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Silberpreis erholt sich nach starken Verlusten, während Märkte Fed-Politik bewerten

Silberpreis erholt sich nach starken Verlusten, während Märkte Fed-Politik bewerten
Rivanshi Rakhrai
24. Juli 2026, 08:37 AM

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SLV (Silver-ETF)

SLV kaufen. Silber wurde gerade um mehr als 4% verkauft und erholt sich, aber der größere Treiber bleiben die Zinserwartungen: Wenn die Wahrscheinlichkeit für Fed-Anhebungen nicht weiter steigt, sollte der Abschlag für das renditelose Silber nachlassen und die Erholung sich ausdehnen können. Öl und Geopolitik stützen zudem Rohstoffe und helfen Silber zu stabilisieren, während die Märkte den Schock verarbeiten.

Kernrisiko: Die Wahrscheinlichkeit für Fed-Anhebungen steigt weiter (Neupreisung in Richtung restriktiver Geldpolitik), treibt die Realrenditen nach oben und schwächt die Silbererholung.

DXY (US-Dollar-Index)

DXY verkaufen. Der Artikel verknüpft die Schwäche von Silber mit steigenden Erwartungen an Fed-Zinserhöhungen; sollte dieses Narrativ nach der ersten Neupreisung ins Stocken geraten, dürfte der Dollar abklingen, was typischerweise Silber stützt. Ein schwächerer Dollar kompensiert zudem den Gegenwind durch höhere Zinsen für renditelose Metalle.

Kernrisiko: Das Fed-Narrativ beschleunigt sich und der Dollar stärkt weiter, angetrieben von anhaltend restriktiven Daten oder einer restriktiven Fed-Kommunikation.

  • Silber erholt sich leicht, nachdem es in der vorherigen Sitzung um mehr als 4% gefallen war.
  • Höhere Ölpreise verstärken die Erwartungen für mögliche Zinserhöhungen der Federal Reserve.
  • Wachsende Spannungen im Nahen Osten prägen weiterhin die Marktstimmung und die Silbernachfrage.

Die Silberpreise legten am Freitag leicht zu, nachdem sie in der vorherigen Handelssitzung Verluste von mehr als 4% erlitten hatten.

Das Edelmetall wurde während der asiatischen Handelsstunden um etwa $57,60 pro Feinunze gehandelt.

Trotz der moderaten Erholung steht Silber weiterhin unter Druck durch sich ändernde Erwartungen an die US-Geldpolitik.

Höhere Ölpreise, die mit zunehmenden Spannungen im Nahen Osten verbunden sind, verstärken die Markterwartungen für mögliche Zinserhöhungen der Federal Reserve.

Die Aussicht auf höhere Zinsen könnte auf Silber drücken.

Das Metall bringt keine Rendite, wodurch es potenziell weniger attraktiv wird, wenn die Zinserwartungen steigen.

Nach dem CME FedWatch-Tool preisen die Geldmärkte derzeit eine geschätzte Wahrscheinlichkeit von 35,8% für eine Zinserhöhung der Federal Reserve in diesem Monat ein.

Die Märkte preisen außerdem eine 82,1%ige Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinserhöhung um ein Viertelpunkt im September ein.

Die sich verändernden Zinserwartungen üben Druck auf Silber aus, obwohl das Metall versucht, sich von seinem starken Rückgang in der vorherigen Sitzung zu erholen.

Higher oil prices add to rate hike expectations

Der Anstieg der Ölpreise ist zu einem wichtigen Faktor geworden bei der Beeinflussung der Erwartungen an die US-Zinssätze.

Höhere Ölpreise stehen im Zusammenhang mit den wachsenden Spannungen im Nahen Osten.

Der Anstieg der Ölpreise trägt zu stärkeren Erwartungen bei, dass die Federal Reserve die Zinsen anheben könnte.

Dies hat zusätzlichen Druck auf Silber erzeugt, das als renditeloser Vermögenswert gilt.

Die jüngste Bewegung von Silber erfolgt, während Händler die Auswirkungen der breiteren geopolitischen Lage auf die Märkte bewerten.

Obwohl es dem Metall gelungen ist, nach den Verlusten der vorherigen Sitzung etwas Boden gutzumachen, bleiben Erwartungen einer strafferen Geldpolitik ein potenzieller Gegenwind.

Die CME FedWatch-Zahlen verdeutlichen die Verschiebung der Markterwartungen.

Middle East tensions remain in focus

Die geopolitischen Spannungen haben sich ebenfalls weiter verschärft.

Berichten zufolge sollen die Angriffe stattgefunden haben, weil die Tanker beschuldigt wurden, eine Blockade verletzt zu haben.

Die Entwicklungen haben die Sorgen über die Sicherheit in der Region verstärkt und zu einer weiteren Eskalation der Spannungen beigetragen.

Die Lage hat auch direkte US-Militäraktionen eingebunden.

Die USA führten ihre 13. aufeinanderfolgende Nacht militärischer Angriffe gegen den Iran durch.

Die anhaltenden militärischen Aktivitäten halten den Nahen Osten fest im Fokus der Finanzmärkte.

Entwicklungen in der Region werden genau beobachtet, während Händler deren potenziellen Einfluss auf die Ölpreise und die breitere Marktstimmung bewerten.

Investoren werden voraussichtlich auf weitere Entwicklungen im Zusammenhang mit Iran, den Houthi und den Vereinigten Staaten achten.

Für Silber wirken geopolitische Spannungen und veränderte Zinserwartungen als konkurrierende Kräfte.

Steigende Erwartungen für höhere US-Zinsen könnten jedoch weiterhin Gewinne des renditelosen Edelmetalls begrenzen.