Aston Martin bis Proximus: 10 Unternehmen, die man im 3. Quartal 2025 im Auge behalten sollte

Aston Martin bis Proximus: 10 Unternehmen, die man im 3. Quartal 2025 im Auge behalten sollte
Devesh Kumar
07. Juli 2025, 18:43 PM
  • Unternehmen aller Branchen passen sich an die sich schnell verändernde Marktdynamik an.
  • Digitale Transformation und Innovation stehen nach wie vor im Mittelpunkt der Wachstumsstrategien.
  • Wirtschaftliche Unsicherheit und Regulierung stellen die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen weiterhin auf die Probe.

In einer Geschäftslandschaft, die von rasanten technologischen Veränderungen, sich wandelnden Verbrauchergewohnheiten und zunehmendem regulatorischen Druck geprägt ist, blicken Anleger über kurzfristige Gewinne hinaus und halten Ausschau nach Unternehmen, die die Zukunft aktiv gestalten.

Die "10 Companies to Watch for Q3 2025" von Bloomberg bringen eine Mischung aus etablierten Namen und neueren Akteuren zusammen, die alle vor wichtigen Momenten auf ihrem Weg stehen.

Einige versuchen, sich weiterzuentwickeln, um relevant zu bleiben. Andere reiten auf einer Wachstumswelle.

Was als nächstes passiert, hängt davon ab, wie sie auf Druck, Wettbewerb und einen sich verändernden Markt reagieren.

Dieses Quartal sollte den Anlegern ein besseres Gefühl dafür geben, wer Fuß fasst und wer noch viel zu tun hat.

10 Unternehmen, die man im 3. Quartal 2025 im Auge behalten sollte

1. AIA
Die tiefe Verwurzelung von AIA in den wachstumsstarken Märkten Asiens hält das Unternehmen in diesem Quartal auf dem Radar der Anleger.

Der Versicherer arbeitet daran, sein digitales Angebot zu erweitern und neue Produkte in ganz Südostasien einzuführen, die beide als entscheidend für die Aufrechterhaltung seiner Wachstumsserie angesehen werden.

Mit einer starken Bilanz im Rücken ist das Unternehmen in der Lage, die Prämien stetig zu steigern.

2. Aston Martin
Für Aston Martin fühlt sich dieses Quartal wie eine Weggabelung an.

Das Unternehmen setzt stark auf eine neue Generation von Sportwagen und SUVs und versucht gleichzeitig, im Bereich der Elektrofahrzeuge aufzuholen.

Es geht nicht nur darum, elektrische Versionen klassischer Modelle herzustellen, der Autohersteller versucht, neu zu definieren, wofür er in einem Markt steht, in dem Leistung und Nachhaltigkeit zunehmend Hand in Hand gehen.

3. Cadence Design-Systeme
Cadence ist kein bekannter Name, aber seine Software ist das Herzstück einer der wichtigsten Branchen der Welt: dem Chipdesign.

Da die Nachfrage nach schnelleren, kleineren und effizienteren Halbleitern aufgrund von KI und Cloud Computing weiter steigt, sind die Tools von Cadence wichtiger denn je.

Das Unternehmen hat eine solide Basis an wiederkehrenden Umsätzen aufgebaut und wird voraussichtlich in diesem Quartal weiterhin Stärke zeigen.

4. Capitec
Capitec hat sich einen Namen gemacht, indem es die Dinge einfach hält, niedrige Gebühren, eine saubere digitale Schnittstelle und den Fokus auf das alltägliche Banking legt.

Diese Formel hat dazu beigetragen, dass das Unternehmen in Südafrika schnell wächst, auch wenn die Gesamtwirtschaft unter Druck steht.

Aber jetzt kommt der schwierigere Teil: das Wachstum aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das steigende Kreditrisiko zu bewältigen.

5. Diageo
Diageo befindet sich in einer Art Reset-Modus. Nach Jahren der weltweiten Nachfrage nach Premium-Spirituosen sieht sich das Unternehmen nun mit schwächeren Umsätzen in einigen Schlüsselmärkten und den Auswirkungen eines Führungswechsels konfrontiert.

Marken wie Johnnie Walker und Tanqueray haben immer noch großen Einfluss, aber die Frage ist nun, ob Diageo agil bleiben kann, wenn sich die Verbrauchergewohnheiten ändern und die Inputkosten hoch bleiben.

6. Dick's Sportartikel
Dick's hat sich still und leise zu einem der widerstandsfähigsten Namen im US-Einzelhandel entwickelt.

Während andere Ketten mit Ladenschließungen und aufgeblähten Lagerbeständen zu kämpfen hatten, hat sich Dick's auf das konzentriert, was funktioniert, ein starkes Einkaufserlebnis, ein wachsendes Treueprogramm und ein anständiges E-Commerce-Spiel.

Aber es bleiben Herausforderungen. Die Kosten sind gestiegen, und der Appetit auf diskretionäre Ausgaben ist immer noch ungewiss.

7. EasyJet
Die Reisenachfrage in Europa ist stark zurückgekehrt, und EasyJet beginnt davon zu profitieren.

Die Finanzen der Fluggesellschaft stehen auf einer besseren Basis, aber die Aussichten sind immer noch gemischt. Die Kraftstoffpreise sind nach wie vor unvorhersehbar, und der regulatorische Druck insbesondere in Bezug auf Emissionen.

Das Unternehmen versucht, die Ausgaben fest im Griff zu behalten und gleichzeitig die Kapazitäten vor der geschäftigen Reisesaison intelligent zu verwalten.

8. Energie in Phase
Enphase befindet sich in einer soliden Lage, aber der Weg vor uns ist nicht geradlinig. Die Nachfrage nach Solartechnologie und Batteriespeichern ist da, aber die größere Frage ist, wie stabil sie sein wird.

Die Q1-Zahlen des Unternehmens sahen mit einem Umsatz von 356,1 Mio. $ und soliden Margen gesund aus, was zum Teil auf den Rückenwind der US-Politik zurückzuführen war.

In diesem Quartal werden die Anleger Fortschritte beim Bestandsmanagement, klarere Signale für die globale Einführung und die Art und Weise sehen wollen, wie das Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben will, wenn sich der Markt verändert.

9. Keppel DC REIT
Der Keppel DC REIT befindet sich in einem Moment, in dem viel auf dem Spiel steht.

Die Nachfrage nach Rechenzentren, insbesondere solchen, die auf KI und Cloud-Einführung basieren, steigt sprunghaft an, und das kommt ihrer Kernstärke zugute.

Der Trust hat in der Vergangenheit eine hohe Auslastung und eine konservative Bilanz genossen, was ihm ein solides Fundament gibt. Aber steigende Zinssätze und der wachsende Wettbewerb um erstklassige Vermögenswerte beginnen sich zu bemerkbar zu machen.

10. Proximus
Proximus steckt mitten in einer langen Transformation und erweist sich als kostspielig.

Als Belgiens größter Telekommunikationsanbieter setzt das Unternehmen stark auf Glasfaser und digitale Dienste, um die alternden Einnahmequellen der bestehenden Infrastruktur zu ersetzen.

Das ist in der Theorie eine solide Strategie, aber sie wird sich kurzfristig auf die Margen auswirken. Aber auf dem Weg zum 3. Quartal ist der Druck groß: Kann das Unternehmen Fortschritte zeigen, ohne die Kosten in die Höhe treiben zu lassen?