Gold nahe $4.070: Schafft der schwächere Dollar ein seltenes 'Kauf bei Rücksetzern'?
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Kaufe XAU/USD bei Rücksetzern in Richtung $4.060–$4.000. Der Artikel hebt ein „seltenes Kauf-bei-Rücksetzern“-Setup hervor: ein schwächerer Dollar durch Yen-Unterstützung + fallendes Öl, das den inflationsbedingten Druck auf die Fed mindert, und Gold, das wiederholt die $4.000 psychologische/technische Untergrenze verteidigt. These: Dollar und kurzfristige Treasury-Renditen bleiben lange genug schwach für eine nachhaltige Erholung in Richtung $4.500–$4.750.
Kernrisiko: Ein starker US-Arbeitsmarktbericht, der die Erwartungen an Zinserhöhungen im September wiederbelebt, den Dollar und reale Renditen steigen lässt und die $4.000 durchbricht.
Verkaufe UST-2Y-Futures (oder kaufe, wenn die Renditen fallen), da der Trade auf Zinserwartungen hinter Gold steht. Der Artikel sagt, Gold braucht Schwäche beim Dollar und bei den Treasury-Renditen; zudem argumentiert er, dass die Fed-Straffung „übermäßig aggressiv“ sei. These: Die Arbeitsmarktdaten werden nicht stark genug sein, um die Renditen hoch zu halten, sodass die Renditen nachgeben und die nächste Gold-Bewegung stützen.
Kernrisiko: Nonfarm-Payrolls und Arbeitsmarktdaten fallen stark aus und heben die Zweijahresrendite entschieden an, wodurch die für Gold günstige Renditenbewegung umgekehrt wird.
- Gold steigt in Richtung $4.070, da ein schwächerer Dollar und geringere Ölpreise den Druck mildern.
- Furcht vor Fed-Straffungen bleibt der entscheidende Test für die Nachhaltigkeit der Gold-Erholung.
- Analysten sehen $4.000 als Unterstützung, doch ein dauerhafter Boden ist noch nicht bestätigt.
Die Goldpreise erholten sich am Montag in Richtung $4.070 je Unze, da ein schwächerer Dollar und fallende Ölpreise Erleichterung brachten, nachdem Sorgen über eine Straffung der Federal Reserve das Edelmetall unter Druck gesetzt hatten.
Spot-Gold gewann 0,7 % auf $4.068,54 bis 4:37 Uhr GMT, während US-Futures um 0,9 % auf $4.066,60 stiegen.
Zu Beginn des Handels wurde das Edelmetall bei $4.058,79 gehandelt, hielt sich damit nahe $4.060 und bestätigte, dass die jüngste Bewegung eine Erholung und kein weiterer Rückgang war.
Der Dollar schwächte sich, nachdem Behörden interveniert hatten, um den Yen zu stützen, wodurch Gold für Käufer mit Fremdwährungen günstiger wurde.
Die Erholung stärkte Argumente für Käufe bei Rücksetzern, obwohl das Metall Schwäche beim Dollar und bei den Treasury-Renditen benötigt, bevor der Anstieg vom Montag als nachhaltiger Boden gewertet werden kann.
Dollar verliert an Stärke, aber die Fed bleibt der Prüfstein
Geringere Ölpreise milderten Befürchtungen, dass der US-Iran-Konflikt die Energieinflation hoch halten und die Fed zwingen würde, die Kreditkosten anzuheben.
Gold wirft keine Zinsen ab und hat in der Regel Schwierigkeiten, wenn Investoren erwarten, dass reale Renditen hoch bleiben.
Tim Waterer, Chief Market Analyst bei KCM Trade, beschrieb die Bewegung am Montag gegenüber Reuters als einen „optimistischen, aber vorsichtigen Start“.
Er warnte, dass eine Eskalation im Nahen Osten, die Öl nach oben treibt, oder ein starker Nonfarm-Payrolls-Bericht, der Erwartungen auf September-Zinserhöhungen wiederbelebt, die Gewinne des Edelmetalls begrenzen könnte.
US-Arbeitsmarktdaten, die diese Woche anstehen, liefern den nächsten Prüfstein.
Schwächere Beschäftigungsdaten könnten den Dollar und die kurzfristigen Treasury-Renditen schwächen und die Attraktivität von Gold verbessern. Starke Daten würden das Argument für eine restriktive Geldpolitik stützen.
Linh Tran, Marktanalystin bei XS.com, sagte dem Wall Street Journal, der frühe Anstieg gleiche eher einer technischen Gegenbewegung als einer Flucht in sichere Häfen.
Sie sagte, der Dollar, Treasury-Renditen und Arbeitsmarktdaten würden in den kommenden Sitzungen wahrscheinlich wichtiger sein als geopolitische Schlagzeilen.
Die $4.000-Marke wird zur Grenze für Gold
Gold hat wiederholt Käufer in der Nähe von $4.000 angezogen, und machte die Marke zu einem psychologischen und technischen Boden.
Seine Weigerung, deutlich tiefer zu brechen, deutet darauf hin, dass ein Teil des restriktiven Ausblicks der Fed bereits in den Preisen eingepreist ist.
Aakash Doshi, Leiter der Goldstrategie bei State Street Investment Management, sagte gegenüber Kitco News, die Erwartungen an eine Fed-Straffung erscheinen übermäßig aggressiv.
Er sagte, die nächste $1.000-Bewegung von Gold werde eher nach oben erfolgen, und nannte einen Sechs- bis Neunmonats-Bereich von $4.750 bis $5.500.
Doshi sagte, Gold könnte vor Jahresende $4.500 bis $4.750 erreichen, wenn veränderte Zinserwartungen die Rendite zweijähriger Treasuries unter 4 % drückten.
Er rechnete jedoch mit Konsolidierung, bis Anleger klarere Hinweise zur Geldpolitik erhielten.
Strukturelle Nachfrage stützt den längerfristigen Ausblick
Analysten von Standard Chartered stellten fest, dass die strukturellen Grundlagen der Gold-Rallye unverändert geblieben sind, obwohl die Preise vor dem nächsten Auslöser nach einem Boden suchen.
Laut Marktdaten liegt die Median-Prognose für Gold 2026 bei $4.516 je Unze.
Zentralbankkäufe, Sorgen um Staatsverschuldung und Bestrebungen, eine übermäßige Abhängigkeit vom Dollar zu verringern, bleiben stützende Faktoren.
Der World Gold Council erwartet, dass Gold bei anhaltendem aktuellem makroökonomischen Umfeld weitgehend seitwärts tendiert, innerhalb von etwa 5 %.
Geringere Zinserwartungen könnten die Dynamik in Richtung $4.500 wiederbeleben, während robuste Wachstumsaussichten und steigende Renditen die Korrektur verlängern könnten.
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