DAX-Analyse: Hedgefonds wetten massiv gegen deutsche Autobauer
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Kaufen Sie DAX‑Exponierung (z. B. DAX‑ETF wie iShares Core DAX UCITS ETF) aufgrund des technischen Setups: inverse Schulter‑Kopf‑Schulter‑Formation, Kurs über den 50/100‑Tage‑EMAs und klarer Auslöser bei €25,460. Selbst bei Auto‑Shorts kann der Index durch nachgebende Ölpreise und breite Risk‑On‑Flows steigen, was Hedgefonds zum Eindecken zwingt.
Kernrisiko: Der Ausbruch über €25,460 misslingt und der Index dreht um, wenn sich Auto‑Credit‑Stress auf den breiten Markt ausweitet.
Shorten Sie die am stärksten anvisierten deutschen Autobauer-Anleihen: Volkswagen-Investment‑Grade-Anleihen sowie BMW-/Mercedes-Fälligkeiten 2032–2035 (z. B. BMW 2035). Der Artikel dokumentiert schwere Hedgefonds‑Shorts in diesen Titeln, begründet durch die Angst, dass China‑getriebener Preisdruck die langfristige Ertragskraft zerstört. Falls die Gewinne nicht zurückkehren, weiten sich Credit‑Spreads aus und Perpetuals bzw. riskantere Papiere unterperformen zuerst.
Kernrisiko: Ein starker Nachfrageschub im Automarkt oder ein glaubwürdiger EU‑/Branchenpreis‑Schutzmechanismus, der die Margen schnell genug wiederherstellt und damit Shorts austreibt.
- Der DAX-Index hat sich nach dem US‑Iran‑Waffenstillstandsabkommen erholt.
- Ein Risiko ist, dass Hedgefonds umfangreiche Short‑Positionen gegen deutsche Autobauer aufgebaut haben.
- Der Index hat eine inverse Schulter‑Kopf‑Schulter‑Formation gebildet.
Der DAX-Index sprang diese Woche und erreichte ein Hoch von €25,000, den höchsten Stand seit dem 2. Juni. Diese Erholung erfolgte, als die Rohölpreise nach dem US-Abkommen mit dem Iran nachgaben. Dennoch sieht sich der Index einem erheblichen Risiko gegenüber, da Hedgefonds weiterhin gegen deutsche Autohersteller shorten.
Hedgefonds wetten gegen deutsche Autobauer
Große Hedgefonds setzen auf Short-Positionen bei deutschen Autobauern, was darauf hindeutet, dass sie erwarten, dass deren Aktien und Anleihen mittelfristig unter Druck geraten. Hintergrund sind vor allem die anhaltenden Sorgen der Investoren über den wachsenden Wettbewerb durch günstigere chinesische Autos von Unternehmen wie BYD, Nio und XPeng.
Daten zeigen, dass Anleihen von Unternehmen wie Volkswagen, Mercedes-Benz und BMW zu den am stärksten geshorteten zählen. Zu den führenden Fonds, die diese Anleihen und Aktien leerverkaufen, gehören Marshall Wace und Two Sigma. In einer Notiz sagte ein führender Analyst:
„China ist zur Quelle des Wettbewerbs geworden statt der Gewinne. Investoren zweifeln zunehmend daran, ob die Ertragskraft der Branche jemals wieder das Niveau vor der China-Abschwächung erreichen kann.“
Hedgefonds haben zudem andere europäische Autobauer geshortet, darunter Stellantis, die Muttergesellschaft von Jeep und Fiat, sowie Renault.
Daten zeigen, dass Volkswagen die drittmeistgeshortete Investment-Grade-Anleihe in Europa war; Stellantis belegte Platz 1. Beispielsweise haben dessen riskantere Perpetual-Anleihen erhebliche Short-Positionen angezogen, wobei das Short-Interesse auf über 750 Millionen Euro gestiegen ist.
Hedgefonds shorten außerdem BMWs 2035-Anleihe über 750 Millionen Euro sowie zwei Anleihen über jeweils 500 Millionen Euro mit Fälligkeiten 2032 und 2033. Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei Mercedes-Benz.
Deutsche Autobauer stehen vor großen Herausforderungen
Deutsche Autobauer, die wesentliche Säulen der Wirtschaft und des DAX sind, haben in den vergangenen Monaten zu kämpfen. Die BMW-Aktie ist in diesem Jahr um 26 % gefallen und gehört damit zu den schwächsten Werten im Index.
Porsche Automobil, Mercedes-Benz und die Volkswagen Group sind in diesem Jahr jeweils um mehr als 21 %, 17 % beziehungsweise 12 % gefallen.
Diese Rückgänge erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Leerverkäufe und der Furcht vor chinesischer Konkurrenz. Erst kürzlich forderten Spitzenunternehmen wie Stellantis, Volkswagen und Renault ein „Made in EU“-Ziel, das Hersteller belohnt, die ihre Produktion im Binnenmarkt halten.
Das Problem verstärkt sich, weil einige chinesische Hersteller Werke in Europa errichten, was sie näher an die Kunden bringt und kostspielige Zölle umgeht. BYD investiert in diesem Jahr rund 2 Milliarden Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der EU. Ein Analyst von Federated Hermes sagte:
„Wenn die chinesischen Hersteller weiterhin schnelle Innovationszyklen mit niedrigeren Preisen kombinieren, schafft das ein schwieriges Umfeld für die etablierten europäischen Autobauer.“
Der deutsche DAX hat zudem unterperformt, weil ihm die Exponierung gegenüber der KI-Branche fehlt. Tatsächlich weisen die stärksten Gewinner im Index in diesem Jahr eine gewisse KI-Exponierung auf. Infineon Technologies, ein führendes Halbleiterunternehmen, legte in diesem Jahr um 114 % zu. Siemens Energy, das Energieprodukte liefert, stieg ebenfalls um 18 % in diesem Jahr.
Technische Analyse des DAX-Index
DAX-Index-Chart | Quelle: TradingView
Die technische Analyse deutet darauf hin, dass sich der DAX trotz der Risiken erholen könnte. So hat sich nun eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet, ein verbreitetes bullisches Umkehrsignal. Die Nackenlinie liegt bei €25,460.
Der Index hat zudem die 50-Tage- und 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitte (EMA) überschritten. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Bullen die Oberhand gewonnen haben.
Daher wird ein starker bullischer Ausbruch bestätigt, wenn der Index über den Schlüsselwiderstand bei €25,460 steigt.
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