Piper Sandler nennt 2 Aktien, die vom steigenden Compute-Bedarf profitieren

KI-Sentiment: 82/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Kaufen NVDA. Der Engpass liegt in der Rechenkapazität, nicht in der Modellarchitektur, und die GPU‑Preise sind seit Jahresbeginn um rund 25 % gestiegen. Piper Sandler sieht Gigawatt‑große Enterprise‑Compute‑Deals als kurzfristigen Katalysator, und NVDA ist klarer Marktanteilsführer (≈80 %). Die Aktie wirkt zudem im Verhältnis zu ihrem Wachstum fehlbewertet: etwa 14x erwartete Gewinne (Forward) nahe dem unteren Ende der Gruppenspanne, bei soliden Fundamentaldaten (Guidance: $108 Mrd. Umsatz im Quartal, ≈74 % Bruttomarge).
Kernrisiko: Das Momentum bei Enterprise‑Compute‑Deals verlangsamt sich oder verzögert sich, sodass die Nachfrage nach NVDA‑Kapazitäten nicht in die erwartete Umsatzbeschleunigung mündet.
Kaufen AMD. Agentenbasierte KI verlagert die Inferenznachfrage auf GPUs und general‑purpose CPU‑Serverchips, und AMD gewinnt in beiden Bereichen Marktanteile (CPU‑Server‑Momentum gegenüber Intel; Inferenzanteilsgewinne durch Helios‑GPUs). Piper Sandlers Setup ist asymmetrisch: $600 Kursziel (≈15 % Aufwärtspotenzial) mit einer prognostizierten quartalsweisen Umsatzsteigerung von rund 41 % sowie wichtigen Ankerkunden (OpenAI, Meta, Anthropic). Die These verbessert sich, wenn AMD über die Anker hinaus in mehr ‚Gigawatt‘‑Enterprise‑Deployments vordringt.
Kernrisiko: AMD gelingt es nicht, die Kundenbasis über wenige Anker‑Hyperscaler hinaus zu erweitern, sodass das Unternehmen keine großflächigen Enterprise‑Compute‑Deals in großem Maßstab gewinnen kann.
- Piper Sandler sagt, Nvidia und AMD werden vom steigenden Compute‑Bedarf profitieren.
- Das Investmenthaus hat für beide KI‑Aktien eine Kaufempfehlung.
- AMD und Nvidia liegen bereits deutlich über dem Kursniveau zu Beginn des Jahres 2026.
Ein sich selbst verstärkender Kreislauf beschleunigt sich im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Intelligentere KI‑Modelle benötigen zunehmend enorme Mengen an Rechenkapazität für das Training, und die steigende Verbreitung agentenbasierter KI bei Konsumenten und Unternehmen treibt parallel die Nachfrage nach Inferenzleistungen an.
Rechenkapazität, nicht Modellarchitektur, ist zur primären Engstelle geworden, die das Tempo bestimmt, mit dem die Branche skalieren kann – dieser Druck zeigt sich bereits am Markt: GPU‑Preise sind seit Jahresbeginn um mindestens 25 % gestiegen.
In ihrem jüngsten Research‑Bericht legten die von David O’Connor geführten Analysten von Piper Sandler ihre Einschätzung zu einer Gruppe von Compute‑ und Halbleiteraktien dar, um diese verschiebende Marktstruktur zu bewerten.
Für sie bleiben Branchen‑Schwergewichte Nvidia NVDA und das in Santa Clara ansässige Advanced Micro Devices (AMD) die Top‑Sektor‑Auswahlen; das Haus stuft beide mit Overweight ein.
Nvidia: Marktführer
O’Connor setzte ein Kursziel von $300 für die Nvidia‑Aktie, was einem Aufwärtspotenzial von rund 34 % gegenüber dem aktuellen Niveau entspricht.
Er sieht den Konzern als klaren Marktführer im Bereich KI‑Rechenleistung mit einem beeindruckenden Marktanteil von etwa 80 %.
In seiner Research‑Notiz hob der Analyst NVDAs Tempo bei der Produktinnovation als bedeutenden Differenzierungsfaktor hervor.
Trotz dieser Dominanz lagen Nvidia‑Aktien in den letzten Monaten hinter einigen Wettbewerbern zurück – eine Schwäche, die O’Connor nicht als Alarmsignal, sondern als vorübergehende Fehpreisung betrachtet.
Piper Sandler sieht großangelegte, gigawatt‑große Enterprise‑Compute‑Deals als den wichtigsten kurzfristigen Katalysator an.
Den Analysten zufolge handelt NVDA derzeit bei etwa dem 14‑fachen der erwarteten Gewinne (Forward), nahe dem unteren Ende der von ihnen für die breitere Compute‑Gruppe vergebenen 14x–22x‑Spanne, was die Aussage stützt, dass die Aktie im Verhältnis zu ihrem Wachstum weiterhin günstig erscheint.
Das Management von Nvidia prognostizierte kürzlich $108 Mrd. Umsatz für das laufende Geschäftsquartal bei einer beachtlichen Bruttomarge von rund 74 %.
AMD: holt auf
Für die AMD‑Aktie setzte Piper Sandler ein Kursziel von $600 an – das höchste in der Halbleiterabdeckung des Hauses – was ein impliziertes Aufwärtspotenzial von etwa 15 % darstellt.
Die bullische These basiert darauf, dass agentenbasierte KI die Nachfrage nach CPU‑Serverchips beschleunigt.
Da KI‑Systeme zunehmend planen, koordinieren und mehrstufige Aufgaben ausführen statt nur einzelne Antworten zu generieren, fällt dieser zusätzliche Overhead auf allgemeine Prozessoren und nicht nur auf GPUs – ein Segment, in dem AMD Marktanteile vom etablierten Intel gewinnt.
AMD verzeichnet zudem Inferenzanteilsgewinne gegenüber Nvidia durch seine Helios‑GPU‑Reihe.
Obwohl das Unternehmen bereits bedeutende Ankerkunden für diese Chips gewonnen hat – namentlich OpenAI, Meta und Anthropic – gab O’Connor an, er wolle sehen, dass Advanced Micro Devices seine Kernkundenbasis erweitert, bevor das Unternehmen realistisch eigene Gigawatt‑skaliere Enterprise‑Compute‑Deals abschließen kann.
AMD hat für sein laufendes Geschäftsquartal einen Umsatz von rund $13 Mrd. prognostiziert, was ein Wachstum von 41 % gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres darstellen würde.

SpaceX schließt $13‑Milliarden‑AI‑Deal ab: Kann die Aktie hier um 50 % steigen?

FTSE 100 beendet fünftägige Verlustserie: Warum die Erholungsrallye fragil sein könnte

Dow-Futures steigen vor CPI um 300 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart

Nvidia: Jeder investierte $1 bringt $100 zurück – warum fällt die Aktie weiter?

Lloyds-Aktienkurs droht Wendung trotz Wachstum des UK-BIP
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.