IAG‑Aktie bereit zum Abheben, da Kerosinpreise fallen
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
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IAG kaufen. Die Kerosinpreise fallen (Brent/WTI ~ $97) und der Artikel weist auf eine Entspannung am Energiemarkt hin; das sollte trotz Hedging in den Margen ankommen. Das Setup wird durch die technische Lage gestützt: Erholung über vier Wochen in Folge, Kurs über dem 23,6%‑Fibonacci‑Level sowie über den 50‑/100‑Wochen‑EMA, zudem eine Island‑Reversal‑Formation, die typischerweise zur Gap‑Schließung in Richtung 450p führt. Fundamentaler Rückenwind: Rekordumsatz von €33 Mrd., operative Marge 15,1% und aggressive Kapitalrückflüsse (Aktienrückkäufe €1,5 Mrd. in diesem Jahr; Dividende um rund 9% angehoben).
Kernrisiko: Die Kraftstoffpreise könnten wieder stark anziehen (oder die Kerosinversorgung in Europa eng wird), wodurch der Margeneffekt kippt und die Erholung/der technische Ausbruch gebrochen wird.
Verkauf von Southwest (LUV) und/oder Delta (DAL) gegenüber IAG. Die Meldung hebt IAGs überlegenen Schutz gegen Öl‑Schocks hervor (Hedging für etwa 80% des Bedarfs, Rückgang auf 60% zum Jahresende). Wenn Rohöl/Kerosin zum Mittelwert zurückkehren und sinken, sollten die weniger abgesicherten US‑Carrier kurzfristig weniger profitieren und stärkere Ergebnisvolatilität aufweisen; die relative Performance dürfte zugunsten von IAG ausfallen, wenn der Markt das Kraftstoffkostenrisiko neu bewertet.
Kernrisiko: Die Hedgings und die Nachfragesituation der US‑Carrier erweisen sich als stärker als erwartet, sodass LUV/DAL trotz niedrigerer Treibstoffpreise zulegen und die relative Outperformance gegenüber IAG vergrößern.
- Der Kurs der IAG‑Aktie hat sich in den vergangenen Wochen erholt.
- Das Unternehmen profitiert, wenn Rohöl‑ und Kerosinpreise fallen.
- Technische Indikatoren deuten darauf hin, dass die Aktie bald auf 450p zulegen könnte.
Der Kurs der IAG‑Aktie hat sich in den vergangenen vier Wochen in Folge erholt und zeigt Anzeichen einer Bodenbildung, da Rohöl vom Jahreshoch zurückgeht. Am Montag wurde sie bei $383 gehandelt, 15% über dem diesjährigen Tief. Sie liegt jedoch deutlich unter dem Jahreshoch von 463p.
Sinkende Rohölpreise vorteilhaft für IAG
Wie alle Fluggesellschaften hat IAG in den letzten Wochen eine schwierige Phase durchlaufen, da die Kerosinpreise stark gestiegen sind. Nach IATA‑Daten stieg der durchschnittliche Kerosinpreis auf $197 pro Barrel, ein Anstieg um 119% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres.
In Europa besteht das Risiko einer Kerosin‑Verknappung, insbesondere falls die andauernde Blockade anhält. Positiv zu vermerken sind jedoch Anzeichen einer Verbesserung am Energiemarkt: Der Kraftstoffpreis fiel um 5,3% gegenüber der Vorwoche. Die europäischen Preise sanken sogar um 6,3%.
Die Rohölpreise fielen heute, am 14. April, wobei Brent und der West Texas Intermediate (WTI) bei $97 notierten. Dieser Rückgang erfolgt, da Anleger darauf setzen, dass die USA und Iran trotz harter Töne nach dem ersten Treffen eine Einigung erzielen werden.
Sinkende Rohölpreise schlagen sich in der Regel in niedrigeren Kerosinkosten nieder, was die Profitabilität der Fluggesellschaften verbessert. IAG ist im Vergleich zu US‑Peer wie Southwest und Delta tendenziell besser vor Öl‑Schocks geschützt, da das Unternehmen umfangreiches Hedging betreibt. IAG sichert etwa 80% seines Treibstoffbedarfs ab; dieser Anteil soll bis zum Jahresende auf 60% sinken.
Analysten sind optimistisch, dass sich Fluggesellschaftsaktien nach dem jüngsten Absturz weitgehend stabilisiert haben. Sollte sich das bewahrheiten, ist IAG aufgrund seiner soliden Fundamentaldaten gut für weiteres Wachstum positioniert.
Das Unternehmen profitiert von der hochprofitablen transatlantischen Strecke und von Initiativen wie dem Fokus auf Premium‑Sitze sowie einer verbesserten Economy‑Produkt‑Offerte. Zudem profitierte es von einem begrenzten Angebot in seinen Kernmärkten.
Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass IAG im letzten Jahr einen Umsatz von €33 Mrd. erzielte, ein Rekordwert und 3,5% über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis vor Sondereffekten stieg um 13,1% auf €5 Mrd. Dies erfolgte, während die operative Marge auf 15,1% anstieg.
IAG gibt erhebliche Summen an die Aktionäre zurück. Im Vorjahr wurden Aktienrückkäufe in Höhe von €1 Mrd. durchgeführt; in diesem Jahr wurden diese auf €1,5 Mrd. erhöht. Zudem hat das Unternehmen die Dividendenzahlung an Anleger um nahezu 9% angehoben.
Technische Analyse des IAG‑Aktienkurses
IAG‑Aktienchart | Quelle: TradingView
Der Wochenchart zeigt, dass der IAG‑Kurs in den vergangenen Wochen zurückgekommen ist. Er schnellte von einem Tief von €333 nach Beginn des Iran‑Konflikts auf aktuell €383.
IAG ist über das 23,6%‑Fibonacci‑Retracement‑Niveau gesprungen. Zudem notiert die Aktie über den 50‑ und 100‑Wochen‑EMA (Exponential Moving Averages), was ein Zeichen für die Stärke der Käufer ist.
Die Aktie hat außerdem eine Island‑Reversal‑Formation ausgebildet, die üblicherweise zu weiteren Kursgewinnen führt, da Anleger versuchen, die Kurslücke zu schließen. Daher dürfte die Aktie voraussichtlich weiter steigen, während die Bullen das wichtige Widerstandsniveau bei 450p anvisieren.
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