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Marktstimmung bleibt vorsichtig, Fed-Sitzung rückt in den Fokus

Marktstimmung bleibt vorsichtig, Fed-Sitzung rückt in den Fokus
Rivanshi Rakhrai
17. Juni 2026, 09:31 AM

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XAU/USD (Gold)

Buy gold (XAU/USD). Der Artikel hebt die vorsichtige Risiko‑Stimmung, unklare Details zum US‑Iran‑Abkommen und die Ankündigung der G7, Sanktionen gegen Russlands Öl‑/Gassektor zu verschärfen, hervor — Faktoren, die die Nachfrage nach sicheren Häfen stützen. Zudem wird notiert, dass Gold oberhalb von etwa $4,300 hält, während Silber sich stärkt, da niedrigere Ölpreise Inflations‑ und Energiepreisrisiken mindern und damit Realzins‑Sorgen begrenzen.

Kernrisiko: Die Fed nimmt eine deutlich restriktivere Haltung ein als erwartet, wodurch die realen Renditen steigen und Golds Attraktivität als sicherer Hafen stark beeinträchtigt würde.

Silber (XAG/USD)

Buy silver (XAG/USD). Silber setzt bereits eine mehrtägige Rallye fort, und die Nachrichten liefern einen zusätzlichen Katalysator: nachlassende Rohöl‑Sorgen kombiniert mit anhaltender geopolitischer Unsicherheit. Sekundärer Effekt: Bleiben die Ölpreise unter Druck, lockern sich industrielle Input‑Kosten und Rezessionsängste tendenziell etwas, was über reine Safe‑Haven‑Käufe hinaus die industrielle Nachfrage nach Silber stützen kann.

Kernrisiko: Eine ausgeprägte Rückkehr zur Risikobereitschaft (oder eine restriktive Fed), die Anleger dazu veranlasst, sich aus der volatileren Silber‑Position zurückzuziehen.

  • Märkte bleiben vor der geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve vorsichtig.
  • Gold und Silber halten Gewinne, während Anleger Risiken bewerten.
  • Gold und Silber halten Gewinne, während Anleger Risiken bewerten.

Die Märkte nahmen während der europäischen Vormittagssitzung am Mittwoch eine vorsichtige Haltung ein, während sich Anleger auf die geldpolitische Bekanntgabe der Federal Reserve vorbereiteten und eine Reihe geopolitischer und wirtschaftlicher Entwicklungen bewerteten.

Anleger warten zudem auf überarbeitete Daten zur harmonisierten Verbraucherpreisindex-Inflation für Mai von Eurostat, während im US-Wirtschaftskalender später am Tag die Einzelhandelsumsätze erwartet werden.

Wall Street mit gemischten Vorzeichen, Details zum US‑Iran‑Abkommen weiter unklar

Nach einer starken Risiko-Rallye am Montag lieferten die wichtigsten Indizes der Wall Street am Dienstag ein gemischtes Bild, da die Unsicherheit über die Details des Rahmenabkommens zwischen den USA und Iran anhielt.

Während der späten US‑Sitzung sagte Irans Außenminister, dass die nächste Verhandlungsrunde am selben Tag beginnen werde, an dem die Parteien ein Memorandum of Understanding unterzeichnen.

Der Minister fügte hinzu, dass die Gespräche 60 Tage andauern würden, um eine endgültige Vereinbarung zu Fragen des Atomprogramms und der Aufhebung von Sanktionen zu erreichen.

Gleichzeitig reagierte Irans Oberstes Gemeinsames Militärkommando, der Khatam al‑Anbiya‑Zentralstab, auf den jüngsten Angriff Israels im Süden Libanons.

Das Kommando warnte, Israel müsse mit einer starken Vergeltung rechnen, sollten die Angriffe anhalten.

G7‑Führer signalisieren härtere Sanktionen gegen Russland

In einer gemeinsamen Erklärung, die am frühen Mittwoch veröffentlicht wurde, erklärten die Führer der G7‑Staaten, sie würden die Sanktionen gegen Russland verschärfen, einschließlich Maßnahmen, die die Öl‑ und Gassektoren betreffen.

Die Erklärung wies außerdem darauf hin, dass die Mitgliedsstaaten daran arbeiten würden, die Energieversorgungswege zu diversifizieren, die Abhängigkeit von der Straße von Hormus zu verringern und die Energievorräte zu erhöhen.

Dollar vor Fed‑Entscheid stabil

Nach moderaten Verlusten am Dienstag blieb der US-Dollar‑Index rund um die Marke 99.50 am Mittwoch weitgehend stabil.

Die Märkte gehen weitgehend davon aus, dass die Federal Reserve die geldpolitischen Einstellungen unverändert lassen wird.

Das Augenmerk liegt jedoch auf dem überarbeiteten Summary of Economic Projections und den Kommentaren von Federal‑Reserve‑Vorsitzendem Kevin Warsh während seiner ersten Pressekonferenz nach der Sitzung.

Anleger suchen Hinweise auf den künftigen Pfad der Zinssätze; Änderungen in der Guidance dürften die Marktvolatilität beeinflussen.

Britische Inflation bleibt stabil

Das Office for National Statistics des Vereinigten Königreichs berichtete, dass die jährliche Inflation, gemessen am Consumer Price Index (CPI), im Mai unverändert bei 2,8% lag.

Monatlich stieg der CPI um 0,2%, nach 0,7% im April und damit unter den Markterwartungen von 0,4%.

Weitere Details zeigten, dass der Retail Price Index auf Jahresbasis um 3,1% zunahm im Vergleich zu 3% im April, während die Input‑Inflation des Producer Price Index im selben Zeitraum um 8,7% anstieg.

Das britische Pfund stärkte sich zunächst nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten.

Später verlor GBP/USD jedoch an Momentum und notierte zuletzt nahezu unverändert in der Nähe von 1,3420.

Edelmetalle bleiben gestützt

Gold baute die Gewinne nach der Rallye am Montag aus und verzeichnete am Dienstag moderate Aufschläge.

Während der europäischen Sitzung am Mittwoch konsolidierte XAU/USD weiter über dem $4,300‑Niveau.

Silber setzte seine Rallye zum fünften Mal in Folge fort.

Spot‑Silber notierte während der asiatischen Handelsstunden um $70.40 pro Unze, und setzte damit seine Erholung nach dem starken Rückgang der Rohölpreise fort.

Der Anstieg beim Silber wurde nicht nur durch die Nachfrage nach sicheren Häfen getrieben.

Niedrigere Ölpreise haben die Sorge gedämpft, dass Spannungen im Nahen Osten die Energiekosten hoch halten könnten.

Anleger bewerten zudem, ob Kevin Warshs erste Fed‑Sitzung als Vorsitzender auf einen weniger aggressiven geldpolitischen Kurs hindeuten wird.

Devisenmärkte in engen Spannen

Der Euro hielt seine jüngsten Gewinne und EUR/USD bewegte sich leicht seitwärts knapp über der Marke 1.1600, nachdem es zwei Sitzungen in Folge Aufschläge gegeben hatte.

Unterdessen konnte der japanische Yen von der Entscheidung der Bank of Japan, den Leitzins am Dienstag um 25 Basispunkte anzuheben, keine Unterstützung ziehen.

Der Yen schloss die vorherige Sitzung etwas schwächer gegenüber dem US‑Dollar, während USD/JPY während der europäischen Handelsstunden in einer engen Spanne oberhalb von 160.00 gehandelt wurde.

Auch der australische Dollar tat sich schwer, eine klare Richtung zu finden.

AUD/USD notierte rund um 0.7050 nach unruhigen Kursbewegungen in der vorherigen Sitzung.

Mit der bevorstehenden geldpolitischen Entscheidung der Federal Reserve bleiben Anleger auf geldpolitische Signale, Inflationsentwicklungen und geopolitische Ereignisse fokussiert, die die Marktrichtung in den kommenden Sitzungen beeinflussen könnten.