bei Privatanlegern und Fonds auslösen.
Kernrisiko: Der eBay‑Deal wird so umstrukturiert, dass deutlich geringere Hebelwirkung entsteht (oder er wird blockiert), womit die Schulden-/Finanzierungs‑Überhangsrisiken entfallen und der technische Rückgang gestoppt würde.
Kaufen Sie einen GME‑Put‑Spread (z. B. nahe befristete Puts um die $23‑Region und verkaufen Sie niedrigere Strikes), um von einer wahrscheinlichen Fortsetzungsbewegung zu profitieren, falls der 100‑Tage‑MA bricht. Die These ist, dass Integrationsrisiken + eine „priced for perfection“-Bewertung + keine Wall‑Street‑Coverage asymmetrisches Abwärtspotenzial bei jeglichen Deal‑Reibungen oder Finanzierungs‑Schlagzeilen schaffen.
Kernrisiko: Die Deal‑Zulassung bzw. Finanzierungs‑Klarheit kommt schnell und die Aktie erobert den 100‑Tage‑MA zurück, wodurch Put‑Prämien zusammenschrumpfen und der Abwärtsweg ungültig wird.
- Michael Burry verkauft seine gesamte Beteiligung an GameStop.
- $56 billion eBay-Deal weckt Schuldenbedenken und belastet die GME‑Aussichten.
- GME-Aktien sehen sich weiterhin fundamentalen Gegenwinden gegenüber.
GameStop NYSE:GME eröffnete heute Morgen im Minus, nachdem der Big-Short-Investor Michael Burry bestätigt hat, dass er seine gesamte Beteiligung am Händler für Gaming-Merchandise abgestoßen hat.
Der anschließende Abgabedruck lässt GME heute an seinem 100-Tage-Gleitenden Durchschnitt (MA) rütteln – ein klarer Bruch unter 23 $ würde kurzfristig die bärische Dynamik beschleunigen.
Inklusive des heutigen Rückgangs liegt die GameStop-Aktie mehr als 10 % unter ihrem jüngsten Hoch.
Warum Burry seine Beteiligung an GameStop verkauft hat
Burrys Meinungsumschwung bei GME-Aktien hängt in erster Linie mit dem Vorschlag des Unternehmens zusammen, eBay zu übernehmen – für knapp $56 billion, ein kolossales Volumen im Vergleich zur aktuellen Marktkapitalisierung von rund $10 billion.
Die starke Hebelung des Deals – offenbar mit ~ $20B an neuer Verschuldung – sei „inkompatibel“ mit einer soliden Kapitalstruktur, schrieb der bekannte Investor in seinem Cassandra Unchained-Substack.
Seiner Rechnung zufolge würde der Buyout das Verhältnis von Schulden zu EBITDA auf beeindruckende ~7.7x treiben; zudem entkräfte das Gebot im Grunde seine „Instant Berkshire“-These.
„Instant Berkshire habe bei weitem nicht mit einem Hebel von 5x+ gerechnet“, schrieb Burry. „Verwechsle Schulden niemals mit Kreativität.“
Kurz gesagt: Für den ehemaligen Hedgefonds-Manager war der Wandel von GME von einem schlanken, cashstarken ‚Mini‑Berkshire‘ zu einem fremdfinanzierten Konglomerat ein klares Signal, sich noch vor dem Abschluss zurückzuziehen.
Das Problem mit GameStops Angebot für eBay
Abgesehen von Burrys Ausstieg stehen die GameStop-Aktien weiterhin vor erheblichen fundamentalen Gegenwinden.
Das vorgeschlagene Angebot von 125 $ je Aktie für EBAY entspricht einem massiven Aufschlag von 46 % gegenüber dem aktuellen Kurs – ein Preis, den viele Analysten angesichts der eigenen Bewertung von GME als „rücksichtslos“ bezeichnen.
Während CEO Ryan Cohen $418 million Nettogewinn für 2025 als Beleg für eine Wende anführt, sehen Kritiker im eBay-Vorschlag einen verzweifelten Versuch, Wachstum zu finden, während das Kerngeschäft mit physischen Spielen weiter einem langfristigen Rückgang unterliegt.
Gleichzeitig ist GameStop bei etwa dem 30‑fachen Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Perfektion hin bewertet — ein Szenario, das nun zunehmend unordentlich und teuer wirkt.
Wie man GME-Aktien spielt, während sie den 100‑Tage‑MA testet
Alles in allem hat sich das Risiko-Rendite-Profil erheblich verschoben: GameStop versucht, eBay zu übernehmen, und Michael Burry hat seine gesamte Position in GME veräußert.
Während die „diamond hands“-Community weiterhin lautstark bleibt, deutet der Ausstieg eines fundamentalen Bulls wie Burry – kombiniert mit einer hochriskanten, fremdfinanzierten Ausrichtung in den bereits überfüllten E‑Commerce‑Bereich – auf ein gefährliches Umfeld für Privatanlegerportfolios hin.
Der kurze Rutsch unter den 100‑Tage‑Gleitenden Durchschnitt heute Morgen dient als Warnsignal, dass GameStop kurzfristig weiter unter Druck bleiben könnte.
Falls GME den Markt nicht davon überzeugen kann, dass es möglich ist, ein etwa fünfmal größeres Unternehmen zu integrieren, ohne unter der Last der eigenen Schulden zusammenzubrechen, könnte die heutige Verkaufswelle der Beginn eines längeren Winters für GameStop sein.
Beachten Sie, dass der Händler für Gaming‑Merchandise nicht mehr von Analysten an der Wall Street abgedeckt wird – ein weiteres großes Warnsignal für disziplinierte Investoren.
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