Silber rutscht ab, da Iran‑Spannungen trotz schwächerer US‑Inflation belasten
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Öl kaufen. Sekundäres Setup: Die Blockade in der Straße von Hormus und Drohungen gegen Energierouten treiben die Energiepreise bereits nach oben. Diese höheren Energiepreise nähren Inflationsängste, die reale Zinsen am Fallen hindern können — das belastet Gold/Silber und stützt Rohöl. Trade: Long auf Brent (oder zur Vereinfachung USO) mit Ziel auf Fortsetzung nach den gemeldeten Gewinnen.
Kernrisiko: Eine schnelle Deeskalation, die die Blockade-/Routen‑Bedrohung beseitigt und die Öl‑Risikoprämie zusammenbrechen lässt.
Silber verkaufen. Der Artikel zeigt, dass Silber nahe 59 $ abgewiesen wurde und weiterhin unter der abwärtsgerichteten Trendlinienresistenz notiert, wobei nur ein schwaches "nachlassendes bärisches Momentum" zu erkennen ist (RSI ~45, MACD nur leicht positiv). Gleichzeitig äußert sich die Risikoaversion über höhere Ölpreise und nicht in einem Safe‑Haven‑Zufluss in Silber. Trade: Short‑Position auf XAG/USD eingehen oder iShares Silver Trust (SLV) verkaufen, Ziel ein Bruch unter ~58 $ in Richtung der nächsten Unterstützungszone.
Kernrisiko: Ein klarer Risk‑Off‑Flucht in die Edelmetalle (z. B. eine Eskalation, die breite Safe‑Haven‑Nachfrage auslöst), die Silber über 59 $ zurückdrückt und dort hält.
- Silber fällt, nachdem es Gewinne oberhalb der 59,00 $-Marke nicht halten konnte.
- Iran‑Spannungen überschatten den schwächeren US‑Dollar und die schwächeren US‑Inflationsdaten.
- Technische Indikatoren deuten auf nachlassende Abwärtsdynamik hin, die Abwärtsbewegung bleibt jedoch intakt.
Die Silberpreise gaben am Mittwoch leicht nach, da eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Anlegerstimmung dämpften und die Unterstützung durch einen schwächeren US-Dollar nach schwächer als erwartet ausgefallenen US-Inflationsdaten aufwogen.
Zum Zeitpunkt der Niederschrift wurde Silber (XAG/USD) bei 58,50 $ gehandelt, nachdem es sich am Dienstag nahe der 59,00 $-Marke zurückgewiesen gesehen hatte.
Obwohl der US-Dollar nach dem jüngsten Inflationsbericht schwächer wurde, setzte sich die breite Risikoaversion fort und belastete das Edelmetall.
Schwächerer US-Dollar stützt Silber nicht
Der US-Dollar setzte am Dienstag seine Verluste fort, nachdem der Verbraucherpreisindex (CPI) schwächer als erwartet ausgefallen war.
Die Daten reduzierten die Markterwartungen kurzfristiger Zinserhöhungen durch die Federal Reserve.
Trotz des schwächeren Dollars gelang es Silber nicht, anhaltende Kaufinteressen auf sich zu ziehen, da geopolitische Entwicklungen die währungsgetriebene Unterstützung überschatteten.
Zunehmende Iran-Spannungen drücken auf die Marktstimmung
Die Risikobereitschaft der Anleger blieb gedämpft, während sich die Auseinandersetzungen mit iranischer Beteiligung intensivierten.
Das US-Militär setzte die Blockade der Straße von Hormus für iranische Schiffe wieder in Kraft, während US-Präsident Donald Trump damit drohte, zivile Infrastrukturen wie Kraftwerke und Brücken ins Visier zu nehmen.
Als Reaktion warnte Teheran, weitere Energierouten schließen zu können.
Die erneuten Spannungen hielten Investoren vorsichtig, stützten höhere Energiepreise und belasteten zugleich die Edelmetalle.
Technische Indikatoren deuten auf nachlassende Abwärtsdynamik hin
Aus technischer Sicht handelte Silber weiterhin unter wichtigen Widerstandsniveaus.
Im Vier-Stunden-Chart notierte XAG/USD um 58,32 $ und blieb damit unter der abwärtsgerichteten Trendlinienresistenz, die von den Höchstständen Ende Mai herabgezogen wurde.
Technische Indikatoren zeigten erste Anzeichen, dass sich die bärische Dynamik abschwächen könnte.
Der Relative-Stärke-Index (RSI-14) erholte sich in Richtung des neutralen Niveaus bei 45, während die Gleitende-Durchschnitts-Konvergenz/-Divergenz (MACD) leicht positiv drehte.
Bullische Signale blieben jedoch begrenzt, was darauf hindeutet, dass Käufer noch nicht die feste Kontrolle über die Kursentwicklung zurückerlangt haben.
Öl setzt Zugewinne fort, da geopolitische Risiken zunehmen
Ölpreise stiegen am Mittwoch nach den jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten.
Die Brent-Rohöl-Futures kletterten um 0,96 % auf 85,54 $ je Barrel, während die Futures auf West Texas Intermediate (WTI) um 0,66 % auf 79,98 $ je Barrel zulegten.
Die Gewinne folgten, nachdem US-Präsident Donald Trump eine maritime Blockade aller iranischen Häfen wieder verhängt hatte.
Gold zieht nach inflationsgetriebener Rallye zurück
Auch die Goldpreise fielen am Mittwoch, als die Märkte ihren Fokus von der schwächeren US-Inflation auf die inflationsfördernden Risiken durch höhere Energiepreise verlagerten.
Spotgold fiel bis 03:00 GMT um 0,5 % auf 4.035,67 $ pro Unze, während die August-Gold-Futures um 0,7 % auf 4.042,20 $ sanken.
Der Rücksetzer strich einen Teil der Rallye vom Dienstag weg, in deren Verlauf das Edelmetall um mehr als 2 % auf 4.100,49 $ gestiegen war, nachdem die Verbraucherpreisdaten für Juni unter den Erwartungen gelegen hatten.
Marktteilnehmer wägen nun zwei konkurrierende Themen gegeneinander ab.
Vorerst bleiben die Edelmetalle zwischen der stützenden Wirkung eines schwächeren US-Dollars und der breiteren Unsicherheit durch eskalierende geopolitische Spannungen gefangen, während Öl weiterhin von Sorgen über Lieferunterbrechungen profitiert.
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