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Warum fallen Intel-, AMD- und ARM-Aktien heute?

Warum fallen Intel-, AMD- und ARM-Aktien heute?
Wajeeh Khan
29. Juni 2026, 17:53 PM

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Kaufen: INTC (Intel)

Cantor Fitzgerald empfiehlt, bei Intel den Rücksetzer zu kaufen und sieht $150 bis Jahresende als Ziel. Der Ausverkauf wird eher durch Positionsanpassungen und makroökonomische Vorsicht getrieben als durch einen klaren, unternehmensspezifischen Nachfragezusammenbruch bei Intel. Sollte der Markt auf sektorweite Speicher-/Prognoseängste überreagieren, dürfte INTC eine Gegenbewegung zeigen, da INTC als die am wenigsten reine 'Pure-Play'-KI-Infrastrukturaktie neu bewertet werden dürfte.

Kernrisiko: Die fundamentalen Kennzahlen von Intel verschlechtern sich (Prognose, Margen oder Umsetzung) und die Aktie fällt weiter, selbst nachdem der Rebalancing-Druck nachlässt.

Verkaufen: SMH (VanEck Semiconductor ETF)

Quartalsende-Umschichtungen und Pensionsfonds-Neugewichtungen zwingen zu passiven Kürzungen bei KI-/Halbleiterwerten, wobei geschätzte ~$30B an Abflüssen die Gruppe am stärksten treffen. Ohne frischen positiven Katalysator und mit dem „Sell-the-News“-Überhang von Micron bleibt der Markt belastet. Leerverkauf von SMH, um die anhaltende Momentum-Schwäche bei INTC/AMD/ARM auszunutzen.

Kernrisiko: Eine plötzliche, breit angelegte risikofreudige Rallye, die passive Abflüsse umkehrt und das gesamte Halbleitersegment nach oben zieht.

  • Umschichtungen von Pensionsfonds treffen am 29. Juni Intel-, AMD- und ARM-Aktien.
  • Diese Chip-Aktien haben sich noch nicht von dem Druck durch Microns Quartalszahlen erholt.
  • INTC-, AMD- und ARM-Aktien bleiben Blockbuster-Investments für 2026.

Chiphersteller wie Intel INTC, Advanced Micro Devices (AMD) und Arm Holdings (ARM) eröffneten heute Morgen im Minus, hauptsächlich aufgrund technischer Quartalsendpositionierungen. 

In Ermangelung frischer positiver Katalysatoren tragen anhaltender Gewinndruck und makroökonomische Vorsicht ebenfalls zur Schwäche dieser Halbleiterwerte am 29. Juni bei.

Dennoch bleiben INTC, AMD und ARM für 2026 attraktive Investments: Alle drei haben sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt.

Umschichtungen von Pensionsfonds treffen Intel, AMD und Arm

Während die letzten Handelstage im Juni und des zweiten Quartals zu Ende gehen, belasten programmatische Verkäufe den Markt.

Institutionelle Manager und US-Pensionsfonds nehmen verpflichtende Neugewichtungen zum Quartalsende vor.

Da Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte wie AMD, INTC und ARM enorme Kursgewinne seit Jahresbeginn verzeichnet haben, sehen sich Fondsmanager gezwungen, diese erfolgreichen, hoch bewerteten Tech-Titel passiv zu reduzieren, um nachzüglernde Anlageklassen zu kaufen.

Nach Einschätzung von Wall-Street-Experten treibt diese Neugewichtung geschätzte $30 billion an passiven Abflüssen voran, die KI-Chip-Aktien unverhältnismäßig stark treffen.

Nachwirkungen der Micron-Ergebnisse

Der Halbleitersektor erholt sich noch von dem Druck nach den Micron-Quartalszahlen.

Während die zugrundeliegende KI-Nachfrage robust bleibt, wertete der breitere Markt die zukunftsgerichtete Prognose und die aktuellen Beschränkungen im Speichersegment mit großer Vorsicht.

Warum? Weil eine Nachfrage, die das Angebot übersteigt, für MU großartig ist; für Unternehmen wie Intel, AMD und ARM hingegen signalisiert sie Lieferengpässe, die ihre eigenen Finanzergebnisse erheblich beeinträchtigen könnten.

Microns Quartalszahlen lösten daher ein „Sell-the-News“-Ereignis aus, das am 26. Juni den gesamten VanEck Semiconductor ETF (SMH) nach unten zog.

Diese negative Dynamik überträgt sich in die Sitzung am Montag und erhöht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung den Druck auf Prozessor- und Architektur-Branchenkollegen (AMD, Intel, ARM).

Warum geraten Intel, AMD und Arm heute sonst noch unter Druck?

INTC, ARM und AMD stehen heute Morgen außerdem unter Druck, weil institutionelle Manager Kapital aus Chip-Aktien abziehen, und zwar aggressiv im Vorfeld einer wichtigen makroökonomischen Kalenderwoche.

Investoren bleiben zudem vor zwei wichtigen Ereignissen vorsichtig.

Das erste ist eine Rede zur Geldpolitik des neuen Federal-Reserve-Vorsitzenden Kevin Warsh, die die Erwartungen an eine Zinserhöhung Ende 2026 erhöht hat.

Das zweite ist der US-Nonfarm-Payrolls-Bericht für Juni, der im Markt einen „zuerst verkaufen, später fragen“-Ansatz auslöst.

Auf der anderen Seite sollten Anleger beachten, dass Analysten von Cantor Fitzgerald in einer heutigen Research-Notiz empfohlen haben, bei Intel- und AMD-Aktien den Rücksetzer zu kaufen.

Die Investmentfirma sieht INTC-Aktie bis Jahresende bei $150 – während das nach oben revidierte Kursziel für AMD nun bei $700 liegt, was ein Potenzial von etwas unter 35 % für den in Santa Clara ansässigen Chiphersteller in den nächsten 12 Monaten signalisiert.