Gold vor nächster großer Bewegung, da Golf-Krise auf Fed-Risiken trifft
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XAU/USD kaufen. Die Feindseligkeiten im Golf sorgen über Nachfrage als Zuflucht für einen soliden Boden unter Gold, während das Fed-Risiko zweigleisig ist: Wenn die US-Arbeitsmarktdaten enttäuschen, sollten die Renditen von Staatsanleihen und der Dollar nachgeben, sodass Gold seine vorherige +1%-Bewegung ausdehnen kann. Das ist eine „Geopolitik zuerst, Zinsen zweitens“-Konstellation.
Kernrisiko: Wenn die Nonfarm-Payrolls und die Löhne stark ausfallen, treiben dies Renditen und den Dollar nach oben und ersticken das Aufwärtspotenzial von Gold.
iShares 7-10 Year Treasury Bond ETF (IEF) verkaufen. Der Artikel weist auf einen plausiblen Weg zu „bald höheren Zinsen“ hin, falls die Inflation anhält. Das sollte Anleihen mittlerer Laufzeit belasten und Gold im Wettbewerb um Zinsvorteile unter Druck halten.
Kernrisiko: Die Inflation kühlt ab oder die Arbeitsmarktdaten schwächen sich so stark ab, dass die Märkte Zinssenkungen einpreisen, was eine Rally bei Treasuries auslösen und die These der höheren Zinsen widerlegen würde.
- Gold stabilisiert sich nahe $4,485, da Risiken im Nahen Osten US-Zinsbedenken ausgleichen.
- Ölgewinne vertiefen Inflationssorgen vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten.
- Hammack (Fed) sagt, die Zinsen könnten steigen, wenn der Preisdruck weiter zunimmt.
Am Mittwoch blieb Gold stabil, da Anleger eskalierende Spannungen im Nahen Osten gegen bevorstehende US-Wirtschaftsdaten und erneute Warnungen abwogen, dass die Zinsen steigen müssen, falls der Inflationsdruck anhält.
Spot-Gold blieb um 0319 GMT unverändert bei $4,485.17 pro Feinunze, nachdem es in der vorherigen Sitzung um mehr als 1% zugelegt hatte.
US-Gold-Futures für Lieferung im August gaben um 0,1% auf $4,513.60 nach.
Das Metall wurde durch geopolitische Unsicherheit nach neuen Feindseligkeiten im Golf gestützt, doch waren die Zuwächse durch die Sorge begrenzt, dass höhere Ölpreise die Inflation anheizen und die Geldpolitik länger straffer halten könnten.
Gold wird häufig als Zufluchtsanlage in Zeiten geopolitischer Spannungen sowie als Inflationsschutz gekauft.
Seine Attraktivität kann jedoch nachlassen, wenn die Zinsen steigen, da Goldbarren keine Rendite abwerfen und mit ertragsgenerierenden Anlagen wie Anleihen konkurrieren müssen.
Gold stabilisiert sich, während Händler gegensätzliche Signale abwägen
Der Markt für Edelmetalle zeigte sich im frühen Handel uneinheitlich. Silber gab um 0,1% auf $75.01 pro Feinunze nach, Platin fiel um 0,2% auf $1,933.15 und Palladium stieg um 0,2% auf $1,372.25.
Die Stabilität bei Gold folgte auf einen starken Anstieg in der vorherigen Sitzung und deutet darauf hin, dass Anleger zögerten, Positionen vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten, die später in der Woche anstehen, auszubauen.
Öl stieg im frühen Handel um mehr als 2%, was die Befürchtungen verstärkt, dass Energiekosten in eine breitere Inflation einfließen könnten.
Das ist für Gold relevant, da anhaltende Inflation die Nachfrage nach Gold als Absicherung stützen kann, es aber auch Zentralbanken zu einer strafferen Politik veranlassen kann.
Für den Moment sind Händler zwischen diesen beiden Kräften gefangen. Das Risiko im Nahen Osten hält einen Boden unter den Preisen, während die Aussicht auf höhere US-Zinsen das Aufwärtspotenzial begrenzt.
Feindseligkeiten im Golf halten die Nachfrage nach sicheren Anlagen lebendig
Das geopolitische Risiko blieb ein wichtiger Treiber, nachdem das US-Militär erklärte, iranische Raketenangriffe auf Bahrain, Kuwait und andere regionale Ziele seien entweder vereitelt worden oder gescheitert.
Die jüngsten Entwicklungen warfen Zweifel auf, ob ein Waffenstillstand mit Iran Bestand haben kann, und lenkten die Aufmerksamkeit auf die Straße von Hormus, eine kritische Route für den globalen Energiefluss.
„Wenn wir eine weitere Eskalation erleben, könnte das auch jede Erholung dämpfen, die Gold möglicherweise gehabt haben könnte“, sagte Kelvin Wong, Senior Market Analyst bei OANDA, zitiert von Reuters.
Er sagte, Händler beobachteten, ob irgendeine Friedensinitiative von Präsident Donald Trump an Fahrt gewinnt.
US-Außenminister Marco Rubio sagte, die Regierung habe Iran keine Sanktionslockerungen im Austausch für die Wiederöffnung der Straße von Hormus angeboten.
Die Äußerungen stärkten den Eindruck, dass eine diplomatische Lösung unsicher bleibt, wodurch die Märkte anfällig für Schlagzeilen aus der Region sind.
Fed-Äußerungen halten Zinsrisiken im Fokus
Auch die Geldpolitik blieb zentral für den Ausblick auf Gold, nachdem Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, erklärt hatte, dass die US-Notenbank die Zinsen möglicherweise bald anheben müsse, wenn sich der bereits erhöhte Inflationsdruck weiter aufbaue.
Diese Warnung erfolgte, während sich die Märkte auf eine Reihe umfangreicher US-Wirtschaftsdaten vorbereiteten. Händler erwarten die US-Nonfarm-Payrolls, die um 1215 GMT veröffentlicht werden sollen, sowie einen umfassenderen Beschäftigungsbericht am Freitag, um Hinweise auf die nächsten Schritte der Federal Reserve zu erhalten.
Stärker als erwartete Daten könnten das Argument für eine straffere Politik untermauern, insbesondere wenn sie auf einen widerstandsfähigen Arbeitsmarkt und anhaltenden Lohndruck hindeuten. Das würde typischerweise auf Gold drücken, indem es die Renditen von US-Staatsanleihen und den Dollar stützt.
Schwächere Daten hingegen könnten die Erwartung wiederbeleben, dass die Fed später mehr Spielraum für eine Pause oder eine Lockerung der Politik hat, was dem Gold möglicherweise neuen Rückenwind geben würde.
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