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Silber-Bullen vor Fed-Schock: XAG/USD rutscht vor PCE-Test

Silber-Bullen vor Fed-Schock: XAG/USD rutscht vor PCE-Test
Devesh Kumar
25. Juni 2026, 07:23 AM

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XAG/USD verkaufen

Verkaufen Sie XAG/USD (oder kaufen Sie XAG-Puts) im Zuge der Neubewertung der Fed-Zinserwartungen vor den PCE. Silber ist ein renditeloses Anlagegut, und der Artikel weist auf steigende Wahrscheinlichkeiten für eine Fed-Anhebung sowie einen stärkeren USD hin – beides übt direkten Druck auf Silber aus. Der dritte Verlusttag in Folge und der Bruch von Gold unter 4.000 $ signalisieren ein breites De-Risking bei Edelmetallen, nicht nur ein silberspezifisches Problem. Bestätigen die PCE die Erwartung „länger höhere Zinsen“, dürfte Silber schnell weiter nachgeben.

Kernrisiko: Die PCE fallen deutlich kühler als erwartet aus, was einen scharfen Rückgang der Wahrscheinlichkeiten für Zinserhöhungen und einen USD-Ausverkauf erzwingt, der eine schnelle Silbererholung auslöst.

GLD verkaufen / SH (inverse) kaufen

Verkaufen Sie GLD (SPDR Gold Shares) und/oder setzen Sie ein inverse Edelmetall-ETF wie SH (ProShares Short Silver) als Nebenposition ein. Die Meldung stellt fest, dass Gold bereits unter 4.000 $ gefallen ist, da Investoren die defensive Attraktivität in einem strafferen politischen Umfeld neu bewerteten. Bleibt der Fed-Kurs nach den PCE weiterhin restriktiv, sollten sowohl Gold als auch Silber zusammen schwach bleiben; Silber verstärkt typischerweise Bewegungen, sodass eine Short-Silber-Position besser abschneiden kann.

Kernrisiko: Eine Flucht in sichere Häfen kehrt nach den PCE zurück (oder die Geopolitik eskaliert erneut) und hebt sowohl Gold als auch Silber trotz höherer Zinsen an.

  • Silber fällt zum dritten Tag, weil die Dollar-Rallye und Fed-Wetten die Nachfrage schwächen.
  • US-PCE-Daten stehen bevor, während Händler den Zinsweg der Fed für die Metalle neu bewerten.
  • Öl-Entspannung hilft Silber nicht, da Renditen und Dollar das Ruder behalten.

Silber erkennt, dass niedrigere Ölpreise nicht ausreichen, um einen Markt zu beruhigen, der sich wegen der Federal Reserve Sorgen macht.

Das Metall fiel am Donnerstag zum dritten Mal in Folge und notierte während der asiatischen Handelszeiten bei rund 56,90 $ pro Unze, da Anleger ihre Exponierung gegenüber renditelosen Anlagen vor einem wichtigen US-Inflationsbericht reduzierten.

Diese Bewegung kam, obwohl nachlassende Spannungen im Nahen Osten die Rohölpreise drückten, eine Entwicklung, die normalerweise die Inflationssorgen abschwächen würde.

Dieses Mal geben jedoch der Dollar und der Zinskurs der Fed den Ton an.

Neubewertung der Fed trifft renditelose Metalle

Der Hauptdruck auf Silber resultiert aus einer stärkeren Wende in den Zinserwartungen.

Die Märkte preisen laut dem CME FedWatch Tool jetzt eine 83,1%ige Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinserhöhung der Fed bis Dezember ein.

Diese Verschiebung ist relevant, weil Silber, wie Gold, keine Rendite abwirft.

Wenn Händler höhere Erträge aus Bargeld oder kurzlaufenden Anleihen erwarten, werden Edelmetalle schwieriger zu halten, sofern die Nachfrage nach sicheren Häfen nicht stark genug ist, um die Opportunitätskosten auszugleichen.

Fed-Chef Kevin Warsh hat die inflationsbekämpfende Haltung der Zentralbank bekräftigt und zugleich weniger Verlass auf Forward Guidance signalisiert.

Analysten sagen, das habe die Märkte gegenüber jedem eingehenden Datenpunkt, insbesondere Inflationszahlen, empfindlicher gemacht.

Dollarstärke verstärkt den Gegenwind

Der Dollar hat den Druck verstärkt.

Der US-Dollar-Index notierte nahe 101,80, ein Einjahreshoch, nach einer scharfen Rally, angetrieben von Erwartungen, dass US-Zinsen länger höher bleiben könnten.

Ein stärkerer Dollar macht Silber für Käufer mit anderen Währungen teurer.

Das kann die Nachfrage ausländischer Investoren und Teilnehmer des physischen Marktes schwächen, insbesondere wenn das Metall bereits durch steigende Renditen unter Druck steht.

Die Bewegung belastete auch das breitere Edelmetallsegment, wobei Gold kürzlich unter die Marke von 4.000 $ fiel, als Investoren die Attraktivität defensiver Anlagen in einem restriktiveren geldpolitischen Umfeld neu bewerteten.

PCE-Daten werden zum nächsten Auslöser

Der unmittelbare Test ist der US-Bericht zu den persönlichen Konsumausgaben, der später am Donnerstag veröffentlicht wird.

Ökonomen erwarten, dass die Gesamt-PCE-Inflation im Mai auf 4,1% im Jahresvergleich ansteigt (April: 3,8%), während die Kern-PCE voraussichtlich auf 3,4% leicht zulegt.

Der Rückgang der Ölpreise nach Fortschritten in den US‑Iran-Friedensbemühungen hat eine Quelle des Inflationsdrucks gemildert.

Doch die Händler sind noch nicht überzeugt, dass dies ausreicht, um die Reaktionsfunktion der Fed zu ändern.

Für Silber bleibt dadurch die kurzfristige Tendenz fragil. Ein schwächerer Inflationswert könnte die Dollar-Rallye verlangsamen und etwas Entlastung bringen.

Eine heißere Zahl würde wahrscheinlich das Argument für eine straffere Politik stärken und XAG/USD weiter unter Druck halten.