Globale Anleihen fallen, da Inflationsängste zunehmen
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Kaufen Sie iShares TIPS ETF (TIP) oder gehen Sie long in US-TIPS gegenüber Nominal-Treasuries. Der Artikel weist auf Inflationsängste hin, die mit stark steigenden Ölpreisen und höheren 2- und 10-jährigen Renditen zusammenhängen – ein klassisches Umfeld, in dem Inflations-Breakevens gefragt bleiben. TIPS bieten einen direkten Schutz gegen den Inflationsschock, während nominale Anleihen weiter verkauft werden, da die Zinserwartungen steigen.
Kernrisiko: Die Ölpreise fallen schnell und die Inflationserwartungen drehen sich nach unten, wodurch die Breakevens einbrechen und TIPS gegenüber Nominalanleihen unterperformen.
Verkaufen Sie 10-jährige und länger laufende Treasuries (z. B. Short auf iShares 20+ Year Treasury Bond ETF (TLT)) und bevorzugen Sie einen Steepener gegenüber 2 Jahren (Short 10J/20J, Long 2J). Der Beitrag stellt fest, dass längerfristige Renditen schneller steigen als kurzfristige – Anleger preisen persistente Inflation, schwächeres Wachstum und höhere fiskalische Finanzierungsbedarfe ein. Das ist ein direkter Rückenwind für Verkäufe von Duration am langen Ende.
Kernrisiko: Ein Wachstumseinbruch dominiert und die Fed schwenkt auf Lockerung um, wodurch die Renditen am langen Ende fallen könnten, selbst wenn die Inflation erhöht bleibt.
- US-Treasury-Renditen steigen, da Anleger anhaltenden Inflationsdruck befürchten.
- Europäische und japanische Anleihenrenditen steigen während einer volatilen Woche deutlich an.
- Anleger erwarten höhere Defizite und mögliche Subventionen für Treibstoff.
Der globale Anleihenmarkt beendete eine volatile Woche am Freitag unter Druck, da Anleger auf wachsende Befürchtungen reagierten, dass der Krieg im Iran beginnt, breitere wirtschaftliche Schäden zu verursachen.
Die Renditen von Staatsanleihen stiegen in wichtigen Volkswirtschaften deutlich, da Händler zunehmend die Möglichkeit einpreisten, dass Notenbanken die Zinssätze schneller anheben müssen als zuvor erwartet.
Die zunehmenden Sorgen resultieren aus inflationsfördernden Effekten, die mit stark steigenden Energiepreisen infolge des Konflikts verbunden sind.
Die Benchmark-Renditen der US-Treasuries stiegen auf ihr höchstes Niveau seit rund einem Jahr und spiegeln die Erwartung wider, dass die Federal Reserve gezwungen sein könnte, die Geldpolitik weiter zu straffen, um die durch höhere Ölpreise. getriebene Inflation einzudämmen.
Renditen klettern, da Inflationssorgen zunehmen
Die Benchmark-10-jährigen US-Staatsanleihen rentierten zuletzt 4,53%, ein Tagesanstieg um 7,3 Basispunkte, und notierten in der Nähe ihres höchsten Standes seit dem letzten Juni.
Der Ausverkauf bei Anleihen beschränkte sich nicht auf die Vereinigten Staaten.
Auch europäische Staatsanleihen gerieten am Freitag in den frühen Handelsstunden unter starken Druck.
Italiens 10-jährige Renditen sprangen um fast 9 Basispunkte auf rund 3,87% und erhöhten den Wochenanstieg auf nahezu 14 Basispunkte.
Die Renditen der deutschen Bundesanleihen stiegen um fast 6 Basispunkte auf rund 3,11%.
Auch französische Staatspapiere gerieten unter Druck, während die japanischen Renditen während der Sitzung Rekordstände erreichten.
Die Märkte zeigen sich zunehmend besorgt, nachdem aktuelle Inflationsdaten zeigten, dass Verbraucher und Unternehmen beginnen, spürbare Preissteigerungen infolge des Konflikts zu erleben.
Die Rohölpreise sind seit Beginn des Krieges um mehr als 50% gestiegen, was die Befürchtung eines anhaltenden Inflationsschocks verstärkt.
Kurzfristige Renditen reagieren stark auf Zinserwartungen
Zweijährige Staatsanleihenrenditen, die sehr sensibel auf Änderungen der Zins- und Inflationserwartungen reagieren, verzeichneten diese Woche einige der schärfsten Anstiege.
Investoren verkaufen jedoch auch längerfristige Anleihen, was auf wachsende Sorgen hindeutet, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen höherer Energiepreise über einen längeren Zeitraum anhalten könnten.
Der Anstieg der langfristigen Renditen deutet darauf hin, dass die Märkte nicht nur über Inflation besorgt sind, sondern auch über schwächeres Wirtschaftswachstum und steigende staatliche Refinanzierungsbedarfe.
Damit ist eine Marktsituation gemeint, in der die Renditen langfristiger Staatsanleihen schneller steigen als die von kurzfristigen Schuldtiteln.
Ein solcher Schritt spiegelt typischerweise die Erwartungen der Anleger an anhaltende Inflation, größere fiskalische Defizite und höhere langfristige Finanzierungskosten wider.
Britische Gilts bleiben angesichts politischer Unsicherheit volatil
Im Vereinigten Königreich blieben die Renditen von Gilts die ganze Woche über sehr volatil.
Die Renditen britischer Staatsanleihen stiegen auf ihre höchsten Niveaus seit Jahrzehnten, da die politische Unsicherheit nach deutlichen Verlusten der Labour-Partei bei Kommunalwahlen zunahm.
Berichten zufolge wächst der Druck auf Premierminister Keir Starmer, zurückzutreten, während potenzielle Herausforderer für die Parteiführung auftreten, was eine weitere Unsicherheitsquelle für die Finanzmärkte darstellt.
Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, zunehmendem Inflationsdruck und politischer Instabilität hat globale Anleihenanleger vor eine der turbulentesten Handelswochen der letzten Monate gestellt.
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