Britische Genehmigungen für Hauskäufe übertreffen im April Erwartungen

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Kaufen: Taylor Wimpey (TW.L) und Persimmon (PSN.L). Die im April erteilten Hypothekengenehmigungen übertrafen die Erwartungen und das Wachstum der Konsumentenkredite blieb robust, was die kurzfristige Nachfrage und die Verkaufspipelines stützt. Selbst bei der Preisschwäche im Mai profitieren Bauunternehmen mit aktivem Bauland- und Lieferplan in der Regel zuerst, wenn Genehmigungen in Abschlüsse umgesetzt werden.
Kernrisiko: Ein erneuter Sprung der Hypothekenzinsen oder eine Verschärfung der Kreditvergabe durch Anbieter könnte dazu führen, dass weniger Genehmigungen in tatsächliche Käufe münden.
Kaufen: Nationwide Building Society (nicht börsennotiert) über börsennotierte Peers wie Lloyds Banking Group (LLOY.L) und Barclays (BARC.L). Stärker als erwartete Hypothekengenehmigungen und anhaltende unbesicherte Kreditaufnahme signalisieren, dass die Kreditnachfrage noch nicht eingebrochen ist, was das Kreditwachstum und die Gebühreneinnahmen stützt.
Kernrisiko: Ein starker Anstieg von Rückständen/Abschreibungen zwingt Banken dazu, Rückstellungen schneller zu erhöhen, als das Kreditwachstum die Erträge verbessert.
- Britische Hypothekengenehmigungen stiegen im April auf ein Drei‑Monats‑Hoch.
- Das Wachstum der Konsumentenkredite übertraf im Monatsverlauf die Erwartungen der Ökonomen.
- Das Wachstum der Hauspreise verlangsamte sich, da Käufernachfrage und Stimmung abnahmen.
Die Genehmigungen von Hypotheken für Hauskäufe in Großbritannien stiegen im April auf ein Drei‑Monats‑Hoch, wie Daten der Bank of England am Dienstag zeigten.
Die Bank of England teilte mit, dass die Zahl der für Hauskäufe genehmigten Hypotheken im April auf 65,945 gestiegen ist, gegenüber 63,979 im März.
Die jüngsten Daten zeigten zudem ein stärker als erwartetes Wachstum bei der Konsumentenkreditaufnahme, was darauf hindeutet, dass Haushalte trotz Anzeichen nachlassender Stimmung und des Drucks durch höhere Kreditkosten weiterhin Zugang zu Krediten hatten.
Hypothekengenehmigungen übertreffen Prognosen
Der Anstieg der Hypothekengenehmigungen markierte den höchsten Stand seit drei Monaten und lag deutlich über den Erwartungen von Ökonomen.
Hypothekengenehmigungen werden als Indikator für die künftige Aktivität auf dem Wohnungsmarkt genau beobachtet, da sie Kreditentscheidungen widerspiegeln, die getroffen werden, bevor Immobilientransaktionen abgeschlossen sind.
Während der Anstieg auf eine Widerstandsfähigkeit der Nachfrage im April hindeutet, deuteten neuere Indikatoren darauf hin, dass sich die Bedingungen möglicherweise verschlechtern.
Wachstum der Konsumentenkredite bleibt stark
Die Zahlen der Bank of England zeigten, dass die Nettovergabe unbesicherter Kredite an Verbraucher im April um £1.859 billion anstieg.
Der Anstieg lag über der Prognose von Ökonomen, die mit einem Zuwachs von £1.7 billion gerechnet hatten.
Allerdings lag er leicht unter dem im März verzeichneten Anstieg von £1.904 billion.
Die Daten deuten darauf hin, dass Verbraucher weiterhin unbesicherte Kreditformen nutzten, obwohl sich das Wachstumstempo gegenüber dem Vormonat leicht abschwächte.
Wohnungsmarkt zeigt Abkühlungsanzeichen
Trotz der stärkeren Hypotheken- und Kreditdaten deuteten jüngere Berichte auf eine nachlassende Dynamik im britischen Wohnungsmarkt hin.
Schwächere Verbraucherstimmung und gestiegene Hypothekenzinsen seit Beginn des Kriegs im Iran Ende Februar haben Kreditgeber, darunter die Nationwide Building Society, veranlasst, von gedämpfteren Marktbedingungen zu berichten.
Nationwide teilte mit, dass die Hauspreise im Mai ihren ersten monatlichen Rückgang seit Dezember verzeichneten.
Separate Zahlen des Royal Institution of Chartered Surveyors zeigten ebenfalls Rückgänge sowohl bei den Hauspreisen als auch bei der Käufernachfrage im April, was eine Verlangsamung der Marktaktivität hervorhebt.
Hauspreise sinken im Mai
Laut von der Nationwide Building Society am Montag veröffentlichten Zahlen, sanken die britischen Hauspreise im Mai um 0.6% im Vergleich zum Vormonat.
Das jährliche Hauspreisentempo verlangsamte sich ebenfalls auf 1.7%.
Die jüngsten Daten zeigten, dass die Hauspreise um 1.7% höher lagen als vor einem Jahr, was jedoch eine Verlangsamung gegenüber der im April verzeichneten jährlichen Wachstumsrate von 3.0% darstellt.
Der saisonbereinigte Hauspreisindex von Nationwide fiel im Mai auf 551.0 von 554.3 im April.
Unbereinigt sank der durchschnittliche Hauspreis auf £278,024 von £278,880 einen Monat zuvor.
Die Kombination aus verlangsamendem Hauspreisanstieg, nachlassender Käufernachfrage und gedämpfter Verbraucherstimmung deutet darauf hin, dass dem Wohnungsmarkt die Dynamik ausgehen könnte, obwohl die Hypothekengenehmigungen und die Daten zur Konsumentenkreditaufnahme im April eine gewisse Widerstandsfähigkeit der Kreditvergabe der Haushalte zeigten.

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