Google erweitert Verteidigungsbeziehungen mit Pentagon-KI-Abkommen

Google erweitert Verteidigungsbeziehungen mit Pentagon-KI-Abkommen
Rivanshi Rakhrai
28. Apr. 2026, 10:49 AM

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GOOGL (Alphabet)

Kaufen: Alphabet (GOOGL). Das Pentagon-Abkommen ist ein zusätzlicher Beleg dafür, dass Googles KI „enterprise‑tauglich“ für klassifizierte, kostenintensive Arbeitsabläufe ist — es stützt die Nachfrage nach Google Cloud und untermauert Druckenmillers These über Alphabets Full‑Stack‑Kontrolle (TPUs + Gemini + Software). Dies sollte das Vertrauen in nachhaltige KI‑Margen und in die Belastbarkeit von Regierungs‑/Verteidigungsumsätzen stärken.

Kernrisiko: Ein größerer Sicherheits- oder Compliance-Streit zwingt Google dazu, klassifizierte Einsätze zu beschränken oder hohe Strafen zu zahlen, was die Wachstumserwartungen für Cloud/AI beeinträchtigen würde.

GOOG vs GOOGL spread

Kaufen GOOGL und verkaufen GOOG (oder GOOG untergewichten). Die Meldung betrifft Googles KI‑Systeme und Regierungsaufträge — in der Regel eng verknüpft mit Alphabets operativen Cashflows. Wenn der Markt den Verteidigungs‑/KI‑Aufwärtseffekt stärker in das stimmberechtigte Aktienvehikel einpreist, kann sich der Spread zugunsten von GOOGL ausweiten.

Kernrisiko: Regulatorische oder governance-getriebene Änderungen (oder eine breite Neubewertung des Marktes) komprimieren den Spread zwischen den Aktienklassen unabhängig von den Verteidigungsnachrichten.

  • Google unterzeichnet Abkommen mit dem Pentagon zur Lieferung von KI für klassifizierte Einsätze.
  • Abkommen ermöglicht breite Nutzung der KI für rechtmäßige Regierungszwecke.
  • Abkommen reiht Google neben OpenAI und xAI in Verteidigungskooperationen ein.

Google, eine Tochtergesellschaft von Alphabet, hat sich einer wachsenden Liste von Technologieunternehmen angeschlossen, die mit dem US-Verteidigungsministerium zusammenarbeiten, um KI-Modelle für geheime Einsätze bereitzustellen, The Information berichtete am Dienstag.

Das Abkommen erlaubt dem Pentagon, Googles KI-Systeme für „jegliche rechtmäßige Regierungszwecke“ zu verwenden.

Damit reiht sich Google neben Unternehmen wie OpenAI und Elon Musks xAI ein, die ebenfalls Vereinbarungen unterzeichnet haben, KI-Modelle für klassifizierte Nutzung bereitzustellen.

KI zur Unterstützung sensibler Verteidigungsoperationen

Klassifizierte Netzwerke werden eingesetzt, um eine breite Palette sensibler Regierungsaufgaben abzuwickeln.

Dazu gehören Missionsplanung und Zielbestimmung von Waffen.

Das Abkommen signalisiert den fortgesetzten Vorstoß des Pentagons, fortschrittliche KI-Werkzeuge in kritische Verteidigungsabläufe zu integrieren.

Das Pentagon unterzeichnete 2025 Vereinbarungen im Wert von jeweils bis zu 200 Mio. US-Dollar mit großen KI-Labors.

Dazu gehörten Firmen wie Anthropic, OpenAI und Google.

Die Maßnahme spiegelt die Bestrebungen des Ministeriums wider, beim Einsatz von KI-Systemen Flexibilität zu bewahren, ohne durch von Entwicklern festgelegte Beschränkungen im Hinblick auf potenzielle Risiken der Technologie eingeschränkt zu werden.

Flexibilitäts- und Sicherheitsklauseln im Abkommen

Der Bericht besagt, dass Googles Vereinbarung Bestimmungen enthält, die das Unternehmen dazu verpflichten, seine KI-Sicherheitseinstellungen und Filter auf Anfrage der Regierung anzupassen.

Dies deutet darauf hin, dass das Pentagon je nach operativem Bedarf Änderungen an bestehenden Schutzmechanismen anstreben könnte.

Der Vertrag enthält außerdem bestimmte Beschränkungen.

Darin heißt es, dass „die Parteien vereinbaren, dass das KI-System nicht für Massenüberwachung im Inland oder autonome Waffen (einschließlich Zielauswahl) vorgesehen ist und nicht ohne angemessene menschliche Aufsicht und Kontrolle verwendet werden sollte.“

Der im Bericht von The Information zitierte Vertrag macht jedoch ebenfalls deutlich, dass solche Bestimmungen die Befugnisse der Regierung nicht einschränken.

Bestehende Verbindungen und Vertragsänderung

Ein Sprecher von Google Public Sector sagte The Information, dass das neue Abkommen eine Änderung eines bestehenden Vertrags sei.

Das deutet darauf hin, dass Google bereits eine laufende Beziehung zur US-Regierung für KI-bezogene Dienstleistungen hatte.

Pentagon drängt KI-Firmen auf breiteren Zugang

Das Pentagon drängt führende KI-Unternehmen dazu, ihre Werkzeuge in klassifizierten Netzwerken verfügbar zu machen.

Dazu gehören Unternehmen wie OpenAI und Anthropic.

Das Ministerium hat den Zugang zu diesen Systemen ohne die üblichen Beschränkungen für kommerzielle Nutzer angestrebt.

Dieser Ansatz verdeutlicht die wachsenden Spannungen zwischen den von KI-Entwicklern geäußerten Sicherheitsbedenken und den operativen Anforderungen der Verteidigungsbehörden.

Das jüngste Abkommen mit Google unterstreicht, wie große Technologieunternehmen zunehmend Teil der nationalen Sicherheitsinfrastruktur werden, während Regierungen versuchen, KI-Fähigkeiten für strategische und operative Vorteile zu nutzen.

Druckenmiller erhöht Alphabet-Beteiligung wegen KI-Stärke

Unterdessen hat Stanley Druckenmiller seine Beteiligung an Alphabet erhöht, mit der Begründung, dass das Unternehmen in der Lage sei, den gesamten KI-Lebenszyklus zu kontrollieren.

Er hob Googles vertikal integriertes Modell hervor, bei dem das Unternehmen seinen Stack von der Chip-Hardware bis zur Software besitzt.

Interne Tensor Processing Units (TPUs) verschaffen einen Kostenvorteil beim Training der Gemini-Modelle und bei der Verbesserung der Suchrangfolge.

Das hilft außerdem, Schwankungen in der Halbleiterlieferkette zu vermeiden und die Margen bei KI-Inferenz zu steigern.

Die Integration unterstützt das Wachstum von Google Cloud, da KI-Firmen Arbeitslasten verlagern.

Druckenmiller beschrieb GOOGL als eine „Wachstumsmaschine“ mit einem schwer zu replizierenden Ökosystem.