Nikkei 225: Analyse — japanische Anleiherenditen steigen, Softbank-Aktie stürzt ab

KI-Sentiment: 12/100 Bärisch
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Sell Nikkei 225 exposure (e.g., iShares Nikkei 225 ETF (EWJ) or Nikkei 225 futures). Setup: 10Y Japan yield ~3% and 30Y ~4.17% are repricing discount rates; BoJ hike odds ~91% and stocks historically underperform into hikes. Technicals confirm momentum: below 50-day MA, bearish PPO crossover, down-gap—market is already trading the next leg lower toward 60,000 support.
Kernrisiko: BoJ signals a slower/softer path (or yields fall fast), reversing the rate-driven de-rating and breaking the bearish technical trend.
Sell SoftBank Group (9984.T) outright. Setup: it’s a high-duration, rate-sensitive “AI proxy” and already down ~46% YTD; with yields surging and risk-off from US–Iran escalation lifting oil/inflation, funding costs and equity risk premia stay hostile. If Nikkei keeps sliding, SoftBank typically amplifies downside versus the index.
Kernrisiko: A sharp risk-on reversal (yields drop and geopolitical stress eases) plus a catalyst that re-rates SoftBank’s growth/AI cash-flow expectations.
- Der Nikkei 225 Index fiel, da die japanischen Anleiherenditen weiter stiegen.
- Er sank außerdem, nachdem die USA und der Iran ihre Kampfhandlungen wiederaufgenommen hatten.
- Händler setzen darauf, dass die BoJ diesen Monat die Zinsen anheben wird.
Der Nikkei 225 Index setzte seinen starken Abwärtstrend fort und erreichte mit dem niedrigsten Stand seit dem 5. August dieses Jahres einen Abstand von 11,80 % zum diesjährigen Höchststand. Dieser Rückgang erfolgte vor dem Hintergrund der USA–Iran-Spannungen und der anhaltenden Rally der japanischen Anleiherenditen. Er fiel auf 64.253 Punkte, wobei die Mehrheit der japanischen Unternehmen im Minus notierte.
Nikkei 225 Index as Japan bond yields jump
Der Nikkei 225 Index gab nach und spiegelte damit die Entwicklung anderer globaler Indizes wider, da die Verkaufswelle bei japanischen Anleihen andauerte. Daten zeigen, dass die 10-jährige Rendite auf 3,0 % sprang, den höchsten Stand seit Jahrzehnten. Ebenso kletterte die 30-jährige Rendite auf 4,17 %, deutlich über dem Pandemie-Tief von 0,113 %.
Japanische Anleiherenditen sind weiter gestiegen, da Sorgen um die Wirtschaft und die hohen Staatsausgaben bestehen geblieben sind. Unter Sanae Takaichi haben sich die Ausgaben und die Haushaltsdefizite weiter ausgeweitet.
Der japanische Yen ist diese Woche ebenfalls deutlich zurückgegangen. Daten zeigen, dass das USD/JPY-Paar die wichtige Marke von 160 durchbrochen hat und damit einen Aufwärtstrend fortsetzt, der am 3. August begann, als es nach Trumps Intervention bei 155,22 sein Tief erreichte.
Der Nikkei 225 Index fiel außerdem, weil Händler erwarten, dass die Bank of Japan (BoJ) später in diesem Monat die Zinsen anheben wird. Die Wahrscheinlichkeit hierfür stieg auf 91 % bei Polymarket und Kalshi. Aktien tendieren dazu, unterdurchschnittlich zu performen, wenn die Notenbank die Zinsen anhebt.
Die Kurse sanken auch, nachdem die USA und der Iran ihre Kampfhandlungen wiederaufgenommen haben. Die USA führten am Dienstag Angriffe aus, um auf Irans Angriffe in Jordanien zu reagieren, die erfolgt waren, nachdem die USA Schlüsselziele in der Nähe der Straße von Hormus getroffen hatten. Diese Angriffe trieben die Rohölpreise in die Höhe; Brent und WTI stiegen auf jeweils 95 bzw. 90 US-Dollar.
Japan ist stark vom Krisenherd im Nahen Osten betroffen, da das Land große Mengen Öl importiert. Das bedeutet zudem, dass die Inflation in Japan kurzfristig weiter steigen wird.
Die meisten japanischen Unternehmen notierten heute im Minus. Softbank Group, das inzwischen als Proxy für den KI-Sektor gilt, fiel um 6,16 % und liegt nun 46 % unter dem Jahreshoch. Kioxia sank ebenfalls auf 51.170 Yen, 54 % unter dem Hoch seit Jahresbeginn.
Weitere Top-Verlierer waren Unternehmen wie Toyota Motor, Tokyo Electron, Recruit Holdings und Hitachi.
Nikkei 225 Index technical analysis

NI225 Index-Chart | Quelle: TradingView
Das Tageschart zeigt, dass der Nikkei 225 Index stark vom Jahreshöchststand von 72.842 im Juni auf das aktuelle Niveau von 64.266 abgestürzt ist. Er bildete ein Abwärts-Gap, während die japanischen Anleiherenditen weiter stiegen.
Der Index ist unter den 50-Tage-Durchschnitt gefallen, ein Zeichen dafür, dass die Bären derzeit das Ruder haben. Zudem haben die beiden Linien des Percentage Price Oscillator (PPO) ein bärisches Kreuzungsmuster gebildet.
Daher dürfte der Index weiter fallen, möglicherweise bis zur wichtigen Unterstützung bei 60.000.

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