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Broadcom verlängert Partnerschaft mit Apple bis 2031 – Aktie steigt 5%

Broadcom verlängert Partnerschaft mit Apple bis 2031 – Aktie steigt 5%
Ananthu C U
06. Juli 2026, 15:56 PM

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Broadcom (AVGO)

AVGO kaufen. Die Verlängerung der Apple‑Partnerschaft für kundenspezifische Chips bis 2031 sichert langfristige Umsatzsichtbarkeit (Apple ≈ 20 % des Umsatzes) und reduziert das Risiko hoher Kundenkonzentration. Sie stützt zudem einen gleichmäßigen Upgrade‑Zyklus über mehrere iPhone‑ und iPad‑Generationen, nicht nur ein einzelnes Produkt. Kombinieren Sie das mit dem Momentum der Aktie (+5 %) als Bestätigung dafür, dass der Markt die Robustheit des Geschäfts neu bewertet.

Kernrisiko: Apple verlagert mehr drahtlose/Hochfrequenz‑ und kundenspezifische Silizium‑Arbeiten ins eigene Haus oder zu einem anderen Lieferanten, wodurch AVGOs Anteil an Apple‑Chips sinkt.

Hebel in Apples Lieferkette (TSM)

TSMC (TSM) kaufen. Die Nachricht unterstreicht Apples Bedarf an verlässlicher Chipversorgung im Laufe des Jahrzehnts; Apples KI‑getriebene Nachfrage ist weiterhin durch Fertigungskapazitäten begrenzt. Sollte Apple verstärkt auf seine Lieferkette bauen, profitiert TSM direkt von höherer Auslastung und längeren Planungshorizonten, selbst wenn die spezifischen Apple‑Chips bei TSM gefertigt werden statt bei AVGO.

Kernrisiko: Die Nachfrage nach KI‑Chips kühlt ab oder TSM baut Kapazitäten schneller aus als die Nachfrage, was trotz Apples Plänen Margen und Auslastung drückt.

  • Broadcom verlängert Partnerschaft mit Apple bis 2031.
  • Apple bleibt Broadcoms größter Kunde mit 20 % des Umsatzes.
  • Die KI‑Chipnachfrage stärkt Broadcoms langfristige Wachstumsaussichten.

Die Aktien von Broadcom Inc. AVGO stiegen am Montag im Handel um 5,3%, nachdem der Halbleiterhersteller eine Verlängerung seiner langjährigen Partnerschaft mit Apple Inc. bis 2031 angekündigt hatte.

Die Vereinbarung stärkt Broadcoms Stellung als einer der wichtigsten Chiplieferanten des iPhone‑Herstellers.

Die neue mehrjährige Vereinbarung erweitert die Zusammenarbeit der Unternehmen bei kundenspezifischen Siliziumprodukten und verschafft Broadcom langfristige Umsatzsichtbarkeit von einem seiner größten Kunden.

Apple macht laut Analysten rund 20 % von Broadcoms Jahresumsatz aus, was die Partnerschaft für den Chiphersteller strategisch wichtig macht.

Broadcom sichert langfristige Partnerschaft mit Apple

Broadcom teilte mit, dass es zugestimmt habe, die Partnerschaft mit Apple bis 2031 zu erweitern, um kundenspezifische Chips zu entwickeln und zu liefern, was die Sorgen über die Abhängigkeit des iPhone‑Herstellers vom Halbleiterunternehmen entschärft.

Laut einer jüngsten SEC‑Unterlage von Broadcom:

"Broadcom Inc. (“Broadcom”) and Apple Inc. (“Apple”) have agreed to expand their long-standing technology collaboration through 2031 by entering into new multi-year long-term agreements for Broadcom to develop and supply a range of custom ASIC silicon products for use in multiple generations of Apple products."

Die Vereinbarung umfasst eine Reihe kundenspezifischer Siliziumprodukte, die in mehreren Gerätegenerationen von Apple verwendet werden sollen.

Zu den finanziellen Bedingungen der Verlängerung wurden keine Angaben gemacht.

Broadcom beliefert Apple seit Jahren mit wichtigen Komponenten, darunter Hochfrequenz‑Chips, die iPhones die Verbindung zu Mobilfunknetzen ermöglichen, Wi‑Fi‑ und Bluetooth‑Konnektivitätschips sowie weitere Netzwerkhalbleiter.

Obwohl Apple mehrere eigene Chips entwickelt hat, darunter das C1‑Modem, ist das Unternehmen weiterhin auf Broadcom für drahtlose und Hochfrequenzkomponenten angewiesen.

Die Unternehmen hatten zuvor 2023 eine Milliarden‑Dollar‑Vereinbarung angekündigt, wonach Broadcom 5G‑Hochfrequenzkomponenten entwickeln und fertigen sollte.

Die jüngste Verlängerung baut auf dieser Beziehung auf und sichert Broadcoms Rolle in Apples Lieferkette bis zum Ende des Jahrzehnts.

Apple begegnet Herausforderungen in der Chipversorgung

Die verlängerte Partnerschaft steht im Einklang mit Apples Strategie, durch langfristige Liefervereinbarungen mit wichtigen Halbleiterunternehmen die Widerstandsfähigkeit seiner Lieferkette zu stärken.

Apple ist auf Taiwans TSMC, den weltweit größten Auftragsfertiger für Chips, angewiesen, um seine eigenen Prozessoren herzustellen, darunter die M‑Serie für Macs und die A‑Serie, die iPhones antreibt.

Die Nachfrage nach fortschrittlichen Chips hat sich verstärkt, da die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz beschleunigt.

Das Wachstum von KI‑Inferenz — dem Prozess, in dem Modelle auf Nutzeranfragen reagieren — hat die Nachfrage nach kundenspezifischen Chips und fortschrittlichen Prozessoren erhöht und damit den Wettbewerb um Fertigungskapazitäten verschärft.

TSMC sah sich starker Nachfrage von KI‑Chipherstellern wie Nvidia ausgesetzt. Der Apple‑CEO Tim Cook sagte im April, dass diese Kapazitätsengpässe die iPhone‑Verkäufe beeinträchtigt hätten.

Apple führt zudem Gespräche mit Intel über die Fertigung einiger Chips in den USA, auch wenn Analysten sagen, dass eine Serienproduktion wahrscheinlich erst Ende 2027 erfolgen wird.

KI‑Nachfrage treibt den Halbleitermarkt

Die gesamte Halbleiterbranche verzeichnet steigende Komponentenpreise, da die Ausgaben für KI‑Infrastruktur weiter zunehmen.

Die Preise für Speicher‑ und Massenspeicherchips sind in den letzten Monaten stark gestiegen, angetrieben von der zunehmenden Nachfrage seitens Hyperscalern im KI‑Bereich.

Apple hat im Juni die Preise für MacBooks und iPads erhöht, nachdem die Kosten für Speicherchips im ersten Halbjahr 2026 um bis zu 98 % gestiegen waren.

Über die Beziehung zu Apple hinaus hat Broadcom seine Präsenz im KI‑Markt ausgebaut, indem es KI‑spezifische Chips für andere große Technologiekonzerne wie Alphabet und Meta Platforms entwickelt.