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Gold könnte $17,250 erreichen, da der Dollar seine Rolle als Reservewährung verliert: Pierre Lassonde

Gold könnte $17,250 erreichen, da der Dollar seine Rolle als Reservewährung verliert: Pierre Lassonde
Ananthu C U
12. Mai 2026, 17:02 PM

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Goldbarren (XAU/USD)

Kauf XAU/USD für eine 3‑Jahres‑Bewegung in Richtung ~$17,250, da die Fed Defizite monetarisiert, das Stagflationsrisiko aus Inflation/Zinssätzen steigt und Zentralbanken weiter Gold akkumulieren, während der Dollar seinen Status als „Währung der letzten Instanz“ verliert.

Kernrisiko: Ein anhaltender Anstieg der Realzinsen und ein starker USD, der verhindert, dass Gold als Krisenwährung fungiert.

Franco-Nevada (FNV)

Kauf FNV, um vom Goldaufschwung zu profitieren bei geringerem operationellen Risiko als Minenbetreiber. Sollte Gold auf etwa $17k steigen, sollte FNVs goldbezogene Exponierung neu bewertet werden, während die Margenausweitung der Minen (niedrige Kosten von rund $1.4–1.6k) Stimmung und Cash‑Renditen (Dividenden/Aktienrückkäufe) anhebt.

Kernrisiko: Der Goldpreis stagniert unter dem Niveau, das für eine weitere Multiple‑Ausweitung erforderlich ist, oder Risiken in Kredit-/Royalty‑Strukturen treffen die Cashflows.

  • Pierre Lassonde sieht Gold innerhalb von 3 Jahren bei $17,250.
  • Zentralbanken verlagern ihre Reserven weg vom US‑Dollar.
  • Lassonde sagt, dass Minenaktien heute weiterhin stark unterbewertet sind.

Der Bergbau-Veteran Pierre Lassonde sagte, das globale Finanzsystem befinde sich in einem strukturellen Wandel, der die Goldpreise innerhalb der nächsten drei Jahre auf $17,250 je Unze treiben könnte, während der US-Dollar nach und nach seine Stellung als weltweit wichtigste Reservewährung verliert.

In einem Interview mit Kitco News erklärte der Mitbegründer von Franco-Nevada und ehemalige Präsident von Newmont Mining, das heutige makroökonomische Umfeld ähnele der Stagflationsphase der 1970er Jahre, allerdings mit deutlich höherem Verschuldungsgrad und größerer Staatsverschuldung.

Steigende Schulden und Inflation stärken die Goldperspektive

Lassonde verglich das aktuelle wirtschaftliche Umfeld mit dem Ende der 1970er Jahre, als die Goldpreise stark anstiegen, weil Inflation und Zinssätze gleichzeitig kletterten.

Er betonte jedoch, dass das Ausmaß der US-Verschuldung heute ein deutlich fragileres Finanzumfeld schafft.

"The total debt in 1981, when Reagan was first elected, was $1 trillion," Lassonde said. "Today, that’s the amount of money that the US has to pay in interest every year because the total debt is approaching now $40 trillion."

Die US‑Bruttostaatsverschuldung liegt derzeit bei rund $39 trillion, während Projektionen des Congressional Budget Office zeigen, dass die Nettozinsausgaben in diesem Haushaltsjahr fast 14 % der Bundesausgaben ausmachen.

Lassonde argumentierte, dass anhaltende Defizite und höhere Kreditkosten die Federal Reserve faktisch dazu zwingen, Staatsverschuldung zu monetarisieren.

"With the US budget deficit projected to exceed 7.9% of GDP," he said the Fed is effectively "monetizing the debt and printing dollars."

"Ich bekräftige, dass meine Goldpreisprognose von $17,250 so fest ist wie nur möglich", sagte Lassonde. "Ich bin überzeugt, dass wir das in den nächsten... drei Jahren sehen werden."

Zentralbanken beschleunigen Abkehr vom Dollar

Laut Lassonde ist einer der Haupttreiber der Goldrallye eine breitere Verschiebung im globalen Reservensystem, da Länder ihre Reserven zunehmend vom US‑Dollar weg diversifizieren.

"Gold ist zu 90 % eine Ware, aber zu 10 % die Währung der letzten Instanz", erklärte Lassonde. "Wenn der Dollar seine Rolle als Währung der letzten Instanz nicht erfüllt, wissen Sie was? Gold übernimmt diese Rolle — und genau das passiert gerade."

Er verwies auf Chinas Bemühungen, alternative Zahlungsinfrastrukturen außerhalb des US‑Finanzsystems aufzubauen, und argumentierte, dass solche Systeme sich rasch ausdehnen.

Aktuelle Zentralbankdaten stützen die anhaltende Goldakkumulation.

Die People's Bank of China berichtete, dass ihre offiziellen Goldreserven Ende April 2026 auf 74.64 million troy ounces gestiegen seien, womit das Land den 18. aufeinanderfolgenden Monat gemeldeter Goldkäufe verzeichnete.

Lassonde sagte außerdem, dass die Preisbildung zunehmend zur Shanghai Gold Exchange verlagere, da starke private Nachfrage die physischen Preise beeinflusst.

Minentitel gelten trotz Rekordmargen als unterbewertet

Lassonde argumentierte, dass Aktien von Goldminen trotz historisch starker operativer Margen durch steigende Barrenpreise nach wie vor deutlich unterbewertet seien.

"Most of the miners today... have total cost-in of $1,500, $1,600," Lassonde noted.

Branchendaten zeigen, dass die durchschnittlichen All-in-Sustaining-Kosten im Minensektor jetzt bei rund $1,450 pro Unze liegen.

Bei den aktuellen Goldpreisen erzielen die Minenbetreiber historisch hohe Margen.

"Well, on $4,600, that's $3,000 an ounce margin," Lassonde said. "Think, like gold goes to 17,000, the margins are going to expand by a factor of five. None of that is in the stock price. None of it."

Er lobte die Bergbauunternehmen dafür, diszipliniertere Kapitalallokationsstrategien zu verfolgen, einschließlich Dividenden, Aktienrückkäufen und intern finanzierter Wachstumsinvestitionen statt aggressiver Übernahmen.

"This is the first time ever that I've seen buybacks in the gold space," Lassonde said.

Lassonde kritisierte außerdem kanadische Pensionsfonds dafür, nur begrenztes Kapital in inländische Aktien und Bergbauunternehmen zu investieren, und nannte die Situation eine "indictment" of fund managers.

Mit Blick nach vorn hielt er fest, dass das aktuelle Umfeld einen voll ausgeprägten Minenzyklus darstelle und keine vorübergehende Preiserholung.