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Asiatische Aktien springen: Microns $22B KI-Deals befeuern Chip-Rallye

Asiatische Aktien springen: Microns $22B KI-Deals befeuern Chip-Rallye
Devesh Kumar
25. Juni 2026, 06:26 AM

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Micron (MU)

Kaufen MU. Microns $22B Zusagen für KI-Speicher sind ein direktes Nachfragesignal, dass KI-CAPEX weiterhin in Aufträge umgesetzt wird und nicht nur Hype ist. In Kombination mit der breiteren Chip-Erholung in Asien (Stärke von Nikkei/KOSPI) lässt sich die verbesserte Stimmung und das anschließende Ergebnismomentum mitnehmen. Thesis killer: Kunden ziehen KI-Speicherbestellungen zurück oder Micron gibt trotz Zusagen schwächere Preis- oder Margenaussichten an.

Kernrisiko: KI-Speichernachfrage enttäuscht — Zusagen führen nicht zu nachhaltigen Umsätzen und Margen.

Qualcomm (QCOM)

Kaufen QCOM. Qualcomms Plan, bis 2029 $15B an Rechenzentrumsumsätzen zu erzielen, stützt die These, dass sich KI-Ausgaben über einige wenige Gewinner hinaus verbreitern, wodurch Multiples Unterstützung erhalten sollten, wenn Investoren innerhalb der Halbleiterbranche rotieren. Thesis killer: Das Wachstum im Rechenzentrumsbereich verfehlt die Ziele aufgrund langsamerer Kundenimplementierungen oder Konkurrenzgewinnen bei Chips.

Kernrisiko: Wachstum der Rechenzentrumsumsätze verfehlt die 2029-Prognose.

  • Anstieg bei KI-Chips stützt Asien; Micron und Qualcomm dämpfen Bewertungsängste.
  • Öl fällt, da der Tankerverkehr in der Straße von Hormus wiederaufnimmt; Kriegsrisikoprämie schwindet.
  • Yen nähert sich der Interventionszone, da die Dollar-Rallye geldpolitische Risiken für die Fed lebendig hält.

Asiatische Märkte fanden am Donnerstag wieder Gefallen an Risikoanlagen, gestützt durch die erneute Bestätigung, dass die KI-Wette weiterhin auf solide Ergebniszahlen baut.

Starke Meldungen von Micron und Qualcomm beruhigten die Nerven nach einer heftigen Volatilitätsphase bei Chip-Aktien und trieben Investoren zurück nach Japan und in Südkoreas technologieintensive Märkte.

Die Erholung war kräftig, aber nicht sorgenfrei. Der Rückgang des Ölpreises dämpfte Inflationsängste, während ein stärkerer Dollar und ein fragiler Yen die Debatte über die Zinspolitik deutlich sichtbar hielten.

Chip-Quartalszahlen beleben die Risikobereitschaft

Der breite MSCI-Index für Asien-Pazifik ohne Japan stieg im frühen Handel um 1,3%, während Japans Nikkei um mehr als 2% zulegte.

Südkoreas KOSPI sprang um 5,5% und festigte damit seine Stellung als einer der weltweit stärksten Märkte in diesem Jahr.

Der Auslöser kam aus dem Chipsektor. Micron sagte, Kunden hätten 22 Milliarden USD (ca. 19,2 Milliarden €) für Speicherchips zugesagt, ein Signal dafür, dass die KI-bezogene Nachfrage trotz Bedenken wegen überdehnter Bewertungen stabil bleibt.

Qualcomm trug zur Stimmung bei, indem es bis 2029 15 Milliarden USD (ca. 13,1 Milliarden €) an Rechenzentrum-Umsätzen anvisierte, was die These stützt, dass KI-Ausgaben über eine enge Gewinnergruppe hinausgehen.

Analysten sagten, die Ergebnisse hätten eine dringend benötigte Neuausrichtung der Stimmung nach den jüngsten Verkäufen bewirkt.

Dennoch warnten sie, dass die Rallye mehr als einen starken Ergebniszyklus benötigen könnte, um Zweifel an Bewertungen, durch Fremdkapital finanzierte KI-Infrastrukturinvestitionen und künftigen Renditen zu zerstreuen.

Öl dämpft den Inflationsdruck

Die Energiemärkte bewegten sich in die entgegengesetzte Richtung. Brent fiel auf $73.34 je Fass, während West Texas Intermediate auf $70.07 sank, als zuvor festgehaltene Tanker begannen, die Straße von Hormus zu verlassen.

Die Wiederaufnahme des Verkehrs hat den während des US-Israel-Konflikts mit Iran eingepreisten Risikoaufschlag im Rohöl reduziert.

Günstigeres Öl könnte helfen, den Inflationsdruck etwas zu dämpfen, insbesondere nach Wochen, in denen Energie-Risiken den Ausblick für die Notenbanken verkomplizierten.

Die Erleichterung ist jedoch nicht vollständig. Händler bleiben vorsichtig, da der Friedensprozess noch fragil ist und die Schifffahrtsströme durch den Golf noch nicht vollständig normalisiert sind.

Dollar-Stärke hält geldpolitische Risiken präsent

Der nächste Prüfstein ist die US-Inflation. Im Bericht zu den persönlichen Konsumausgaben am Donnerstag wird erwartet, dass die Kernpreise im Mai um 0,3% steigen und die Jahresrate bei 3,4% liegt.

Die Gesamtinflation wird auf 4,1% im Jahresvergleich prognostiziert.

Das hält die Federal Reserve unter Druck und hat zum Anstieg des Dollar beigetragen. Der Yen notierte bei rund 161,73 pro Dollar, nahe an Niveaus, die in Tokio neue Besorgnis auslösen könnten.

Ein Durchbruch über 161.96 würde die Währung auf ihr schwächstes Niveau seit 1986 treiben.

Gold spürte ebenfalls den Druck durch höhere Zinserwartungen und die Dollarstärke und fiel erstmals in diesem Jahr unter $4,000 je Unze.