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Silberpreis stürzt weiter: Steht die kritische $57‑Unterstützung vor dem Bruch?

Silberpreis stürzt weiter: Steht die kritische $57‑Unterstützung vor dem Bruch?
Devesh Kumar
14. Juli 2026, 08:48 AM

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US‑Dollar kaufen (UUP)

Höhere Ölpreise nähren die Inflationserwartungen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen, was typischerweise den USD gegenüber Rohstoffen wie Silber stärkt. Wenn die Fed die Erwartungen nach oben repreist, kann die Dollar‑Nachfrage anhalten, selbst wenn Silber schwächer wird. Kaufen Sie UUP als klarere Möglichkeit, auf die Aussicht auf länger anhaltend höhere Zinsen zu setzen.

Kernrisiko: Die Fed sendet zinsdämpfende Signale oder die Inflationsängste kühlen ab, wodurch der Dollar dreht und Rohstoffe sich erholen.

Silver verkaufen (SLV)

Ölbedingte Inflationsängste treiben die Renditen nach oben und machen nicht verzinsliches Silber weniger attraktiv; der Artikel hebt $57 als Schlüsselmarke hervor. Bricht $57, dürfte sich die Momentum‑Abwärtsbewegung beschleunigen und Long‑Positionen könnten abgebaut werden. SLV verkaufen (oder Short‑Positionen in Silber‑Futures eingehen) mit Fokus auf einen Durchbruch unter $57 und anhaltendes Scheitern, $58 zurückzuerobern.

Kernrisiko: Der Öl‑Schock ebbt schnell ab und die Zinserwartungen fallen, wodurch Silber $58 zurückerobern kann und Käufer $57 verteidigen.

  • Silber notierte nahe $57.60, nachdem es in Asien ein neues zweiwöchiges Tief erreicht hatte.
  • Brents heftige Rallye schürte Inflationsängste und stärkte Wetten auf Zinserhöhungen.
  • Sorgen um die industrielle Nachfrage setzen die kurzfristige Silberprognose zusätzlich unter Druck.

Silber setzte am Dienstag seinen Rückgang zum dritten Handelstag in Folge fort, da ein erneuter Preisschub bei Öl Inflationssorgen aufleben ließ und die Erwartung verstärkte, dass die Federal Reserve die Zinsen erneut anheben könnte.

Spot-Silber notierte während der asiatischen Handelszeiten nahe $57.60 pro Unze, nachdem es sein niedrigstes Niveau seit etwa zwei Wochen erreicht hatte.

Das Metall hat Schwierigkeiten, aus den sich verschärfenden US‑Iran‑Spannungen nachhaltige Unterstützung zu ziehen, da der Konflikt gleichzeitig Energiepreise, Anleiherenditen und Zinserwartungen steigen lässt.

Ölschock überlagert Nachfrage nach sicheren Häfen

Präsident Donald Trump sagte, die USA würden ihre Blockade iranischer Schifffahrt wieder einsetzen und eine 20%ige Erstattungsgebühr für Ladung, die die Straße von Hormus passiert, verlangen.

Die Ankündigung verstärkte die Sorgen um die Durchleitung über eine Wasserstraße, die für etwa ein Fünftel der weltweiten Öl‑ und Gaslieferungen verantwortlich ist.

Brent-Öl stieg am Dienstag bis auf $85.64 je Barrel, das stärkste Niveau seit Mitte Juni, nachdem es in der vorherigen Sitzung fast 10% höher geschlossen hatte.

Für Silber hat sich die Ölrallye als eher schädlich denn unterstützend erwiesen.

Höhere Treibstoffkosten drohen sich auf die Verbraucherpreise zurückzuwälzen und verringern die Attraktivität nicht verzinslicher Edelmetalle, wenn Anleiherenditen steigen.

Silber testet eine entscheidende Unterstützungszone

Silber notiert nahe einer wichtigen technischen Zone, nachdem es den Rückgang zum dritten Handelstag in Folge fortgesetzt hat.

Das Metall handelt um $57.60 und belässt das psychologische Niveau von $57 als unmittelbare Verteidigungslinie der Käufer.

Ein entscheidender Bruch unter $57 könnte die Abwärtsdynamik verstärken und Silber einem tieferen Rücksetzer aussetzen, da Händler Long‑Positionen reduzieren.

Wiederholtes Scheitern, diesen Bereich zu halten, würde zudem darauf hindeuten, dass der jüngste Aufwärtstrend an Stärke verliert.

Auf der Oberseite muss Silber über $58 zurückkehren, um den unmittelbaren Verkaufsdruck zu verringern.

Eine nachhaltige Bewegung jenseits dieses Niveaus könnte neue Käufe anregen, während eine weitere Ablehnung die kurzfristige Neigung zu weiteren Verlusten beibehalten würde.

Industrielle Nachfrage fügt eine weitere Unsicherheitsdimension hinzu

Die große industrielle Rolle von Silber unterscheidet es während Phasen strafferer Finanzbedingungen auch von Gold.

Das Metall wird breit in Elektronik, Solarmodulen und anderen Fertigungsanwendungen eingesetzt, wodurch es der Sorge um ein langsameres globales Wachstum ausgesetzt ist.

Höhere Energiekosten könnten Fabrikmargen schmälern und die Nachfrage schwächen, wenn Unternehmen Investitionen verzögern oder die Produktion drosseln.

Dieses Risiko könnte bedeutender werden, wenn der Konflikt im Nahen Osten das Öl über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau hält.

Zurzeit steckt Silber zwischen zwei gegensätzlichen Kräften fest.

Geopolitische Unsicherheit stützt seine Attraktivität als sicherer Hafen, während höhere Kreditkosten und Sorgen um die industrielle Nachfrage das Aufwärtspotenzial begrenzen. Diese Spannung könnte die Preise um die jüngsten zweiwöchigen Tiefststände volatil halten.