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Quantum Computing-Aktie steigt, Analysten sehen Produktkatalysatoren

Quantum Computing-Aktie steigt, Analysten sehen Produktkatalysatoren
Ananthu C U
15. Juni 2026, 21:19 PM

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QUBT – Kaufempfehlung

Kaufempfehlung für Quantum Computing (QUBT). Die Aktie steigt aufgrund glaubwürdiger, konkreter Katalysatoren: Dirac‑3‑Aufrüstungen sowie eine Next‑Gen‑Plattform und eine Umsatzsichtbarkeit, die Analysten für erreichbar halten ($20–$25M). Die Übernahme von Luminar Semiconductor wirkt sich bereits in den Ergebnissen aus ($3.7M im jüngsten Quartal), und die Qatalyst‑Software kann die Nachfrage über die Kerngruppe der Quantenprogrammierer hinaus erweitern.

Kernrisiko: Verzögerungen bei Hardware‑Einführungen oder enttäuschende Leistungswerte, die die Geschichte der „nächsten Katalysatoren“ zum Scheitern bringen.

Quantum‑Software (Beta) – Kaufempfehlung

Kaufempfehlung für IonQ (IONQ) als Nutznießer des Sektormomentums. Der Kursanstieg von QUBT signalisiert erneutes Anlegerinteresse an Quanteninfrastruktur und Softwarenachfrage; IonQ war über 12 Monate ein relativer Gewinner und dürfte zusätzliches Kapital anziehen, wenn der Markt wieder in die Gruppe rotiert.

Kernrisiko: Eine sektortweite Stimmungswende (Risk‑off) oder ein größeres technisches Problem bei IonQ, das den Momentum‑Trade unterbricht.

  • QUBT steigt, da Analysten Kaufempfehlungen bekräftigen und Kursziele anheben.
  • Neue Dirac‑Einführungen und die Qatalyst‑Software nähren Wachstumsoptimismus.
  • Kommerzielle Aufträge und Chipminiaturisierung stützen die langfristige Perspektive.

Die Aktien von Quantum Computing QUBT stiegen am Montag deutlich, nachdem Analysten ihre positive Einschätzung des Unternehmens bekräftigt und auf bevorstehende Produkteinführungen, wachsende kommerzielle Akzeptanz und langfristige Chancen im Bereich Quanten‑Software und -Hardware hingewiesen hatten.

Die Aktie gewann 13.65% auf $11.28 und profitierte von einer breiteren Marktrally sowie erneuertem Anlegerinteresse an Quantencomputing‑Unternehmen.

Trotz des Anstiegs haben die Aktien von Quantum Computing in den letzten 12 Monaten um 53% nachgegeben und damit mehrere Branchenkollegen unterperformt.

Im gleichen Zeitraum verzeichneten Rigetti Computing, IonQ und D‑Wave Quantum Zuwächse von 73%, 51% bzw. 46%.

Auch die ungewöhnliche Unternehmensgeschichte hat Aufmerksamkeit erregt.

Quantum Computing begann als Verkäufer von Tintenpatronen, wechselte dann zur Getränkedistribution und entwickelte sich schließlich zu einem Unternehmen mit Fokus auf Quantenoptik und photonische Rechentechnologien.

Analysten bleiben optimistisch

Jüngste Analystenkommentare haben die Stimmung gegenüber der Aktie verbessert.

John McPeake von Rosenblatt Securities bekräftigte am 10. Juni eine Kaufbewertung und beließ das Kursziel bei $22, was vom aktuellen Niveau aus gesehen erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert.

Edward Woo von Ascendiant Capital Markets wiederholte ebenfalls eine Kaufempfehlung und hob sein Kursziel von $27 auf $30 an.

Woo sagte, die Umsatzprognosen der Wall Street für das Unternehmen scheinen erreichbar.

Basierend auf Gesprächen mit dem Management hält er die Konsensschätzungen, die einen Jahresumsatz von $20 million to $25 million vorsehen, für vernünftig.

Das Umsatzwachstum wurde teilweise durch die Übernahme von Luminar Semiconductor durch Quantum Computing gestützt.

Die in bar bezahlte Transaktion über $100 million wurde im Februar abgeschlossen und trug im jüngsten Quartal $3.7 million zum Umsatz bei.

Woo hob außerdem das Potenzial der Qatalyst‑Softwareplattform des Unternehmens hervor.

„Da sich die Quantencomputing‑Hardware weiterentwickelt, erwarten wir einen entsprechenden Anstieg der Nachfrage nach Quanten‑Software für diese Rechner“, schrieb Woo.

Qatalyst ist darauf ausgelegt, Entwicklern das Lösen von Rechenaufgaben zu ermöglichen, ohne Fachkenntnisse in niedrigstufigen Quantenprogrammiersprachen zu benötigen, und könnte so den Zugang zu Anwendungen im Quantencomputing erweitern.

Neue Hardwareeinführungen im Fokus

Analysten sehen bevorstehende Hardware‑Entwicklungen ebenfalls als mögliche Katalysatoren für die Aktie.

McPeake sagte, es gebe „wahrscheinlich bevorstehende Katalysatoren“, da Quantum Computing eine leistungsstärkere Version seines Dirac 3‑Systems vorbereite, während eine separate Next‑Generation‑Hardwareplattform ebenfalls in Entwicklung sei.

Dirac dient als Flaggschiff‑Plattform des Unternehmens im Bereich Quantencomputing und wurde 2022 erstmals über Cloudzugang veröffentlicht.

Das Unternehmen hat außerdem Regierungsaufträge erhalten.

Im Jahr 2024 erhielt Quantum Computing einen Auftrag von der NASA zur Verbesserung satellitärer Radarbildgebung mithilfe einer dritten Generation des Dirac‑Systems.

Die bevorstehenden Hardwareeinführungen dürften eine wichtige Rolle bei der Erweiterung der Fähigkeiten und der Marktreichweite des Unternehmens spielen, da der Wettbewerb im Quantencomputing‑Sektor intensiver wird.

Kommerzielle Akzeptanz und Miniaturisierungsstrategie

Neben Forschungs‑ und Regierungsanwendungen meldet Quantum Computing Anzeichen wachsender kommerzieller Nachfrage.

Laut McPeake verkaufte das Unternehmen im vergangenen Jahr ein Quanten‑System im Wert von 332.000 US‑Dollar an ein namentlich nicht genanntes großes Finanzinstitut.

Es führte im März außerdem eine Live‑Demonstration zur Cybersicherheit auf einer Konferenz durch.

Der Analyst erwartet, dass die Umsätze aus Quantenvernetzung und Cybersicherheitsanwendungen mit der Zeit zunehmen werden.

McPeake ist jedoch der Ansicht, dass die größere langfristige Chance des Unternehmens in der Produktminiaturisierung liegt.

„Das Management sieht einen breiteren Markt“, sobald das Unternehmen seine sperrigen, rack‑montierten Systeme innerhalb weniger Jahre in kleinere Chips überführt, schrieb er.

Die Fähigkeit, die Größe seiner Hardware zu reduzieren, könnte das Spektrum kommerzieller Anwendungen für die Technologie von Quantum Computing erheblich erweitern und möglicherweise neue Märkte außerhalb der derzeitigen Kundenbasis erschließen.