DRAM-ETF vor wichtigen Zahlen von Samsung, SK Hynix, Kioxia und Seagate
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DRAM in dieser Berichtswoche kaufen. Micron hat bereits eine deutliche Umsatzsteigerung prognostiziert, und der Markt ist bereit, Speicherwerte neu zu bewerten, sobald Anzeichen bestehen, dass die Capex für KI/Rechenzentren weiterhin hoch bleibt. Wenn Samsung/SK Hynix die Nachfragefestigkeit bestätigen, kann die überverkaufte Bewegung von DRAM (minus 31 % seit Jahresbeginn) rasch umkehren und zulegen, insbesondere da der ETF auf die Namen konzentriert ist, die den Kurs vorgeben.
Kernrisiko: Die Capex-Prognosen von Microsoft/Meta/Amazon/Apple enttäuschen und die Erwartungen an die Speichernachfrage gehen zurück.
Samsung vor den endgültigen Zahlen verkaufen. Der Artikel signalisiert keine große Überraschung aus den vorläufigen Zahlen, doch die Aktie ist bereits um 32 % gefallen — das ist ein Setup für „gute Zahlen, schlechte Aktie“, falls sich Margen oder Preissetzungsmacht nicht verbessern. Der $200-Milliarden-Deal mit Broadcom reicht nicht aus, um ein sektorenweites Risiko auszugleichen, falls die DRAM-Preise schwach bleiben.
Kernrisiko: Samsung berichtet von deutlicher Margenausweitung und Preisstärke, die den Markt dazu zwingt, den Ausverkauf umzukehren.
- Der DRAM-ETF ist seit seinem Allzeithoch um mehr als 30 % gefallen.
- Die wichtigsten Bestandsunternehmen werden in dieser Woche ihre Zahlen veröffentlichen.
- Ihre wichtigsten Kunden wie Meta, Microsoft und Amazon werden diese Woche ihre Ergebnisse veröffentlichen.
Der Roundhill Memory ETF (DRAM) steht vor einer entscheidenden Woche, die seine Performance prägen könnte. DRAM ist bereits um mehr als 31 % von seinem diesjährigen Höchststand gefallen, und die wichtigen Quartalszahlen dieser Woche werden seinen Kurs bestimmen.
Wichtige Unternehmen im DRAM-ETF veröffentlichen ihre Quartalszahlen
Die führenden Unternehmen im DRAM-ETF werden in dieser Woche ihre Zahlen veröffentlichen und damit mehr Einblick in den Speichersektor geben.
Micron Technology hat seine Zahlen bereits veröffentlicht: Demnach stieg der Umsatz um 300 % auf über $40 Milliarden. Das Unternehmen prognostiziert, dass der Umsatz im vierten Geschäftsquartal auf $50 Milliarden steigen wird.
Samsung Electronics, die zweitgrößte Komponente im DRAM-ETF, wird diese Woche ihren endgültigen Geschäftsbericht veröffentlichen. Diese Zahlen dürften keine große Überraschung darstellen, da das Unternehmen bereits seine vorläufigen Zahlen veröffentlicht hat.
Die Ergebnisse folgen wenige Tage, nachdem das Unternehmen einen $200-Milliarden-Deal mit Broadcom erhalten hatte. Trotzdem fiel die Samsung-Aktie auf KRW 254.000, ein Rückgang von 32 % gegenüber dem Höchststand dieses Jahres.
SK Hynix, das drittgrößte Unternehmen im DRAM-ETF, wird ebenfalls diese Woche seine Zahlen vorlegen. Dies ist der erste Geschäftsbericht, seit das Unternehmen seine ADRs in den USA eingeführt hat. Marktteilnehmer werden daher beobachten, ob sich sein Wachstum beschleunigt.
Weitere kleinere Unternehmen im Fonds, wie Seagate und das japanische Kioxia, werden ebenfalls in dieser Woche ihre Zahlen veröffentlichen.
Große Tech-Unternehmen veröffentlichen ihre Quartalszahlen
Neben den Bestandteilen des Fonds werden auch große Tech-Namen wie Microsoft, Meta Platforms, Amazon und Apple ihre Zahlen veröffentlichen. Microsoft und Meta beginnen am Mittwoch, gefolgt von den beiden anderen am Donnerstag.
Diese Quartalszahlen sind ebenso wichtig wegen der anhaltenden Rechenzentrumsausgaben, die zur Speicherknappheit beigetragen haben. Beispielsweise schloss Meta Platforms einen mehrjährigen Vertrag mit SanDisk zur Unterstützung seines massiven KI-Infrastrukturausbaus. Meta wird in diesem Jahr 7 Gigawatt Rechenleistung einsetzen und diese bis 2027 auf 14 verdoppeln.
Diese Ergebnisberichte sind wichtig, weil sie mehr Klarheit über die Investitionsausgaben (Capex) geben werden. Ein Zeichen dafür, dass einige oder alle dieser Unternehmen ihre Ausgaben erhöhen, würde ihre Aktien stützen. Andererseits würde ein Anzeichen für eine Abkühlung die Performance des DRAM-ETF negativ beeinflussen.
Es besteht das Risiko, dass einige dieser Unternehmen ihre Ausgaben drosseln. So fiel beispielsweise die Google-Aktie deutlich, nachdem das Unternehmen seine Capex auf über $205 Milliarden erhöht hatte.
Der DRAM-ETF wird auch nach dem jüngsten CXMT-IPO in Hongkong, der das Unternehmen zum größten chinesischen Unternehmen machte, im Rampenlicht stehen. DRAM hat sein Kapital auf Unternehmen in den USA, Japan, Taiwan, China und Südkorea verteilt. Händler werden daher beobachten, ob Roundhill CXMT in nächster Zeit dem Fonds hinzufügt.
DRAM steht vor erheblichen Risiken
Der Roundhill Memory ETF sieht sich mehrere erhebliche Risiken gegenüber. Das wichtigste ist, dass es sich um einen stark konzentrierten Fonds handelt: Die drei größten Werte machen über 70 % des Fonds aus. Daher würde ein starker Rückgang eines dieser Namen die Performance deutlich beeinträchtigen.
Ähnlich sind diese Unternehmen stark voneinander abhängig. Folglich würden verfehlte Investitionspläne der sogenannten 'Magnificent 7' alle Unternehmen betreffen.
DRAM-ETF-Chart | Quelle: TradingView
Technisch gesehen handelt DRAM auf dem 50%-Fibonacci-Retracement-Niveau. Es ist unter den 50-Tage-EMA (exponentiell gleitender Durchschnitt) gefallen und hat eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet. Daher besteht das Risiko, dass der ETF kurzfristig weiter fällt.
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