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Magnificent-7-Aktien so günstig wie seit rund zehn Jahren nicht mehr

Magnificent-7-Aktien so günstig wie seit rund zehn Jahren nicht mehr
Wajeeh Khan
09. Juli 2026, 12:44 PM

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Alphabet (GOOGL) kaufen

Die Bewertungsprämie der Magnificent 7 befindet sich auf einem Tiefstand seit einem Jahrzehnt, und Morgan Stanley weist darauf hin, dass Hyperscaler im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten stark unterbewertet sind. Alphabet ist der klarste "Picks-and-Shovels"-Begünstigte im AI-Bereich, da Unternehmen sich von tokenmaxxing hin zu hybriden AI-Workflows bewegen, die effizientere Cloud-Kapazitäten erfordern. Das Gewinnwachstum bleibt der Anker (ein Vorteil von 45 % wird genannt), sodass die Multiple-Kompression wie ein Setup für eine Neubewertung aussieht.

Kernrisiko: Die AI-CapEx steigt weiter, aber die Cloud-Nachfrage wandelt sich nicht in nachhaltiges Gewinnwachstum um, sodass der Abschlag bestehen bleibt.

Microsoft (MSFT) kaufen

Microsoft profitiert von derselben Hyperscaler-Transformation, verfügt jedoch über stärkere Monetarisierung durch Unternehmenssoftware und Cloud-Bündelung. Wenn tokenmaxxing an Bedeutung verliert, benötigen Kunden weiterhin AI-Tools und Deployments – MSFT ist positioniert, diese Ausgaben zu erfassen, selbst wenn reine Infrastrukturbudgets infrage gestellt werden. Der Kernpunkt des Artikels – die Mag 7 sind derzeit so günstig wie seit etwa 10 Jahren nicht mehr – unterstützt den Kauf von MSFT, solange der Markt hinsichtlich kurzfristiger AI-Renditen skeptisch ist.

Kernrisiko: Unternehmen verschieben AI-Projekte und Vertragsverlängerungen, sodass das Cloud-/Software-Wachstum so stark abflacht, dass eine Bewertungs-Erholung ausbleibt.

  • Die Bewertungsprämie der Mag 7 gegenüber anderen S&P-500-Titeln ist auf 10 % geschrumpft.
  • Das markiert die geringste Divergenz gegenüber den Benchmark-Aktien seit etwa einem Jahrzehnt.
  • Morgan Stanley empfiehlt, Magnificent-7-Aktien auf dem aktuellen Niveau zu kaufen.

Die Magnificent-7-Aktien, die zuvor die Aktienmärkte dominierten, werden derzeit mit den niedrigsten Bewertungsprämien seit einem Jahrzehnt gehandelt.

Nach einer schwierigen Phase, in der Kapital schnell in Hardware- und Halbleiterunternehmen umgeschichtet wurde, bietet die Magnificent-7-Gruppe einen „immer attraktiveren Einstiegszeitpunkt“ für gezielte Kapitaleinsätze.

Diese starke Bewertungsdämpfung ist direkt auf steigende Schuldenaufnahme und wachsenden Investorenskeptizismus gegenüber kurzfristigen Renditen von Investitionen in künstliche Intelligenz zurückzuführen.

Morgan Stanley Wealth Management sieht diese Tech-Giganten in Bezug auf ihre zugrunde liegenden finanziellen Kennzahlen deutlich „unterbewertet“.

Folglich empfehlen die Strategen des Hauses, die Halbleiterexponierung zu reduzieren, um eine strategische Rotation zurück in ausgewählte Hyperscaler durchzuführen.

Magnificent-7-Aktien haben 2026 unterdurchschnittlich abgeschnitten

Während der Benchmark S&P 500-Index seit Jahresbeginn eine Rendite von 9,0 % erzielt hat, verzeichnet der Roundhill Mag 7 ETF einen leichten Rückgang.

Im Gegensatz dazu ist der iShares Semiconductor ETF im gleichen Zeitraum um rund 85 % gestiegen – ein Ausdruck der aggressiven Kapitalrotation zugunsten der direkten Nutznießer des AI-Ausbaus statt der Unternehmen, die die Infrastruktur finanzieren.

Da diese Megacap-Tech-Unternehmen erhebliche Schulden aufgenommen haben, um ihre Rechenhardware auszubauen, haben die Aktienmärkte ihre Kurse abdiskontiert, weil die Renditen dieser Investitionen noch nicht nachgewiesen sind.

Laut Morgan Stanley verringerte dies die „Bewertungsprämie“ der Magnificent 7 gegenüber den übrigen S&P-500-Aktien auf nur noch 10 % und markiert damit die geringste Divergenz seit mehr als zehn Jahren.

Warum Morgan Stanley empfiehlt, Magnificent-7-Aktien zu halten

Vor dem Hintergrund dieser strukturellen Marktdivergenz stellt Morgan Stanley fest, dass die breitere Magnificent-7-Kohorte weiterhin einen jährlichen Gewinnwachstumsvorsprung von 45 % gegenüber den Benchmark-Aktien aufweist.

Lisa Shalett, Leiterin des Global Investment Office bei Morgan Stanley Wealth Management, erklärt, dass Hyperscaler derzeit deutlich unterbewertet erscheinen.

Diese positive Einschätzung stützt sich auf die erwartete Abkehr von Unternehmen von „tokenmaxxing“, einem ressourcenintensiven Modell, das die AI-Einführung ausschließlich über den Verbrauch von Unternehmens-Tokens misst.

Aggressive Energieanforderungen und hohe finanzielle Kosten haben dieses Modell jedoch für Unternehmen zunehmend unattraktiv gemacht.

Die daraus resultierende Verlagerung hin zu hybriden Designs für AI-Workflows dürfte große Cloud-Infrastrukturbetreiber, insbesondere Alphabet, Amazon und Microsoft, „überproportional begünstigen“.

Wie Morgan Stanley empfiehlt, Magnificent-7-Aktien anzugehen

Anstatt eine passive Indexexponierung zu befürworten, raten Experten bei Morgan Stanley dazu, in der zweiten Jahreshälfte 2026 Tech-Mega-Caps selektiv auszuwählen.

„Wir sind innerhalb der Gruppe Stock-Picker und konzentrieren uns auf jene mit dynamischen Designansätzen und maßgeschneiderten ASIC-Racks, die an dominante Cloud-Service-Geschäfte gekoppelt sind.“

Historische Bewertungsvergleiche untermauern die Darstellung, dass Magnificent-7-Aktien zum Zeitpunkt der Veröffentlichung mit einem ungewöhnlichen Abschlag gehandelt werden.

Nvidia wird beispielsweise derzeit mit etwa 18x den erwarteten Gewinnen gehandelt, gegenüber einem historischen Durchschnitt von rund 36x.

Deshalb bleiben auch Morgan Stanleys Kollegen an der Wall Street für die nächsten 12 Monate konstruktiv gegenüber den Mag-7-Namen.