Indische Goldabschläge erreichen Rekordniveau nach Anhebung der Einfuhrzölle
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Kaufen Sie China-Gold-Exposure (z. B. verfügbare China-Gold-ETFs/ETNs oder einen China-gebundenen Gold-Futures-Proxy) und halten Sie gleichzeitig Long-Positionen in globalem Gold. Die chinesischen Prämien blieben trotz schwächerer globaler Spotpreise stabil, gestützt durch robuste Investitionsnachfrage und aggressive industrielle Bevorratung (Solar/Elektronik) sowie den Wegfall von Mehrwertsteuererstattungen für Exporte. Falls Indien schwach bleibt, sollte Chinas relative Stärke die lokalen Prämien stützen und den Abwärtsdruck für China-gebundene Goldpreise dämpfen.
Kernrisiko: Die industrielle und investive Nachfrage in China schwächt sich ab (Bevorratung stoppt oder Importbeschränkungen verschärfen sich), was zu einem Kompressionsdruck auf die Prämien führen würde.
Verkaufen Sie physische indische Goldexposure (z. B. INDIAGOLD ETF/ETN oder Indien-gebundene Gold-Futures) und kaufen Sie Spot-Gold (XAU/USD) oder einen globalen Gold-ETF (GLD/IAU). Die Nachrichten zeigen, dass Indiens Goldabschläge Rekordwerte ($207/oz) nach einem Zollsprung (15% statt 6%) erreicht haben, mit „praktisch verschwundener“ Nachfrage und mehr Altgoldangebot — ein klassisches Zeichen dafür, dass der lokale Preis gegenüber dem globalen Gold unter Druck gesetzt wird. Chinas Prämien blieben fest ($15–$20), sodass sich die India-vs-global-Spanne wieder normalisieren sollte, sobald sich die Nachfrage stabilisiert oder politische Anpassungen erfolgen.
Kernrisiko: Indien unterdrückt die Nachfrage länger als erwartet (Zölle/Regeln bleiben strikt und das Altgoldangebot flutet weiter), sodass sich der Abschlag nicht wieder normalisiert.
- Indische Goldabschläge schießen nach plötzlicher Anhebung der Einfuhrzölle in die Höhe.
- Chinesische Investitionsnachfrage hält die lokalen Goldprämien diese Woche stabil.
- Zinsängste drücken die globalen Goldpreise diese Woche nach unten.
Indiens Goldabschläge stiegen diese Woche auf Rekordwerte, nachdem eine deutliche Anhebung der Einfuhrzölle die Nachfrage dämpfte und Anlegerverkäufe auslöste, während anhaltende Investitionsnachfrage in China die Goldprämien stützte.
Händler in Indien nannten diese Woche Abschläge von bis zu $207 pro Unze gegenüber den offiziellen inländischen Preisen, einschließlich des 15%igen Einfuhrzolls und 3%iger Verkaufsabgaben.
Das markierte eine deutliche Wende gegenüber der Vorwoche, als Abschläge bei maximal $15 pro Unze lagen und Prämien bis zu $6 erreichten.
Anhebung der Einfuhrzölle trifft indische Nachfrage
Der starke Preisanstieg veranlasste Anleger zum Abstoßen von Beständen, während Juweliere und Einzelhandelskunden weitgehend von Käufen absahen.
Anfang der Woche erhöhte Indien die Einfuhrzölle auf Gold und Silber von 6% auf 15%.
Die Behörden verschärften zudem die Regeln für zollfreie Goldimporte für Schmuckexporte, indem sie die Einfuhren auf 100 Kilogramm pro Lizenz begrenzten.
Die inländischen Goldpreise in Indien notierten am Freitag nahe 160,500 Rupien pro 10 Gramm.
Die Preise waren Anfang der Woche auf 164,497 Rupien gestiegen und erreichten damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten.
Ein in Mumbai ansässiger Barrenhändler sagte, die Goldabschläge seien auf ungewöhnlich hohe Niveaus gestiegen, weil die Nachfrage „praktisch verschwunden“ sei, während das Altgoldangebot deutlich zugenommen habe, wie in einem Reuters-Bericht zitiert wurde.
Die sich ausweitenden Abschläge spiegelten nach den politischen Änderungen ein schwächeres Verbrauchervertrauen im zweitgrößten Goldverbrauchermarkt der Welt wider.
Chinesische Nachfrage kompensiert indische Schwäche
Analysten von ANZ erklärten, dass eine stärkere Nachfrage aus China dazu beitragen könnte, die schwächere indische Nachfrage nach der Zollanhebung auszugleichen.
„Eine festere Nachfrage aus China wird die schwächere Nachfrage Indiens nach den politischen Änderungen wahrscheinlich ausgleichen“, schrieb ANZ in einer Notiz.
In China wurde Gold mit Prämien von $15 bis $20 pro Unze gegenüber den globalen Referenzpreisen gehandelt, weitgehend unverändert gegenüber den Prämien von $14 bis $20 in der Vorwoche.
Bernard Sin, Regionaldirektor für Großchina bei MKS PAMP, sagte, die Prämien blieben aufgrund robuster Investitionsnachfrage und starker industrieller Käufe stabil.
„Importrestriktionen bleiben eine wesentliche Einschränkung, obwohl eine Lockerung weithin erwartet wird. Die industrielle Bevorratung durch Solar- und Elektronikfirmen ist besonders aggressiv und wird durch den Wegfall von Mehrwertsteuer (VAT)-Exporterstattungen verstärkt“, sagte Sin, wie in einem Reuters-Bericht erwähnt.
Die anhaltende industrielle Nachfrage trug dazu bei, die chinesischen Prämien trotz der allgemeinen Schwäche der globalen Goldpreise zu stützen.
Weltweite Goldpreise unter Druck
Spot-Goldpreise sind in dieser Woche bisher um 2,8% gefallen, da steigende Energiepreise Inflationssorgen schürten und die Erwartungen stärkten, dass die Zinsen länger höher bleiben könnten.
Das Marktsentiment wurde auch durch Gewinne bei US-Aktien beeinflusst.
Am Donnerstag legten der Dow und der S&P 500 jeweils um rund drei Viertelprozent zu.
In anderen asiatischen Handelszentren blieben die Prämien relativ moderat.
In Hongkong wurde Gold zwischen Pari-Preisen und Prämien von $2 pro Unze gehandelt.
In Japan wurde Gold mit einem Abschlag von $0.50 pro Unze verkauft, während in Singapur Gold mit Prämien von $1 bis $3.30 pro Unze gehandelt wurde.
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