IREN-Aktienanalyse: CoreWeave und Nebius gewinnen Marktanteile
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Kaufen Sie IREN. CoreWeave/Nebius sichern die Nachfrage der Hyperscaler (Meta‑Deals, enorme Auftragsbestände), und IREN ist im Vergleich zu ihnen weiterhin unterrepräsentiert – daher kann jeder zusätzliche Hyperscaler‑Gewinn oder selbst ein Kommentar zum „share‑of‑wallet“ die Nachzügler‑Bewertung neu justieren. Kurzfristige Ausgangslage: Rückeroberung von $34 und Doppelbodenstruktur; Aufwärtsziel bei $50, während die GPU‑Mietpreise beschleunigt ansteigen (+40%/60d).
Kernrisiko: ATM/Aktienprogramm plus steigende Verschuldung verwässern schneller, als Umsätze in Ertrag umgewandelt werden, und könnten eine sekundäre Verkaufswelle auslösen, selbst wenn die Nachfrage stark bleibt.
Leerverkauf von IREN über Puts (oder Leerpositionen in Aktien) bei Stärke. Der Artikel weist auf den Schuldenanstieg ($3.6B vs $963M) und ein $6B ATM‑Programm zur Finanzierung von GPUs hin – klassischer Weg zu anhaltender Verwässerung und Bilanzbelastung. Zeigt der nächste Quartalsbericht keine Margenausweitung und keine Qualitätsverbesserung beim Auftragsbestand, wird der Markt die Kapitalstruktur bestrafen, während Wettbewerber weiter Mega‑Deals unterzeichnen.
Kernrisiko: IREN weist nachhaltige Profitabilität und eine Konversion des Auftragsbestands (nicht nur Umsatzwachstum) nach, und die Aktie durchbricht und hält sich über $50 bei verbesserter Prognose.
- Die IREN‑Aktie hat sich heute von $30 auf $40 erholt.
- CoreWeave und Nebius gewinnen weiter Marktanteile.
- Die Aktie hat einen Doppelboden ausgebildet, der auf weitere Zugewinne hindeutet.
Der Aktienkurs von IREN hat sich in den letzten Tagen erholt und ist von einem Tief von $30 am 30. März auf aktuell $40 gestiegen. Gegenüber seinem Höchststand 2025 liegt er dennoch noch 50 % im Minus. Wird die Aktie weiter steigen, wenn Top‑Unternehmen wie CoreWeave und Nebius ihre Marktanteile ausbauen?
CoreWeave und Nebius gewinnen Marktanteile
Der IREN‑Aktienkurs stand in den vergangenen Wochen weiter unter Druck und liegt hinter anderen gefragten Unternehmen wie CoreWeave und Nebius zurück, die sich allmählich zu den beiden größten Akteuren der Branche entwickeln.
Beispielsweise hat CoreWeave weiterhin Kunden gewonnen, unter anderem durch die jüngste Ausweitung seines Deals mit Meta Platforms. Das Unternehmen beendete das letzte Quartal mit einem Auftragsbestand von über $60 billion.
Nebius, ein weiteres von NVIDIA unterstütztes Unternehmen, hat in den letzten Monaten weiter an Fahrt gewonnen. So unterzeichnete es jüngst einen $27 billion‑Deal mit Meta Platforms, einen der größten Verträge der Branche.
IREN hingegen hat in diesem Jahr keinen größeren Vertrag mit einem Hyperscaler abgeschlossen. Bislang war der größte Vertrag die im letzten Jahr angekündigte $9.7 billion‑Partnerschaft mit Microsoft.
Die Aktie hinkt seinen Hauptkonkurrenten außerdem wegen der zunehmenden Verschuldung hinterher. Die Gesamtverschuldung ist von $963 million im Juni des Vorjahres auf über $3.6 billion gestiegen.
Das Unternehmen hat seine Verschuldung in diesem Jahr weiter erhöht. So nahm es im Dezember $2.3 billion auf und generierte in den vergangenen acht Monaten über $9.3 billion durch Schulden, Kundenanzahlungen, GPU‑Leasing und Wandelanleihen.
IREN hat außerdem ein $6 billion At-the-Market (ATM) Aktienplatzierungsprogramm angekündigt, um den Erwerb von 150k GPUs zu finanzieren. Das bedeutet, dass die Anzahl der ausstehenden Aktien weiter steigen und die Bestandsaktionäre verwässern wird.
Eine weitere Herausforderung ist, dass fortlaufend weitere Unternehmen in die Branche der KI‑Rechenzentren eintreten. Dazu zählen etwa Riot Platforms, Mara Holdings und Cipher Mining. Diese Faktoren erklären, warum Anleger die Aktie weiterhin leerverkaufen; das Short‑Interesse ist auf 16 % gestiegen.
Positiv ist, dass das Unternehmen in einer wachsenden Branche tätig ist und die Preise für GPU‑Mieten in den vergangenen 60 Tagen um 40 % gestiegen sind. Daher wird erwartet, dass das Wachstum des Unternehmens auch ohne große Hyperscaler weiter anhält.
Analysten erwarten, dass der kommende Bericht zeigt, dass der Umsatz im letzten Quartal um 48 % auf $219 million gestiegen ist. Für das Geschäftsjahr wird erwartet, dass der Umsatz auf $1.01 billion bzw. $2.09 billion in diesem und im nächsten Jahr ansteigt. Diese Zahlen entsprächen einem Wachstum von 97 % bzw. 193 % im Jahresvergleich.
Technische Analyse des IREN‑Aktienkurses
IREN‑Kurschart | Quelle: TradingView
Das Tageschart zeigt, dass sich der IREN‑Kurs in den letzten Wochen erholt hat. Er sprang von einem Tief von $30.80 Anfang dieses Monats auf aktuell $40.50.
Die Aktie ist über das wichtige Widerstandsniveau bei $34 gestiegen, dem Tiefpunkt im Dezember des Vorjahres. Auffällig ist die Ausprägung eines Doppelbodens mit einer Nackenlinie bei $64.
Daher dürfte die Aktie bei weiter steigender Nachfrage nach KI‑Datenzentren eine starke Erholung erfahren. Falls dies eintritt, ist die nächste wichtige Marke bei $50. Umgekehrt würde ein Rutsch unter die Unterstützung bei $30.80 die bullische Perspektive ungültig machen.
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