IAG-Aktienkurs vor Quartalszahlen: warnt vor Kerosinrisiken
KI-Sentiment: 62/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
IAG kaufen. Das Quartal zeigte ein um 77 % gestiegenes operatives Ergebnis und einen Nettogewinn von 301 Mio. € trotz höherer Energiekosten, und das Unternehmen ist gut abgesichert (70 % für den Rest des Jahres), wobei das Management eine rund 60%ige Erholung durch Umsatz- und Kostenmaßnahmen erwartet. Die Aktie hat zudem die 50- und 100-Tage-Durchschnitte zurückerobert und steuert auf 413p zu, was signalisiert, dass der Markt bereit ist, kurzfristiges Kerosin-Rauschen zu übersehen.
Kernrisiko: Ein lang andauernder Iran-Krieg, der die Kerosinpreise weit über den abgesicherten Niveaus hält und Margen schneller einbrechen lässt, als IAG dies durch Preisanpassungen und Kostenkürzungen ausgleichen kann.
Verkaufen: ungesicherte Positionen in europäischen Fluggesellschaften (z. B. Ryanair, easyJet) gegenüber IAG. Der Artikel stellt fest, dass der Kerosinschock vor allem ungesicherte Airlines getroffen hat, während IAGs Absicherungen und die diversifizierte transatlantische Ausrichtung den Schaden mindern. Bleiben die Treibstoffpreise volatil, wird der Markt weiterhin Carrier mit stärkerer Absicherung belohnen und diejenigen ohne bestrafen.
Kernrisiko: Die Treibstoffpreise fallen schnell oder die Absicherungsdeckung bei den verkauften Titeln erweist sich als stärker als erwartet, wodurch der relative Nachteil entfällt.
- Der IAG-Aktienkurs fiel zurück und erholte sich nach der Ergebnisveröffentlichung teilweise.
- Das Unternehmen wies steigende Energiekosten als Hauptrisiko aus.
- Die Aktie dürfte voraussichtlich weiter steigen, da die Bullen das wichtige Widerstandsniveau bei 450p anpeilen.
Der IAG-Aktienkurs gab heute, am 8. Mai, zunächst nach und erholte sich anschließend teilweise, nachdem das Unternehmen seine Ergebnisse veröffentlicht hatte, die mehr Einblick in die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs auf das Geschäft gaben. Er fiel auf 372p und erholte sich dann auf 390p.
IAG warnt vor Risiken durch den Iran-Krieg
International Consolidated Airlines Group, die Muttergesellschaft von Fluglinien wie British Airways, Iberia, LEVEL und Aer Lingus, ist vom Jahreshoch zurückgefallen, da Anleger die Auswirkungen der anhaltenden Iran-Krise bewerteten.
Diese Krise hat in Schlüsselregionen wie Europa und Asien zu höheren Kerosinpreisen und teils zu Versorgungsengpässen geführt. Die Preise haben sich mehr als verdoppelt, was vor allem Fluggesellschaften ohne Absicherungsstrategien getroffen hat.
IAG wurde weniger von der Krise getroffen, da das Unternehmen jährlich Millionen Dollar für Absicherungen gegen diese Risiken ausgibt. Für den Rest des Jahres ist es zu 70 % abgesichert, und das Management erwartet, rund 60 % davon durch Umsatz- und Kostenmaßnahmen zurückzugewinnen.
Gleichzeitig betreibt es ein hochgradig diversifiziertes Geschäftsmodell, wobei der Großteil des Umsatzes aus transatlantischen Strecken stammt.
Das Unternehmen veröffentlichte heute starke Zahlen, warnte jedoch vor Margendruck. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Jahresvergleich (YoY) um 1,9 % auf 7,18 Milliarden Euro, während das operative Ergebnis um 77 % zulegte. Dieses Wachstum resultierte weitgehend aus Umsatzsteigerungen und wurde durch die vergleichsweise höheren Energiepreise teilweise ausgeglichen.
British Airways erzielte über 3,38 Milliarden Pfund und ist damit der größte Geschäftsbereich. Es folgte Iberia mit 1,8 Milliarden Euro. Aer Lingus erzielte 420 Millionen Euro.
Außerdem wuchs das Loyalty-Geschäft, ein kapitalarmer Bereich, um 10 %, während die Gewinnmarge auf 20,1 % sprang. Der Umsatz stieg auf 579 Millionen Pfund. Dieses Geschäft ermöglicht Kunden das Sammeln von Prämien wie Upgrades und Mietwagen. Es ist zu einem wichtigen Bestandteil der meisten Fluggesellschaften geworden, wobei Analysten sie zunehmend als Banken betrachten. IAG erzielte einen Nettogewinn von 301 Millionen Euro, während die Liquidität auf über 12,7 Milliarden anwuchs.
Das Hauptrisiko für die IAG-Aktie ist ein lang andauernder Krieg, der die Kerosinpreise deutlich in die Höhe treibt. Während Trump signalisiert hat, dass er ein Ende des Kriegs anstrebt, sehen Iran und Israel das anders. Es ist zudem höchst unwahrscheinlich, dass Trump einen besseren Deal erzielen wird. Zum einen würde ein Deal erfordern, dass die USA ihre Sanktionen aufheben und iranische Gelder freigeben, ein Schritt, den Israel scharf kritisieren würde.
Daher besteht weiterhin das Risiko, dass der Krieg länger andauert und die laufende Erholung belastet. Positiv ist, dass der Krieg bald enden könnte, was zu niedrigeren Preisen und einer Erholung des Reiseverkehrs in den Nahen Osten führen würde.
Technische Analyse des IAG-Aktienkurses
IAG-Aktienchart | Quelle: TradingView
Das Tageschart zeigt, dass sich der IAG-Kurs in den letzten Tagen wieder erholt hat. Er ist vom Kriegstief bei 335p auf aktuell 390p gestiegen. Ein genauerer Blick zeigt ein Abwärts-Gap und einen Anstieg über die 50- und 100-Tage-Gleitenden Durchschnitte.
Trotz der wachsenden Risiken ist daher die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass die Aktie weiter steigt, da die Bullen das zentrale Widerstandsniveau bei 413p ins Visier nehmen. Ein Ausbruch über diesen Kurs würde auf weitere Gewinne hindeuten, potenziell bis zum Widerstand bei 450p.
Humanity, LUNC, Audiera, Toncoin steigen: Ist das ein Dead‑Cat‑Bounce?
Brent- und WTI-Ölpreise ziehen sich zurück, US‑Iran‑Gespräche stocken: Was jetzt?
Teslas IPO schuf 'Teslanaires'. Kann SpaceX das wiederholen?
FIFA WM 2026: Diese drei Aktien profitieren am meisten
QQQ, VOO, SPY fallen: Darum stürzt der Aktienmarkt ab
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.