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Wall-Street-Futures uneinheitlich vor Fed-Sitzung: 5 Dinge vor Marktöffnung

Wall-Street-Futures uneinheitlich vor Fed-Sitzung: 5 Dinge vor Marktöffnung
Devesh Kumar
17. Juni 2026, 13:13 PM

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NVDA/SMH Erholung

Kaufen Sie SMH (oder NVDA) nach dem chipgeführten Rücksetzer: Halbleiter stabilisierten sich vorbörslich, und der Markt beobachtet ausdrücklich, ob sich die Rally über Mega‑Cap‑Technologie hinaus ausweitet. Sollte Warsh keinen restriktiven Ton anschlagen und die Ölpreise schwach bleiben, sollten zinssensitive Bewertungsmultiples von Halbleitern gemeinsam mit dem Nasdaq nach oben neu bewertet werden.

Kernrisiko: Risiko: Warsh schlägt klar restriktiven Ton an (länger höhere Zinsen), treibt die Renditen in die Höhe und zerstört schnell die Bewertungen von Wachstums- und Halbleiterwerten.

XLE: Long auf Öl‑Entspannung

Kaufen Sie XLE: Rohöl notiert nahe Dreimonatstiefs angesichts verbesserter US‑Iran‑Lieferperspektiven, was Inflationsängste abkühlt und Anleihen stützt — Bedingungen, die typischerweise die allgemeine Risikobereitschaft erhöhen und verhindern, dass Energiewerte zum Belastungsfaktor werden. Sollte sich Öl stabilisieren statt kräftig zurückzuschlagen, kann XLE defensiv überdurchschnittlich performen, während der Rest des Marktes die Fed einordnet.

Kernrisiko: Risiko: Öl schießt nach oben bei einem Zusammenbruch des US‑Iran‑Rahmens oder erneuter Schifffahrtsgefahr im Nahen Osten, was Inflationsängste wieder entfachen und Aktien belasten würde.

  • Nasdaq‑Futures steigen, da sich Chipaktien vor Warshs Fed‑Debüt erholen.
  • Dow‑Futures geben nach, während Händler auf Einzelhandelsumsätze und Fed‑Projektionen warten.
  • Öl bleibt nahe Dreimonatstiefs und lindert Inflationssorgen an der Wall Street.

Die US-Aktienfutures zeigten sich am Mittwoch uneinheitlich bis fester, da Investoren den tech-geführten Rücksetzer vom Dienstag hinter sich ließen und sich auf Kevin Warshs erste Entscheidung der Federal Reserve als Vorsitzender vorbereiteten.

Nasdaq-100-Kontrakte stiegen, da Halbleiteraktien im vorbörslichen Handel Stabilität zeigten, während S&P-500-Futures leicht zulegten und Dow-Futures kaum verändert waren.

Die Sitzung bringt mehrere Prüfsteine für die Risikobereitschaft: die Zinsprojektionen der Fed, die Einzelhandelsumsätze im Mai, Ölpreise nahe Dreimonatstiefs und die Frage, ob sich die Rally über Mega‑Cap‑Technologie hinaus verbreitern kann.

Da der Dow Rekordstände erreicht hat und der Nasdaq weiterhin empfindlich auf Chipbewertungen reagiert, bleibt den Händlern kaum Spielraum für ein unklares geldpolitisches Signal.

5 Dinge, die Sie vor Handelsbeginn an der Wall Street wissen sollten

1. Futures deuten auf einen vorsichtigen Start hin

S&P‑500‑Futures stiegen um 0,1 %, Nasdaq‑Futures legten um 0,6 % zu, da Technologiewerte überdurchschnittlich abschnitten. Dow‑Futures blieben kaum verändert und gaben leicht nach.

Das Szenario folgt einer gemischten Sitzung am Dienstag.

Der Nasdaq fiel um 1,15 %, der S&P 500 verlor 0,57 %, während der Dow um 0,64 % zulegte und damit zum zweiten Mal in Folge auf einem Rekordniveau schloss.

2. Warsh steht vor seiner ersten Fed-Prüfung

Es wird erwartet, dass die Fed ihren Leitzins unverändert in der Spanne von 3.50 %–3.75 % belässt. Damit rückt die Pressekonferenz wichtiger in den Fokus als die Entscheidung selbst.

Investoren wollen wissen, ob Warsh stärker auf Inflationsrisiken eingehen wird oder die Optionen des Ausschusses offenhält.

CME FedWatch zeigt, dass Händler weiterhin einer Zinserhöhung im Dezember eine erhebliche Wahrscheinlichkeit beimessen, wodurch zinssensitive Wachstumswerte gegenüber einem restriktiveren Kurs anfällig bleiben.

3. Einzelhandelsumsätze könnten die Wette auf eine sanfte Landung testen

Die Einzelhandelsumsätze für Mai, die um 8:30 Uhr ET veröffentlicht werden, liefern eine neue Einschätzung des US-Konsumenten. Die Daten erscheinen zu einem heiklen Zeitpunkt für die Märkte.

Investoren begrüßen Anzeichen wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit, doch stärkerer Konsum könnte das Argument für niedrigere Renditen erschweren, falls die Inflation hartnäckig bleibt.

Eine schwächere Zahl würde die Auffassung stützen, dass höhere Kreditkosten und frühere Energieschocks die Nachfrage beginnen zu dämpfen.

Ein stärkeres Ergebnis könnte hingegen die Argumentation der Fed für Geduld untermauern.

4. Ölpreis-Entspannung stärkt die Stimmung

Die Rohölpreise blieben nahe Dreimonatstiefs, während Händler ein vorläufiges US‑Iran‑Friedensrahmenwerk bewerteten, das mehr iranisches Öl in die Weltmärkte bringen und die Schifffahrtsrisiken durch die Straße von Hormus verringern könnte.

Brent notiert am Mittwoch nahe 79 US-Dollar pro Barrel, nachdem starke Rückgänge durch Hoffnungen auf eine Rückkehr des Angebots getrieben worden waren.

Niedrigere Ölpreise haben die Inflationsängste abgekühlt und die Erholung bei Anleihen unterstützt, wodurch Aktien nach Wochen energiegetriebener Belastung etwas Luft zum Atmen bekommen.

5. Chips erholen sich; Kursbewegungen bei SpaceX und La‑Z‑Boy

Chipaktien erholten sich im vorbörslichen Handel nach dem Ausverkauf bei Halbleitern am Dienstag. Broadcom, Micron, AMD und Intel stieg zwischen 1,8 % und 3,8 %, wodurch Nasdaq‑Futures überdurchschnittlich abschnitten.

SpaceX legte 3,2 % zu, nachdem es am Dienstag Amazons Marktwert überholt hatte und damit das fünftwertvollste Unternehmen wurde.