Ist die SpaceX-Aktie nach dem 32%-Einbruch seit dem IPO ein Schnäppchen?
KI-Sentiment: 28/100 Bärisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Kaufen Sie SpaceX (NASDAQ: SPCX) nach der nächsten größeren Angebotswelle – nutzen Sie die Phase, in der Mitarbeiter‑/Insider‑Lock‑ups später in diesem Jahr auslaufen. Der Artikel weist auf einen geringen frei handelbaren Streubesitz hin, was bedeutet, dass Kursschwankungen eher von Angebot und Nachfrage als von Fundamentaldaten getrieben werden. Fällt die Aktie aus Angst vor „mehr verfügbaren Aktien“, während Starlink weiter wächst, ergibt sich eine Bewertungsanpassung ohne Änderung des Geschäfts.
Kernrisiko: Der durch Lock‑up ausgelöste Verkauf fällt mit einer tatsächlichen Verschlechterung von Starlink‑Wachstum oder Margen zusammen, sodass der Kursrückgang die Fundamentaldaten widerspiegelt und nicht nur ein Angebotsproblem ist.
Leerverkauf von SpaceX (NASDAQ: SPCX). Die Aktie ist zwar etwa 32 % gefallen, wird aber weiterhin rund mit dem 107‑fachen der Umsätze für 2025 gehandelt und weist Verluste auf Konzernebene auf — sie ist für „Jahre großer Umsetzungserfolge“ ausgepreist. Morningstar sieht sie in fast jedem kurzfristigen Szenario als überbewertet an. Der kurzfristige Katalysator ist überwiegend mechanisch (Index‑/ETF‑Käufe), der schnell wieder abklingen kann, sobald die erzwungene Nachfrage endet, sodass Bewertung und Verluste als dominierende Treiber verbleiben.
Kernrisiko: Der Cashflow von Starlink beschleunigt sich schneller als erwartet und der Markt beginnt, für SPCX einen deutlich niedrigeren Multiplikator zu zahlen, weil die Profitabilität klar sichtbar wird.
- Die SpaceX-Aktie ist seit dem Intraday‑Höchststand am 16. Juni um 32 % gefallen.
- Trotz des Rückgangs notieren die Aktien weiterhin über dem IPO‑Preis von $135.
- Starlink und Indexnachfrage stützen Bullen, doch Bewertungsrisiken bleiben bestehen.
Die SpaceX-Aktie NASDAQ:SPCX hatte in den ersten Wochen als börsennotiertes Unternehmen eine turbulente Entwicklung.
Die Aktien, beim Rekord-IPO des Unternehmens am 12. Juni zum Preis von $135 ausgegeben, stiegen bis zu einem Intraday-Hoch von $225,64 am 16. Juni und fielen dann bis zum 27. Juni auf rund $153.
Das entspricht einem Rückgang von etwa 32 % gegenüber dem Höchststand, obwohl die Aktie damit immer noch über ihrem IPO-Preis notiert.
SpaceX-Aktie: Nicht unbedingt ein Schnäppchen
Als erstes müssen Anleger zwischen Preis und Wert unterscheiden.
Eine Aktie, die 32% verliert, kann billig wirken, weil sie nicht mehr auf ihrem jüngsten Höchststand gehandelt wird. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Bewertung sinnvoll ist.
Laut Marktdaten wurde SpaceX nach dem Rückgang weiterhin etwa mit dem 107‑fachen der Umsätze für 2025 gehandelt.
Das ist ein extrem hoher Multiplikator, selbst nach Maßstäben von KI- und Weltraum‑Infrastruktur‑Aktien. Nvidia wurde im Vergleich kürzlich mit etwa dem 21‑fachen Umsatz gehandelt.
Das Finanzbild erklärt auch, warum einige Investoren vorsichtig sind. SpaceX verbuchte 2025 einen Verlust von 4,9 Milliarden USD (ca. 4,3 Milliarden €), obwohl der Umsatz 18,7 Milliarden USD (ca. 16,3 Milliarden €) erreichte.
Das Geschäft wächst schnell, angetrieben von Starlink und der Dominanz im Startgeschäft, ist aber auf Konzernebene noch nicht profitabel.
Das ist das Kernargument der Bären: SpaceX mag eines der spannendsten Unternehmen sein, das je an die Börse gegangen ist, aber die Aktie ist weiterhin auf Jahre großer Umsetzungserfolge ausgepreist.
Warum Morningstar zum Abwarten rät
Nicolas Owens von Morningstar hat eine der deutlichsten vorsichtigen Einschätzungen zur Aktie.
Der Analyst erkennt dem Unternehmen einen Kostenvorteil bei Starts, die Größe von Starlink und die Möglichkeit orbitaler KI‑Infrastruktur an. In seiner Bewertung liegt das Unternehmen dennoch deutlich unter dem Kursniveau, zu dem die Aktie am Markt gehandelt wird.
Owens schrieb, dass SpaceX‑Aktien „in fast jedem Szenario, zumindest kurzfristig, überbewertet wirken“.
Morningstar sagte außerdem, dass langfristige Anleger später möglicherweise „einen größeren Sicherheitsabstand“ erhalten könnten, wenn Lock‑ups auslaufen und mehr Aktien zum Verkauf verfügbar werden.
Dieser Lock‑up‑Punkt ist wichtig, da SpaceX nur einen kleinen frei handelbaren Streubesitz hat, was bedeutet, dass derzeit nur ein begrenzter Anteil der Aktien gehandelt werden kann.
Wenn das Angebot knapp und die Nachfrage intensiv ist, können die Preise heftig schwanken.
Wenn später in diesem Jahr mehr Insider‑ und Mitarbeiteraktien verkaufsberechtigt werden, erhält der Markt eine realistischere Prüfung, wo die natürliche Nachfrage tatsächlich liegt.
Bullen‑Szenario bleibt bestehen
All das bedeutet nicht, dass SpaceX nur eine leere Story ist.
Das Unternehmen dominiert den weltweiten Startmarkt. Analystenschätzungen zufolge brachte SpaceX 2025 83 % der Masse, die von der Erde in den Orbit gesendet wurde, ins All — fast zehnmal mehr als der nächstgrößte Wettbewerber.
Starlink ist ein weiteres Standbein des Bullen‑Szenarios. Das Satelliten‑Breitbandgeschäft ist für SpaceX der klarste Weg zu kurzfristiger Cash‑Generierung, unterstützt durch die Fähigkeit, Satelliten zu internen Startkosten zu starten.
Analysten merken an, dass Starlink voraussichtlich mittelfristig die wichtigste Cashflow‑Quelle des Unternehmens bleiben wird.
Die Indexnachfrage könnte die Aktie kurzfristig ebenfalls stützen, da SpaceX in Russell‑Indizes aufgenommen wird und am 7. Juli in den Nasdaq 100 aufgenommen wird, wodurch passive Fonds, die diese Benchmarks abbilden, gezwungen sind, die Aktie zu kaufen.
Tech-Werte stützen Europas Aktien bei Hoffnungen auf Nahost-Waffenstillstand
Rolls-Royce-Aktie im Fokus: Plant Einstieg in Schmalrumpf-Triebwerk
Broadcom-Aktie stürzte 24 % ab – warum Analysten trotzdem bleiben
Baidu-Aktien steigen nach Kunlunxin-IPO-Bericht und befeuern KI-Optimismus
Warum der MOEX-Index und der russische Rubel fallen
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.