Vergessen Sie Pure Plays, die IBM-Aktie könnte der neue König des Quantencomputings sein

Vergessen Sie Pure Plays, die IBM-Aktie könnte der neue König des Quantencomputings sein
Wajeeh Khan
29. Sept. 2025, 21:39 PM
  • IBM hat kürzlich eine Partnerschaft mit HSBC im Bereich Quantencomputing geschlossen.
  • Hier erfahren Sie, warum IBM-Aktien eine bessere Wahl sind als reine Quantum-Aktien.
  • Die IBM-Aktie ist derzeit um fast 30% gegenüber ihrem Tief im April gestiegen.

IBM (NYSE: IBM) hat seit Mitte August um rund 20% zugelegt, da das Unternehmen mit Hauptsitz in Armonk sein altes Image weiter ablegte und sich zu einem ernsthaften Konkurrenten im Bereich Quantencomputing entwickelte.

Die jüngste Zusammenarbeit mit HSBC , bei der die Quantensysteme von IBM zur Optimierung des Anleihehandels eingesetzt wurden, markiert einen entscheidenden Moment in der Geschichte des Unternehmens, das weithin als "Big Blue" bekannt ist.

Warum? Denn es handelte sich nicht nur um ein Laborexperiment, sondern um einen realen Einsatz mit Produktionsdaten, der die kommerzielle Machbarkeit von Quanten bewies.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels ist die IBM-Aktie gegenüber ihrem bisherigen Jahrestief Mitte Januar um mehr als 30% gestiegen.

Was der Quantum Pivot für die IBM-Aktie bedeuten könnte

Das Engagement von IBM, seine Präsenz im Bereich Quantencomputing auszubauen, ist viel mehr als eine Branding-Übung. Es ist ein strategischer Sprung in einen Markt, dessen wirtschaftliche Auswirkungen in den nächsten zehn Jahren voraussichtlich 1 Billion US-Dollar übersteigen werden.

Mit Plänen, bis 2029 ein System zu liefern, das in der Lage ist, 100 Millionen Gatter auf 200 logischen Qubits auszuführen, baut IBM auf eine Zukunft hin, in der Quantencomputing Probleme löst, die klassische Systeme nicht erreichen können.

Von der Wirkstoffforschung bis zur Finanzmodellierung erstreckt sich der Total Addressable Market (TAM) über verschiedene Branchen.

Für Anleger bedeutet dies, dass die IBM-Aktie nicht mehr nur ein Spiel in den Bereichen Hybrid Cloud und künstliche Intelligenz (KI) ist – sie ist ein Tor zur nächsten Computing-Revolution.

Die HSBC-Studie validiert IBM-Hardware im realen Finanzwesen und öffnet möglicherweise die Türen für Partnerschaften in den Bereichen Banken, Pharma und Logistik.

Warum IBM-Aktien reine Quantenaktien schlagen

Start-ups wie Rigetti, IonQ und D-Wave bieten zwar Zugang zu Quanteninnovationen, aber es fehlt ihnen oft an Skalierbarkeit, Rentabilität und diversifizierten Einnahmequellen.

IBM hingegen bringt eine solide Bilanz, jahrzehntelange Unternehmensbeziehungen und eine nachgewiesene Fähigkeit zur Kommerzialisierung neuer Technologien mit.

Die Quanten-Roadmap wird von RandD und der Integration in die bestehenden Cloud- und KI-Plattformen unterstützt. Anleger profitieren von geringerem Risiko und höherer Optionalität – Quantum ist nur einer von mehreren Wachstumshebeln.

Darüber hinaus hat die Führung von IBM unter Arvind Krishna die Bereitschaft gezeigt, langsam wachsende Segmente zu veräußern und sich auf transformative Technologien zu konzentrieren.

Diese Disziplin macht IBM-Aktien zu einer viel widerstandsfähigeren und skalierbareren Quantenwette, zumal sie nur beim Schreiben ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 25 anstreben – ein Leckerbissen im Vergleich zu den besorgniserregend überzogenen Bewertungen, zu denen reine Quantencomputeraktien oft gehandelt werden.

Sollten Sie heute in IBM-Aktien investieren?

Die Entwicklung von IBM zu einem Quantenkraftwerk ist nicht mehr theoretisch, sondern entfaltet sich in Echtzeit.

Die HSBC-Partnerschaft beweist den Nutzen von Quanten im Finanzwesen, und die Roadmap von IBM deutet darauf hin, dass sie gerade erst am Anfang steht.

Für Anleger, die ein Engagement in Quantencomputern ohne die Volatilität von Pure-Plays suchen, bietet die IBM-Aktie das Beste aus beiden Welten: Unternehmensstabilität und bahnbrechende Innovation.

Alles in allem könnte IBM im Jahr 2025 nicht nur ein Quantenanwärter sein – es könnte der Kategoriekönig sein.