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easyJet-Aktien im Fokus: Apollo legt höheres Angebot vor, um Castlelake auszustechen

easyJet-Aktien im Fokus: Apollo legt höheres Angebot vor, um Castlelake auszustechen
Crispus Nyaga
10. Juli 2026, 09:08 AM

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easyJet (EZJ) Buyout-Arbitrage

Kaufen Sie easyJet-Aktien (EZJ) ins Hinblick auf das von Apollo geführte Angebot. Der Artikel stellt fest, dass Apollos Angebot von 715 Pence überlegen ist und easyJet nun geneigt ist, es zu empfehlen, was in der Regel den Kurs mit zunehmender Deal-Sicherheit in Richtung Angebotspreis zieht. Sollte Castlelake erhöhen, kann sich EZJ höher bewerten; taucht ein dritter Bieter auf, ist das Aufwärtspotenzial größer. Schlüsselfaktoren: Barangebot, Vorstandsbefürwortung verschiebt sich weg von Castlelake, und die Aktionäre sind die Hauptbegünstigten.

Kernrisiko: Apollos Angebot besteht die behördlichen Hürden oder Vertragsbedingungen (lokaler Partner/Wettbewerb/Leveraged-Buyout-Bedenken) nicht, was zu einem niedrigeren Angebot oder einem Scheitern führen könnte.

easyJet (EZJ) Absicherung gegen Abwärtsrisiko via Spread

Short EZJ und kaufen Sie einen Call-Spread mit höherem Strike (oder kaufen Sie Puts), nur wenn Sie dies als Spread ausdrücken können: Ziel ist, von einer Überbewertung der Deal-Wahrscheinlichkeit durch den Markt zu profitieren, während die Aktie wegen regulatorischer/Partner‑Unsicherheit unter Druck bleibt. Die These lautet, dass sich die Aktie erst vollständig auf 715 Pence zubewegt, wenn die Genehmigungen klarer sind, sodass ein implizites Abwärtsrisiko bestehen bleibt. Verwenden Sie eine Struktur mit definiertem Risiko, um unbegrenzte Verluste zu vermeiden.

Kernrisiko: Das Momentum des Deals beschleunigt sich (Regulierungsweg klärt sich schnell oder Castlelake/dritter Bieter erzwingt einen höheren Preis), wodurch EZJ unmittelbar auf bzw. über 715 Pence laufen könnte.

  • Die easyJet-Aktie steht heute im Fokus, nachdem Apollo ein Angebot für das Unternehmen abgegeben hat.
  • Das neue Angebot könnte zu einem Bieterwettstreit führen, wovon die Aktionäre profitieren würden.
  • Castlelake könnte das Angebot zurückziehen, während ein anderer Käufer auftauchen könnte.

Der easyJet-Aktienkurs steht heute im Fokus, nachdem ein neues Angebot eines großen US-amerikanischen Private-Equity-Unternehmens bekannt wurde. Die Aktie schloss am Donnerstag bei 588 Pence, nur wenige Punkte unter dem Wochenhoch von 621 Pence.

Apollo Global Management hat ein Angebot für easyJet abgegeben

easyJet, eine der führenden Billigfluglinien Europas, ist nun in eine Bieterauktion geraten, die ihren Aktionären zugutekommen wird. 

Apollo Global, einer der führenden Akteure der Private-Equity-Branche mit mehr als 1 Billion US-Dollar an Assets under Management (AUM), hat ein besseres Angebot vorgelegt als Castlelake, das über 38 Milliarden US-Dollar an Assets verfügt.

Sein neues Angebot liegt bei 715 Pence pro Aktie, höher als Castlelakes Angebot über 7,3 Mrd. US-Dollar. Apollos Angebot bewertet das Unternehmen mit 7,65 Mrd. US-Dollar und macht es damit zu einem der größten Buyouts der Branche. In einer Erklärung sagte easyJet:

„Da Apollos Angebot in Höhe von £5,7 Mrd. (7,7 Mrd. US-Dollar) überlegen ist, beabsichtigt easyJet nicht länger, den Castlelake-Vorschlag zu empfehlen. Die finanziellen Bedingungen des vorgeschlagenen Barangebots liegen auf einem Niveau, das man den easyJet-Aktionären empfehlen würde.“

Mögliche Szenarien für easyJet

Es gibt jetzt drei mögliche Szenarien in diesem Bieterverfahren. Castlelake könnte sein Angebot erhöhen, sodass es höher als das von Apollo wird. Alternativ könnte es das Geschäft ganz aufgeben, wenn es entscheidet, dass weiterer Kampf um den Deal sich nicht lohnt.

Ein anderes Szenario ist, dass ein weiterer Bieter mit einem höheren Angebot als das von Apollo einsteigt. In all dem sind die Hauptbegünstigten die Aktionäre von easyJet, die von einem Anstieg des Aktienkurses profitieren werden. 

Dennoch steht jedem Deal noch einige kleinere Hürden bevor, weshalb der easyJet-Aktienkurs weiter unter Druck steht. Zum einen muss jeder Erwerber gemäß Fusionsregeln einen lokalen Partner gewinnen. Es ist unklar, wer dieser Partner sein wird. 

Außerdem könnten Regulierungsbehörden ein Leveraged Buyout eines europäischen Unternehmens durch ein US-amerikanisches Private-Equity-Unternehmen hinterfragen. Historisch führten solche Buyouts zu einem Anstieg der Verschuldung und möglichen Entlassungen. 

Wahrscheinlich werden diese Probleme jedoch während der Gespräche mit den Regulierungsbehörden geklärt, wobei der Erwerber gewisse Zusagen machen dürfte. 

Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass easyJet einen Verlust vor Steuern in Höhe von £552 Mio. verzeichnete, obwohl der Umsatz der Airline um 10 % stieg. Die Kosten kletterten um 5 % aufgrund der erhöhten Kerosinpreise. Das Unternehmen schloss das Quartal mit £4,7 Mrd. an Liquidität, darunter £434 Mio. an Nettomitteln.