US-Aktien eröffnen fester: Dow steigt 0,4%, Nasdaq leicht im Plus
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DASH sprang um 8% nach einer starken Prognose für Bestellungen im zweiten Quartal. In einem Risk-on-Markt mit nachgebenden Ölpreisen (geringerer Druck durch Liefer- und Logistikkosten) und einem resilienten Arbeitsmarkt sollte die Konsumnachfrage stabil bleiben. DASH kaufen, um vom Momentum und den sich verbessernden Fundamentaldaten zu profitieren, da Bestellwachstum die Umsatzsichtbarkeit verbessert.
Kernrisiko: Die Prognose erweist sich als zu optimistisch und das Bestellwachstum verlangsamt sich im nächsten Quartal deutlich, wodurch die Aktie trotz des Marktoptimismus wieder zurückfallen könnte.
FTNT stieg um 19%, nachdem das Unternehmen seine Billings-Prognose für das Gesamtjahr angehoben hatte. In einem Markt, der zu einer „soft landing“ neigt (robuster Arbeitsmarkt, fallende Ölpreise), halten sich IT-/Sicherheitsbudgets tendenziell, und erhöhte Billings signalisieren Nachfragenstärke. FTNT kaufen, um von der Neubewertung infolge der Ergebnisse zu profitieren, solange die breitere Risk-on-Stimmung anhält.
Kernrisiko: Die Unternehmensausgaben schwächen sich ab oder Kunden verschieben Vertragsverlängerungen, wodurch die angehobene Billings-Prognose nicht haltbar wäre.
- S&P 500 steigt leicht, da Ölpreise fallen.
- Hoffnungen auf ein Iran-Abkommen heben die Stimmung an den Märkten.
- Arbeitsmarkt bleibt robust trotz Entlassungen.
US-Aktien legten am Donnerstag leicht zu, gestützt von fallenden Ölpreisen und wachsendem Optimismus, dass ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts mit Iran kurz bevorstehen könnte.
Der S&P 500 stieg um 0,1%, ebenso legte der Nasdaq Composite um 0,1% zu. Der Dow Jones Industrial Average gewann 174 Punkte bzw. 0,4%.
Ölpreise setzen Rückgang fort
Die Energiemärkte blieben ein zentraler Stimmungsfaktor, wobei die Rohölpreise den zweiten Tag in Folge fielen.
US-West Texas Intermediate (WTI)-Rohöl-Futures fielen um 4% auf knapp über $91 pro Barrel, während die internationalen Brent-Rohöl-Futures um 3% auf rund $97 pro Barrel nachgaben — beide damit unterhalb der Marke von $100.
Der Rückgang spiegelt die Erwartung wider, dass eine Beilegung des Konflikts Lieferstörungen lindern und den inflationsfördernden Druck durch Energiekosten verringern könnte.
Hoffnungen auf Iran-Abkommen stützen die Märkte
Die Anlegerstimmung wurde durch Berichte, die auf Fortschritte in Richtung einer möglichen Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran gestützt.
Nach Angaben von Axios, unter Berufung auf mehrere Quellen, glauben US-Beamte, sie näherten sich einem einseitigen, 14-Punkte-Memorandum of Understanding, das sowohl den Konflikt beenden als auch einen Rahmen für künftige Nuklearverhandlungen schaffen würde.
Die Aussicht auf ein Abkommen hat zu einer allgemeineren Risk-on-Stimmung beigetragen und den Aktien geholfen, die Gewinne aus der vorherigen Sitzung auszubauen.
Starke Quartalszahlen geben zusätzlich Schwung
Unternehmenszahlen stützten den Markt ebenfalls.
Die Aktien von DoorDash sprangen um 8%, nachdem das Unternehmen eine starke Prognose für Bestellungen im zweiten Quartal abgegeben hatte.
Unterdessen stieg Fortinet um 19%, nachdem es seine Billings-Prognose für das Gesamtjahr angehoben hatte.
Die positiven Nachrichten folgen auf eine starke Vortagessitzung, in der der S&P 500 und der Nasdaq Rekordstände erreichten und der Dow mehr als 600 Punkte zulegte.
Arbeitsmarkt bleibt robust
Am Donnerstag veröffentlichte Wirtschaftsdaten deuteten auf anhaltende Stärke des US-Arbeitsmarkts hin.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen laut Arbeitsministerium in der Woche bis zum 2. Mai um 10.000 auf 200.000 und lagen damit leicht über der Vorwoche, aber unter den von Bloomberg befragten Ökonomen erwarteten 205.000.
Die Anträge auf fortgesetzte Arbeitslosenunterstützung sanken auf 1,77 Millionen, ein Zweijahres-Tief, und deuteten darauf hin, dass weniger Personen weiterhin Arbeitslosengeld beziehen.
Die Daten deuten darauf hin, dass Entlassungen trotz Ankündigungen von Stellenkürzungen bei großen Unternehmen wie Meta Platforms und Nike begrenzt bleiben.
Der Arbeitsmarkt verharrt weiter in dem, was Ökonomen als ein Umfeld mit geringer Einstellungstätigkeit und wenigen Entlassungen beschreiben, gekennzeichnet durch zurückhaltendes Einstellungsverhalten und begrenzte Kündigungen.
Ausblick abhängig von Geopolitik und Wachstum
Die Märkte blicken nun auf den US-Arbeitsmarktbericht für April, der voraussichtlich zum ersten Mal seit fast einem Jahr wieder zwei aufeinanderfolgende monatliche Beschäftigungsgewinne zeigen wird.
Während nachgebende Ölpreise und starke Unternehmenszahlen kurzfristig Unterstützung bieten, bleibt der Ausblick eng mit geopolitischen Entwicklungen sowie dem Verlauf von Inflation und Wachstum verknüpft.
Ein bestätigt erscheinendes Abkommen zwischen den USA und Iran könnte die Märkte weiter stabilisieren, während erneute Spannungen die jüngsten Gewinne schnell wieder umkehren könnten.
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