SpaceX-Debüt an der Nasdaq heute: Die letzten Analystenempfehlungen vor Handelsbeginn
KI-Sentiment: 58/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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SpaceX (SPCX) bei/nahe dem IPO‑Eröffnungskurs kaufen. Das Aufwärtsszenario ist, dass Starlink plus KI‑Infrastruktur zu einem Plattformgeschäft werden und der Streubesitz am ersten Tag knapp ist, sodass jede Nachfragesteigerung den Kurs deutlich über die $135 treiben kann. Oppenheimers $190‑Kursziel und die wahrscheinlichen passiven Käufe durch Nasdaq‑100‑Tracker innerhalb von ~15 Handelstagen bilden kurzfristig eine Katalysatoren‑Kombination.
Kernrisiko: Die AI‑/orbitalen Rechenzentren‑Umsätze skalieren nicht schnell genug, was eine Neubewertung unterhalb des IPO‑Preises erzwingen würde.
SpaceX (SPCX) verkaufen/leerverkaufen, falls die Aktie weit über $135 öffnet und frühe Gewinne nicht gehalten werden. Morningstars Fair Value (~$780B) gegenüber dem ungefähren IPO von ~$1.77T deutet darauf hin, dass der Markt für unsichere, frühe AI‑/orbitale Wetten zahlt. Mit einem gestaffelten Lock‑up‑Plan (70–135 Tage) kann sich jeder Post‑IPO‑Hype schnell zurückdrehen, besonders wenn die Nachfrage am ersten Tag nachlässt.
Kernrisiko: Starlink‑Cashflows und die Monetarisierung von KI beschleunigen sich stärker als erwartet, wodurch die Bewertung erhalten bleibt.
- SpaceX beginnt den Nasdaq‑Handel nach dem Rekord‑IPO über $75 billion.
- Analysten uneins: Oppenheimer sieht $190, Morningstar warnt vor Risiko.
- Knapper Streubesitz und Indexnachfrage könnten nach dem Debüt Volatilität auslösen.
SpaceX tritt heute an der Nasdaq an, voraussichtlich im bisher größten Börsengang aller Zeiten, mit Aktien zum festen Preis von $135 und einem angestrebten Unternehmenswert von etwa $1.77 trillion.
Das von Elon Musk geführte Unternehmen sammelt 75 Milliarden USD (ca. 65,4 Milliarden €) unter dem Ticker SPCX ein und bietet Anlegern damit eine seltene Gelegenheit, in ein Unternehmen zu investieren, das Raketen, Starlink‑Satelliteninternet und KI‑Infrastruktur vereint.
Die Frage vor der Eröffnungsglocke ist einfach: Preist die Bewertung bereits die Zukunft ein, oder unterschätzt Wall Street weiterhin das Ausmaß der Chance?
Die Bullen: $190 und darüber hinaus
Der kühnste frühe Ausblick stammt von Timothy Horan von Oppenheimer, dessen Haus die erste globale Brokerfirma außerhalb der Konsortialbanken war, die eine Coverage für SpaceX aufnahm.
Oppenheimer startete die Aktie mit einer Outperform‑Einstufung und einem Kursziel von $190, was etwa 41% Aufwärtspotenzial gegenüber dem IPO‑Preis impliziert.
Dieses Ziel würde SpaceX auf etwa 2,5 Billionen USD (ca. 2,2 Billionen €) in den nächsten 12 bis 18 Monaten bewerten.
„Wir sehen es als das einzige vertikal integrierte KI‑Unternehmen mit dem erforderlichen Kapital, Daten, LLMs, Hardware, Fertigung und Ingenieur‑Talent“, schrieb Horan in einer Mitteilung.
Diese Formulierung bringt das bullische Argument auf den Punkt: Für Befürworter ist SpaceX nicht mehr nur ein Raketenunternehmen.
Starlink dürfte kurzfristig die wichtigste Einnahmequelle bleiben, doch der größere Preis wird in der KI‑Infrastruktur gesehen, wo SpaceX Satelliten, Rechenzentren und xAI‑bezogene Vermögenswerte nutzen könnte, um eine Plattform aufzubauen, die nur wenige Wettbewerber kopieren können.
Auch Pierre Ferragu von New Street Research gab einen positiven Ton an und setzte ein 12‑Monats‑Ziel von $165 je Aktie, rund 22% über dem IPO‑Preis.
In seinem optimistischeren Szenario könnten die Aktien bis auf $330 steigen, falls SpaceX einen großen Anteil an aufstrebenden Märkten im Zusammenhang mit Starlink, künstlicher Intelligenz und orbitaler Infrastruktur erobert.
Auch Cathie Wood von ARK Invest unterstützte die IPO‑Bewertung und argumentierte, dass das Ziel von $1.75 trillion durch einen plausiblen Wachstumspfad für Starlink, Starship und orbitales KI gerechtfertigt werden könne.
Morgan Stanley ging in seiner Einschätzung noch weiter und sieht SpaceX‑Umsätze möglicherweise bei 3,4 Billionen USD (ca. 3 Billionen €) bis 2040.
Der rote Faden im bullischen Lager ist klar: Die eigentliche Geschichte sind nicht nur Raketenstarts.
Es sind Starlink, KI‑Rechenkapazitäten und die Möglichkeit, dass SpaceX zu einem zentralen Infrastrukturunternehmen für die nächste Technologie‑Ära wird.
Zum Weiterlesen- Wie man 2026 SpaceX‑Aktien kauft: Vor und nach dem IPO
Warnsignale beim SpaceX‑IPO
Die deutlichste Warnung kommt von Morningstar, wo Analyst Nicolas Owens den Fair Value von SpaceX bei 780 Milliarden USD (ca. 680,4 Milliarden €) ansetzte, weniger als die Hälfte der IPO‑Bewertung.
„Wir halten das Unternehmen für deutlich überbewertet und sehen, dass Anleger nach dem IPO Gelegenheiten haben werden, die Aktie zu attraktiveren Kursen zu kaufen“, sagte Owens.
Morningstars Sorge ist nicht, dass SpaceX an hochwertigen Vermögenswerten mangelt. Die Analyse bewertet das Start‑ und das Starlink‑Geschäft positiv.
Das Problem ist, wie viel des IPO‑Preises von Geschäftsbereichen abhängt, die noch in einem frühen Stadium, unsicher oder technisch anspruchsvoll sind, darunter orbitale Rechenzentren und KI‑Ambitionen in Verbindung mit xAI.
Die Finanzzahlen erklären, warum die Warnung relevant ist. SpaceX meldete einen Nettoverlust von 4,9 Milliarden USD (ca. 4,3 Milliarden €) im Jahr 2025, nach einem Gewinn im Vorjahr.
Filing‑Zusammenfassungen wiesen außerdem auf einen starken Nettoverlust von 4,3 Milliarden USD (ca. 3,7 Milliarden €) im ersten Quartal 2026 hin, obwohl der Quartalsumsatz auf etwa 4,7 Milliarden USD (ca. 4,1 Milliarden €) gestiegen ist.
Goldman Sachs formulierte die Bewertungsfrage ebenfalls in anspruchsvollen Begriffen.
Um eine Bewertung von rund $1.75 trillion bis zum Ende dieses Jahrzehnts zu stützen, müsste SpaceX Umsatzzuwächse in einem Ausmaß erzielen, wie sie an öffentlichen Märkten selten zu sehen sind.
Ein berichtetes Goldman‑Modell sieht die Gesamtumsätze bis 2030 bei 474 Milliarden USD (ca. 413,5 Milliarden €), wobei KI‑Umsätze den größten Teil der Entwicklung tragen.
Aswath Damodaran, der NYU‑Finanzprofessor, bekannt für seine Bewertungsarbeit, positioniert sich zwischen den Extremen.
Sein Discounted‑Cash‑Flow‑Modell ergab einen Fair Value von rund 1,2 Billionen USD (ca. 1,1 Billionen €), unter dem IPO‑Preis, aber deutlich über der Schätzung von Morningstar.
Was die Aktie am ersten Handelstag bewegen könnte
Über die Analystendebatte hinaus könnte der Handel am ersten Tag genauso sehr vom Angebot wie von den Fundamentaldaten geprägt werden.
Nur ein kleiner Teil der SpaceX‑Aktien wird beim Start handelbar sein, was zu einem knappen Streubesitz führt.
Horan hat ausdrücklich vor „einem anfänglichen Nachfrage‑/Angebotsungleichgewicht bei SPCX‑Aktien angesichts breiter Retail‑Nachfrage und beschleunigter Indexaufnahme“ gewarnt.
Das ist bedeutsam, weil von SpaceX starke Nachfrage seitens Privatanlegern und institutioneller Anleger erwartet wird.
Vor der Preisfestsetzung deuteten Berichte auf eine vierfache Überzeichnung des IPO hin, mit Orders von rund 250 Milliarden USD (ca. 218,1 Milliarden €) gegenüber der geplanten Platzierung von 75 Milliarden USD (ca. 65,4 Milliarden €).
Die Indexaufnahme ist eine weitere potenzielle Stütze. Eine Regeländerung der Nasdaq bedeutet, dass ein neu börsennotiertes Unternehmen in SpaceX‑Größe innerhalb von 15 Handelstagen für die Aufnahme in den Nasdaq‑100 infrage kommen könnte.
Sollte das eintreten, müssten passive Fonds, die den Index nachbilden, die Aktie möglicherweise kaufen, was nach dem Listing zusätzliche Nachfrage schaffen würde.
Dennoch werden Anleger auch den Lock‑up‑Kalender beobachten.
SpaceX hat eine gestaffelte Struktur, die einigen Inhabern erlauben könnte, Teile ihrer Aktien nach 70, 90, 105, 120 und 135 Tagen zu verkaufen.
Das verteilt den möglichen Verkaufsdruck, schafft aber auch mehrere Volatilitätsfenster später in diesem Jahr.
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