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Dow steigt um 380 Punkte, Anleger warten auf Fed-Entscheidung, SpaceX setzt Rally fort

Dow steigt um 380 Punkte, Anleger warten auf Fed-Entscheidung, SpaceX setzt Rally fort
Ananthu C U
16. Juni 2026, 15:48 PM

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SpaceX (SPACEX)

SpaceX‑Aktien kaufen (SPACEX). Das IPO‑Momentum beschleunigt sich weiterhin (+7% nach dem spektakulären Debüt) und der Markt belohnt den KI/Enterprise‑Aspekt (Berichte über einen Anysphere‑Deal), während die Tech‑Stimmung stark bleibt. Sekundäre Wirkung: Solange SpaceX’ Bewertung im Rampenlicht steht, rotiert Kapital in „picks‑and‑shovels“‑Profiteure — KI‑Infrastruktur und Datenspeicher — sodass die Stärke von SpaceX Halbleiter‑ und Speicherwerte über Wochen hinweg unterstützen sollte, nicht nur über Tage.

Kernrisiko: Ein scharfer Bewertungsrücksetzer, falls die Übernahme von Anysphere (oder ein beliebiger Monetarisierungsplan für KI) scheitert oder erhebliche regulatorische bzw. Finanzierungs‑Verzögerungen auftreten.

Öl (Brent/WTI)

Positionen in Brent und WTI reduzieren/verkaufen (z. B. Brent‑Futures leerverkaufen oder inverse Öl‑ETFs kaufen). Das vorläufige Iran‑Abkommen setzt Rohöl bereits unter Druck (Brent < $80; WTI near $77) und niedrigere Energiepreise dämpfen direkt Inflationsängste, was Risikoanlagen stützt. Sekundäre Wirkung: Sollte der Ölpreis weiter fallen, ist die Fed eher geneigt, dovisher zu bleiben, was typischerweise langlaufende Wachstumsaktien und AI‑Halbleiter hebt — daher passt ein Short auf Öl zur breiteren „lower inflation → higher multiple“‑Erwartung.

Kernrisiko: Geopolitische Eskalation (Abkommen bricht zusammen oder das Risiko in der Straße von Hormus kehrt zurück), die Rohöl schnell wieder über Schlüsselmarken treiben würde.

  • Dow steigt, während Anleger auf die erste Zinsentscheidung der Fed in der Warsh‑Ära warten.
  • SpaceX setzt Rally fort, während KI‑ und Chip‑Aktien Boden gewinnen.
  • Hoffnungen auf ein Iran‑Abkommen drücken Öl, was Inflationssorgen mildert.

US-Aktien eröffneten am Dienstag höher und setzten damit die starke Performance vom Montag fort.

Der Dow Jones Industrial Average stieg um 383 Punkte, nachdem der Blue‑Chip‑Index in der vorherigen Sitzung auf einem Rekordhoch geschlossen hatte.

Der S&P 500 schnellte um 1.65% nach oben, während der Nasdaq 100 um 0.19% fiel.

Der S&P 500 handelt beim 32.59‑fachen der Gewinne, verglichen mit dem 24.63‑fachen für den Dow Jones Industrial Average und 33.10 für den Nasdaq 100.

Anleger richteten ihren Fokus auf die bevorstehende Zinsentscheidung der Federal Reserve am Mittwoch, die die erste Entscheidung unter dem neuen Fed‑Chef Kevin Warsh sein wird.

Anleger verfolgten zudem die Entwicklungen rund um die vorläufige Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und Iran.

Märkte erwarten erste Zinsentscheidung unter Warsh

Anleger gehen weitgehend davon aus, dass die Federal Reserve die Zinsen im Bereich von 3.50% bis 3.75% unangetastet lässt.

Marktteilnehmer beobachten jedoch genau Warshs Aussagen zu Inflation, Beschäftigung und dem gesamtwirtschaftlichen Ausblick, um Hinweise auf die künftige Ausrichtung der Geldpolitik zu erhalten.

Die Inflation bleibt ein zentrales Anliegen für die Entscheidungsträger, da das Preiswachstum weiterhin über dem 2%‑Ziel der Federal Reserve liegt.

Händler sehen laut dem FedWatch‑Tool der CME Group derzeit eine 42%ige Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung um einen Viertelpunkt bis Dezember.

Unterdessen hob die Bank of Japan am Dienstag die Zinsen auf den höchsten Stand seit 31 Jahren an, da die Politik auf inflationsbedingte Druckpunkte durch höhere Energiekosten reagierte.

SpaceX setzt Gewinne nach dem spektakulären IPO fort

SpaceX blieb nach seinem vielfach erwarteten Börsendebüt in der vergangenen Woche eines der zentralen Marktziele.

Die Aktien des von Elon Musk geführten Unternehmens legten im Handel weiter um 7% zu und bauten damit auf den starken Kursgewinnen seit dem Nasdaq‑Listing auf.

Die Aktie ist seit der Preisfestsetzung des IPOs bei $135 pro Aktie stark gestiegen und wurde jüngst über $200 gehandelt.

Obwohl SpaceX im traditionellen Sinne kein ausgewiesenes Kurs‑Gewinn‑Verhältnis (KGV) aufweist, hat die Bewertung des Unternehmens aufgrund ihres hohen Gewinnmultiples Aufmerksamkeit erregt.

Bei einer Bewertung von approximately $2.2 trillion wird SpaceX effektiv mit nahezu dem 100‑fachen der Gewinne bewertet.

Investoren nutzen P/E‑Multiples, um die Bewertung einer Aktie im Verhältnis zu den erwarteten künftigen Gewinnen zu beurteilen.

Mit dem Wachstum von Online‑Trading‑Apps ist das Nachverfolgen solcher Kennzahlen für Marktteilnehmer deutlich einfacher und zugänglicher geworden.

Die Anlegerbegeisterung stieg außerdem nach Berichten, dass SpaceX plant, das Softwareunternehmen Anysphere für $60 billion zu übernehmen, um seine Präsenz im Bereich Enterprise‑KI auszubauen.

Die anhaltende Rally drückt SpaceX näher an eine Überholung von Amazon in der Marktkapitalisierung und könnte das Unternehmen zum weltweit fünftgrößten börsennotierten Unternehmen machen.

Technologieaktien blieben insgesamt stark.

Micron Technology legte zu, während Western Digital und Seagate Technology ebenfalls nennenswerte Gewinne verzeichneten, da Anleger weiterhin AI‑bezogene Halbleiter und Daten‑Speicherfirmen favorisieren.

Auch Qualcomm‑Aktien zogen an, nachdem ein Bericht nahelegte, dass das Unternehmen Gespräche über die Übernahme des AI‑Chip‑Startups Tenstorrent im Wert von 8 bis 10 Milliarden US‑Dollar führt.

Hoffnungen auf Iran‑Abkommen drücken Ölpreise

Die Märkte reagierten weiterhin auf die Meldung, dass die Vereinigten Staaten und Iran eine vorläufige Vereinbarung erzielt haben, die darauf abzielt, den Konflikt zu beenden und die Straße von Hormus wieder zu öffnen.

Präsident Donald Trump kündigte an, dass eine Einigung erzielt wurde, während der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif sagte, eine formelle Unterzeichnungszeremonie werde voraussichtlich später in dieser Woche in der Schweiz stattfinden.

Die Aussicht auf wiederaufgenommene Öllieferungen aus dem Nahen Osten drückte die Rohölpreise zum zweiten Handelstag in Folge nach unten.

Brent fiel unter $80 pro Barrel, erstmals seit März, während West Texas Intermediate‑Rohöl in Richtung $77 pro Barrel sank.

Niedrigere Energiepreise haben dazu beigetragen, Inflationssorgen zu lindern und die breiteren Aktienmärkte zu stützen.