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Warum die Nvidia-Aktie heute um über 3 % steigt

Warum die Nvidia-Aktie heute um über 3 % steigt
Utkarsh Roshan
22. Juli 2026, 18:41 PM

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NVDA: Kaufen

Kaufen Sie Nvidia (NVDA). Die Aktie steigt aufgrund erneuter Erwartungen an KI-Ausgaben vor Alphabets Zahlen und als Signalwirkung der Capex-Planungen großer Mega-Caps. Die These von Bank of America lautet, dass Nvidias Vera-CPU seine Position in der KI-Infrastruktur erweitert und die Nachfrage von eigenständigen GPUs hin zu einem gemeinsam entwickelten System (Vera + Rubin + NVLink + Networking) verlagert. Wenn Alphabet/Microsoft/Meta/Amazon stabile Budgets für KI-Infrastruktur signalisieren und es keinen Preisverfall gibt, sollte NVDA weiterhin besser abschneiden als AMD und Broadcom.

Kernrisiko: Capex-Hinweise zu KI enttäuschen oder Käufer wechseln zu günstigeren kundenspezifischen Chips, die Nvidias Anteil an den gesamten Compute-Ausgaben verringern.

AMD: Verkaufen

Verkaufen Sie AMD (AMD). Der Artikel hebt Vera als Nvidias direkten Vorstoß in die Messung und Monetarisierung agentischer KI-Workloads hervor, wobei Nvidias Architektur auf die Verkürzung der Zeit bis zur Fertigstellung optimiert ist. Wenn Kunden Nvidias integrierte Plattformstrategie übernehmen, schwächt sich AMDs CPU-Chance für KI-Workloads gegenüber Nvidias Systemangebot ab.

Kernrisiko: AMD erzielt bedeutende Design-Gewinne im Bereich KI-CPUs oder Kunden priorisieren weiterhin AMDs Leistungs-/Preisverhältnis für agentische Workloads trotz der Vera-Einführung von Nvidia.

  • Nvidia-Aktien stiegen vor Alphabets vielbeachtetem Quartalsbericht.
  • Anleger erwarten Hinweise zu Ausgaben für KI-Infrastruktur von großen Technologieunternehmen.
  • Bank of America bekräftigte die Kauf-Einschätzung und hob Nvidias integrierte KI-Plattform hervor.

Die Aktien von Nvidia NVDA stiegen am Mittwoch um mehr als 3 %, da Anleger mit Blick auf Alphabets Quartalszahlen auf neue Hinweise zu Ausgaben für künstliche Intelligenz warteten, einem wichtigen Treiber der Nachfrage nach den Prozessoren des Chipherstellers.

Die Gewinne folgten einer Rallye von 2 % am Dienstag, die den breiteren Halbleitersektor anhob.

Advanced Micro Devices und Broadcom notierten am Mittwoch ebenfalls etwa 2 % höher.

Der breitere US-Markt zeigte kaum Veränderung, da steigende Ölpreise die Anlegerstimmung dämpften.

Der S&P 500 stieg leicht um 0,1 %, der Nasdaq Composite fiel um 0,1 % und der Dow Jones Industrial Average gewann 152 Punkte bzw. 0,3 %.

Obwohl Nvidia-Aktien im vergangenen Jahr nahezu 25 % zugelegt haben, schnitt die Aktie schlechter ab als mehrere andere Halbleiterunternehmen, da Anleger Bedenken hinsichtlich wachsender Konkurrenz und der Nachhaltigkeit hoher Preise für KI-Chips abwägen.

Die Berichtssaison dürfte ein klareres Bild dafür liefern, ob große Technologieunternehmen beabsichtigen, ihr derzeitiges Investitionstempo in KI-Infrastruktur beizubehalten.

Alphabets Quartalszahlen im Fokus

Die Aufmerksamkeit der Investoren hat sich auf Berichte großer Technologiekonzerne verlagert, beginnend mit Alphabets Ergebnissen nach dem Börsenschluss am Mittwoch.

Der Bericht dürfte zusätzliche Klarheit über Investitionspläne in künstliche Intelligenz liefern, die die Nachfrage nach Nvidias Chips beeinflussen könnten.

Unternehmen wie Microsoft, Meta Platforms und Amazon werden diesen Monat Quartalsergebnisse vorlegen; Anleger beobachten die Capex-Leitlinien genau als Indikator für künftige Ausgaben in KI-Infrastruktur.

Neben dem Gesamtvolumen der Ausgaben werden Anleger voraussichtlich auch die Aussagen zum Mix der KI-Hardwarekäufe genau prüfen.

Große Technologieunternehmen haben zunehmend maßgeschneiderte Prozessoren untersucht, die oft gemeinsam mit Partnern wie Broadcom für bestimmte Workloads entwickelt werden.

Obwohl diese Chips möglicherweise nicht die Leistung von Nvidias Grafikprozessoren (GPUs) erreichen, könnten sie die Abhängigkeit von Drittanbietern für spezifische Anwendungen reduzieren.

Bank of America betont Potenzial von Vera

Bank of America Research bestätigte die Kauf-Einschätzung und das Kursziel von 350 $ für Nvidia und argumentierte, dass die kürzlich vorgestellte Vera-Central-Processing-Unit ihre Position in der KI-Infrastruktur ausweite.

Die Bank schätzt, dass der adressierbare Gesamtmarkt für Server-CPUs bis 2030 170 Mrd. $ erreichen könnte, also etwa das Vierfache des aktuellen Niveaus.

Laut Analyst Vivek Arya markiert die Einführung von Vera den Beginn eines direkten Wettbewerbs mit AMD darüber, wie agentische KI-Workloads gemessen und monetarisiert werden sollten.

„Die zentrale Frage für Anleger ist, ob agentische KI in erster Linie durch die Zeit zur Fertigstellung eines Agenten oder durch die Anzahl der Agenten pro Rack begrenzt ist“, schrieb Arya.

Nvidias Vera-Architektur ist auf erstere Herangehensweise ausgelegt.

Der Prozessor kombiniert 88 kundenspezifische Olympus-Arm-basierte Kerne mit 1,2 Terabyte pro Sekunde Speicherbandbreite und 3,4 Terabyte pro Sekunde On-Die-Fabric-Bandbreite.

Vera ist dafür gedacht, als Teil einer integrierten KI-Plattform zu arbeiten, die Nvidias Rubin-Grafikprozessor, NVLink-Interconnect, Spectrum-Netzwerkswitches sowie BlueField-Netzwerk- und Storage-Interface-Karten umfasst.

Bank of America erklärte, dass ihre positive Einschätzung auf Nvidias Fähigkeit beruhe, ein gemeinsam entwickeltes KI-System statt eines reinen Einzelprozessors anzubieten.