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Nvidia stabilisiert sich über $200, Bewertungs- und China‑Chipnachfrage im Fokus

Nvidia stabilisiert sich über $200, Bewertungs- und China‑Chipnachfrage im Fokus
Ananthu C U
24. Juni 2026, 17:59 PM

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NVDA: Kaufen

NVDA kaufen. Die Aktie hält sich über $200 und wirkt unterstützt durch eine leicht günstigere Bewertung als der Markt (Forward-KGV ≈19 vs. S&P ≈21) sowie durch hohe Kapitalrückführungen an Aktionäre (etwa 50 % des Free Cash Flow). Der Preissprung auf Chinas Schwarzmarkt signalisiert trotz Exportbeschränkungen eine reale, eingeschränkte Nachfrage nach Geräten der Blackwell-Generation, was dazu beitragen dürfte, Umsatz und Margen zu schützen, während die Einführung der nächsten Generation Vera Rubin bevorsteht.

Kernrisiko: Ein tatsächlicher Nachfragerückgang zeigt sich in den offiziellen Zahlen (nicht nur in Graumarktpreisen) und erweist den Preissprung in China als vorübergehend oder nicht monetarisierbar.

PHLX Semiconductor: Verkaufen/Untergewichten

Den PHLX Semiconductor Index gegenüber NVDA verkaufen/untergewichten. Der Artikel hebt Nvidias relative Underperformance während des Sektorrückgangs hervor; Nvidias Bewertungsstütze und Rückkäufe machen das Unternehmen zum sichereren Hafen. Dreht sich der Markt weiter in Richtung „Relative Value“, dürften Halbleiter ohne NVDA zurückbleiben.

Kernrisiko: Eine breite Risk‑On‑Rally hebt die gesamte Gruppe an und Nvidias relativer Vorteil verschwindet, wodurch das Untergewichten teuer wird.

  • Nvidia hält sich über $200, während Investoren die Handelsspanne prüfen.
  • Bewertung und Rückkäufe dürften NVDA stützen und Abwärtsrisiken begrenzen.
  • Preise für Chips auf Chinas Schwarzmarkt steigen stark vor dem Hintergrund US-Exportbeschränkungen.

Die Nvidia-Aktie NVDA legte am Mittwoch leicht zu, als sich der Chiphersteller nach dem breiteren Ausverkauf im Halbleitersektor stabilisierte, während Marktteilnehmer prüfen, ob die Aktie einen neuen Handelsbereich etabliert.

Trotz jüngster Volatilität hat die Aktie seit dem Ausbruch aus ihrer bisherigen Handelsspanne im April weitgehend über der psychologisch wichtigen Marke von $200 gehalten.

Nvidia weiterhin zu günstigerer Bewertung gehandelt

Die Bewegung erfolgt, während Investoren Nvidias relative Unterperformance gegenüber dem breiteren Halbleitersektor abwägen.

Die Aktie liegt in diesem Jahr bisher 7,3 % im Plus, verglichen mit einem rund 90%igen Anstieg des PHLX Semiconductor Index im gleichen Zeitraum.

Dennoch deuten technische und Bewertungsindikatoren auf eine gewisse Unterstützung der Aktie auf dem aktuellen Niveau hin.

In den letzten Monaten ist Nvidia nur kurz unter $200 gefallen und tendierte dazu, bei Rücksetzern um dieses Niveau wieder anzuziehen.

Das Unternehmen wird laut FactSet mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward P/E) von 19,34 gehandelt, leicht unter dem Durchschnitt des S&P 500 von 20,77.

Analysten meinen, diese Bewertung könne Anleger anziehen, die nach relativer Bewertung suchen, und damit potenziell weiteres Abwärtspotenzial begrenzen.

Nvidia gibt außerdem erhebliches Kapital an die Aktionäre über Dividenden und Rückkäufe zurück und schüttet etwa 50 % des Free Cash Flow aus.

Basierend auf einem erwarteten Free Cash Flow von 195,35 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 könnte das Unternehmen mehr als 97 Milliarden US-Dollar an Investoren zurückführen.

Die Erwartungen an einen anhaltenden Ausbruch bleiben jedoch an die Produktzyklusentwicklung gebunden.

Investoren beobachten die Einführung von Nvidias nächster Chip-Generation Vera Rubin, die voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommt.

Marktteilnehmer sagen, das Unternehmen müsse eine fortgesetzte Dominanz im Bereich der Hardware für künstliche Intelligenz demonstrieren, um die nächste Aufwärtsbewegung zu befeuern.

Preise auf Chinas Schwarzmarkt heben starke Nachfrage nach Nvidia-Chips hervor

Die KI-Chips von Nvidia verzeichnen laut einem Bericht der Financial Times auf Chinas Schwarzmarkt stark höhere Preise und haben sich in den vergangenen sechs Monaten mehr als verdoppelt.

Der Anstieg erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter US-Durchsetzung von Exportkontrollen, die den Zugang zu fortschrittlichen Halbleitern einschränken.

Der DGX B300-Server, der acht Blackwell-GPUs enthält, ist laut Interviews mit chinesischen Chip-Händlern im Preis auf mehr als 8 Millionen Yuan gestiegen (1,1 Mio. $), nach zuvor rund 4 Millionen Yuan.

Das System wird in den USA typischerweise für etwa 400.000 US-Dollar verkauft.

Ähnlich hat sich der RTX 6000 Pro Workstation-Chip, der bei der Entwicklung großer Sprachmodelle eingesetzt wird, laut Bericht von rund 50.000 Yuan zu Jahresbeginn auf bis zu 130.000 Yuan verteuert.

Beide Produkte unterliegen US-Exportbeschränkungen bei Verkäufen nach China.

Der Anstieg der inoffiziellen Preise folgt auf eine Reihe von Durchsetzungsmaßnahmen.

Im März wurde ein Mitbegründer von Supermicro zusammen mit einem in Taiwan ansässigen Mitarbeiter und einem Auftragnehmer wegen angeblichen Schmuggels von Nvidia-KI-Servern im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar an chinesische Kunden angeklagt — was als der größte US-Strafverfolgungsfall im Zusammenhang mit Exporten von KI-Chips beschrieben wird.