Fondsmanager nennt 3 Nicht‑KI-Aktien, während Intel und AMD in Tech-Abverkauf fallen
KI-Sentiment: 72/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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Kaufen Eli Lilly (LLY). Der Abverkauf wird von Zinsängsten und einer Bewertungsbereinigung bei KI‑Werten getrieben, die insbesondere langfristig bewertete Techwerte hart trifft. LLY ist eine defensive Value‑Growth‑Rotation: Die Nachfrage nach Gewichtsreduktionspräparaten ist robust und weniger an spekulative Hardwarezyklen gebunden, und die Dividende stützt zusätzlich. These: Kapital rotiert aus Multiple‑komprimierten Halbleitern in cashgenerierende Gesundheitswerte, während der Markt risikoscheu bleibt.
Kernrisiko: Ein schwerwiegender Sicherheits‑/regulatorischer Rückschlag oder der Verlust des Wettbewerbsvorteils für das Gewichtsreduktionsmedikament, der die Ertragsbeständigkeit bricht.
Kaufen GE Vernova (GEV). Der Artikel stellt Halbleiter als „überfüllte“ Trades dar, die anfällig für makroökonomische Politikwechsel sind; GEV ist das Gegenteil – Netz‑Infrastruktur mit echtem Gewinnmomentum. These: Wenn Investoren Technologierisiken reduzieren, finanzieren sie weiterhin essentielle Netzausdünnungen und -aufrüstungen, sodass sich GEV während zinsbedingter Volatilität besser hält als Chiphersteller.
Kernrisiko: Eine drastische Verzögerung oder Absage von Netzinvestitionsaufträgen (oder Margenkompression durch gestiegene Kosten), die das ‚Gewinnmomentum‘ in eine Verlangsamung verwandelt.
- Intel, AMD und andere Chipaktien stürzen am Dienstagmorgen ab.
- Tom Hulick nennt LLY, GEV und PCRFY als attraktive Nicht‑KI‑Titel.
- Das erwartet Anleger bei Eli Lilly, GE Vernova und Panasonic.
Der Technologiesektor erlebt heute einen starken globalen Abverkauf, der Chiphersteller wie Intel, AMD, Micron und sogar den Liebling der künstlichen Intelligenz (KI) – Nvidia – mit nach unten zieht.
Treiber dieser Schwäche sind eine Kombination aus globaler Marktansteckung (der KOSPI brach um über 10 % ein und löste einen Handelsstopp aus), wiederauflebenden Ängsten vor US‑Zinserhöhungen und einer Bewertungsbereinigung bei der KI‑Wette.
Vor diesem Hintergrund hat Fondsmanager Tom Hulick drei Nicht‑KI‑Aktien genannt, die sich für diejenigen eignen, die aus dem einbrechenden Technologiesektor rotieren wollen.
Eli Lilly (LLY)
Während Tech‑Investoren wegen hoher Bewertungen und einer potenziellen Abschwächung der KI‑Nachfrage in Panik geraten, verweist Hulick auf die Eli Lilly‑Aktie als robuste Value‑Growth‑Alternative.
Die Verwundbarkeit des Technologiesektors resultiert aus seiner volatilen Abhängigkeit von spekulativen, zukunftsgerichteten Hardwarezyklen, während LLY eine defensive Schutzstellung bietet, die auf generationellen medizinischen Fortschritten basiert – insbesondere auf seinem Blockbuster‑Medikament zur Gewichtsreduktion.
Während Chiphersteller wie AMD und Intel unter starker Multiple‑Kompression aufgrund von Zinsängsten leiden, ist Lilys Wachstum an säkulare, unelastische Gesundheitsnachfrage gebunden.
Hulick ist der Ansicht, dass der Markt unterschätzt, wie Tech‑ und KI‑Entwicklungen pharmazeutische Innovationen beflügeln werden, und sieht die bis dato eher flache Performance seit Jahresbeginn (YTD) von Eli Lilly als einen „attraktiven“ Einstiegszeitpunkt für Kapital, das aus volatilen Halbleiterwerten abfließt.
Beachten Sie, dass LLY‑Aktien derzeit auch eine Dividendenrendite von 0,63 % zahlen.
GE Vernova (GEV)
Der Halbleiter‑Abverkauf am 23. Juni verdeutlicht die Risiken von „überfüllten Trades“, bei denen Bewertungen die kurzfristigen Cashflows überholen.
Im krassen Gegensatz dazu hebt Hulick GE Vernova‑Aktien hervor und verweist auf echte, unbestreitbare Gewinndynamik im Industriesektor Energie/Netz.
Während Kapital aus investitionsintensiven Tech‑Titeln flieht, deren künftige Umsätze anfällig für makroökonomische Politikwechsel sind, sticht GEV als fundamentales, strukturelles Investment hervor.
Das Unternehmen liefert die wesentliche Stromnetz‑Infrastruktur, die benötigt wird, um die moderne Wirtschaft aufrechtzuerhalten.
Während Chiphersteller wie AMD oder Intel heute unter Margin‑Druck und globaler Marktansteckung leiden, fängt GE Vernova die notwendige Marktpivotierung hin zu harten Industrieanlagen auf und bietet Anlegern stabiles Wachstum, das von den unmittelbaren Risiken der Neubewertung der KI‑Hardware‑Wette vollständig entkoppelt ist.
Eine Dividendenrendite von 0,19 % macht die GEV‑Aktie 2026 zudem noch attraktiver.
Panasonic (PCRFY)
Statt den hochvolatilen, konsumentenorientierten Tech‑Giganten hinterherzulaufen, empfiehlt Hulick eine taktische Pivot‑Strategie hin zu Infrastrukturebene‑Technologie über Panasonic.
Während KOSPI und Nasdaq unter Liquidationen von Hebelpositionen einbrechen, bietet Panasonic eine bodenständige, praktische Alternative mit Fokus auf Notstrombatteriesysteme und Ultrakondensatoren.
Diese Technologien sind entscheidend für effiziente Energiespeicherung und Netzsteuerung – genau die Energiesysteme, die die Gesamtwirtschaft benötigen.
Während Premium‑Chipaktien extrem sensibel auf stark steigende Renditen von US‑Staatsanleihen reagieren, repräsentiert die Panasonic‑Aktie die Ausweitung des Marktes hin zu greifbaren Industrie‑Tech‑Small‑ und Midcaps.
Sie ermöglicht Anlegern den Ausstieg aus der übermäßig gehebelten KI‑Wette, ohne das unverzichtbare säkulare Wachstum der Energieinfrastruktur zu verpassen.
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