Nio, XPeng, Li Auto, BYD, Polestar: Warum stürzen chinesische E‑Auto‑Aktien ab?
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Buy BYD. Der Ausverkauf wird durch Rabatte und Subventionskürzungen getrieben, doch BYDs Größenvorteil (über 1 Mio. Auslieferungen im Q1, +59 % im Jahresvergleich) erlaubt es dem Unternehmen, Margendruck besser zu verkraften als kleinere Wettbewerber. Wenn die chinesische Nachfrage sich nach dem Schritt‑Runter bei den Subventionen normalisiert, sollten BYDs Produktionsdynamik und Kostenvorteile zu einer schnelleren Margenerholung führen als bei Nio/Xpeng/Li Auto.
Kernrisiko: Die Nachfrage in China bleibt schwach und BYD wird zu tieferen, länger andauernden Preissenkungen gezwungen, die die Margen dauerhaft drücken.
Sell Nio, Xpeng und Li Auto. Der Artikel verweist auf „Tausende von Fahrzeugen“, die gebaut werden, während Anleger befürchten, dass Wachstum mit Rabatten erkauft wird. Mit dem Auslaufen von Subventionen und verschärftem Wettbewerb stehen diese Firmen vor der ungünstigsten Kombination: niedrigere Preise, höherer Cash‑Burn und geringere Verhandlungsstärke gegenüber BYD.
Kernrisiko: Sie sichern sich einen dauerhaften Kostenvorteil oder einen klaren Pfad zur Profitabilität, der die durch Rabatte verursachten Margenschäden ausgleicht.
- Führende chinesische E‑Auto‑Aktien haben sich in diesem Jahr zweistellig verbilligt.
- Nio‑Aktien sind seit ihrem Höchststand im Mai dieses Jahres um 30 % gefallen.
- Der Wettbewerb in China hat Unternehmen dazu gedrängt, Fahrzeugpreise drastisch zu senken.
Chinesische E‑Auto‑Aktien befinden sich in diesem Jahr in einem starken freien Fall, da Anleger weiterhin pessimistisch hinsichtlich ihrer Wachstumsaussichten sind. Nio‑Aktien rutschten am Freitag auf 5 USD ab, fast 30 % unter ihrem Mai‑Hoch, und notieren damit auf dem niedrigsten Stand seit dem 9. März.
XPeng‑Aktien sind in New York auf 13,21 USD gefallen, 53 % unter ihrem Höchststand im November 2025. Dieser Rückgang hat Milliarden an Marktkapitalisierung ausgelöscht, die Marktkapitalisierung ist auf 12,55 Mrd. USD gesunken.
Li Auto‑Aktien sind auf 13,2 USD abgestürzt, was einen schweren Einbruch für eines der populärsten chinesischen E‑Auto‑Unternehmen bedeutet. Die Bewertung ist von 34 Mrd. USD beim Höchststand im Vorjahr auf 13,3 Mrd. USD gefallen.
Polestar‑Aktien sind auf 20 USD gefallen, ein Rückgang um 52 % gegenüber dem Höchststand 2025, während BYD in den vergangenen Monaten 50 % seines Werts verloren hat. Insgesamt haben diese chinesischen E‑Auto‑Unternehmen zusammengerechnet mehr als 100 Mrd. USD gegenüber ihren Allzeithochs verloren.
Nio, Xpeng, BYD, Li Auto und Polestar‑Aktien | Quelle: TradingView
Chinesische E‑Auto‑Aktien fallen aufgrund von Wettbewerb und Förderungs‑Sorgen
Die führenden chinesischen E‑Auto‑Konzerne wie Nio, XPeng, Li Auto und BYD sind eingebrochen, weil der anhaltende Wettbewerb im Land sie dazu gedrängt hat, erhebliche Preisnachlässe zu gewähren.
Ein genauerer Blick auf ihre Quartalszahlen zeigt, dass diese Firmen Tausende von Fahrzeugen produzieren und ihre Produktion ausweiten wollen. Beispielsweise zeigen Daten, dass BYD im ersten Quartal weltweit über 1 Mio. Fahrzeuge ausgeliefert hat, ein Anstieg von 59 % im Jahresvergleich. XPeng verkaufte 94,000 Einheiten, während Li Auto, Nio und Polestar im selben Zeitraum 94,000, 92,864 bzw. 12,300 Einheiten absetzten.
Diese Auslieferungen kommen zu denen anderer E‑Auto‑ und traditioneller Hersteller wie Mercedes‑Benz, Toyota, Geely, Tesla und Xiaomi hinzu. Infolgedessen versuchen diese Unternehmen, ihren Absatz durch Rabatte zu steigern, was langfristig ihre Margen belasten wird.
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Die chinesische Regierung beendet E‑Auto‑Subventionen
Chinesische E‑Auto‑Aktien sind auch wegen eines bedeutenden politischen Richtungswechsels abgestürzt. Peking hat begonnen, seine Subventionen zu reduzieren, was das Wachstumstempo beeinträchtigt. Neue Energiefahrzeuge gingen von einer vollständigen Befreiung der Kaufsteuer zu einer 50%igen Befreiung über; der maximale Steuerabzug sank von 30.000 Yuan auf 15.000 Yuan.
In der Folge haben chinesische Käufer ihre Käufe im Dezemberquartal vorgezogen, um von der neuen Regelung zu profitieren. Die meisten Unternehmen führten eine „Steuerdifferenz‑Garantie“ für Kunden ein, die im November bestellt und 2026 ausgeliefert wurden.
Der Politikwechsel ähnelt dem, was in den Vereinigten Staaten geschah, als Präsident Donald Trump die E‑Auto‑Steuergutschrift beendete – eine Maßnahme, die den Absatz von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor fördern sollte.
Viele chinesische E‑Auto‑Unternehmen arbeiten nun daran, ihre Einnahmequellen zu diversifizieren, indem sie ihr Geschäft über das Inland hinaus ausdehnen. Europa ist zu einem der bevorzugten Ziele geworden, wobei Firmen wie BYD, Saic, Jaecoo und XPeng aggressiv in der Region investieren.
Chinesische Unternehmen wollen außerdem von einer großen Zollsenkung in Kanada profitieren, um dort zu wachsen. Kanada reduzierte den Zoll für chinesische E‑Autos von 100 % auf 6 % für die ersten 50.000 Fahrzeuge.
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