Samsung, SK Hynix treiben Asien-Aufschwung, während Öl‑Schock Anleihen erschüttert
KI-Sentiment: 35/100 Bärisch
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Kaufen Sie Samsung Electronics (005930.KS) und SK Hynix (000660.KS). Der Artikel zeigt eine starke Erholung, angeführt von beiden Titeln (+3,6% Samsung, +7,5% SK Hynix) nach heftigen Verkäufen, wobei Anleger weiterhin bereit sind, für die KI‑Lieferkette zu zahlen. Ölgesteuerte Renditen sind der makroökonomische Gegenwind, doch die Halbleiter verhalten sich derzeit wie die bevorzugte „Value‑in‑Growth“‑Nische des Marktes. These: Der Ausverkauf war im Verhältnis zur Sichtbarkeit der KI‑Nachfrage übertrieben, und die Erholung kann sich ausdehnen, wenn Chip‑Käufer zurückkehren.
Kernrisiko: Öl bleibt hoch und zwingt die Fed, die Zinsen länger straff zu halten, was Chip‑Multiples einbrechen und Geld aus Wachstumswerten ziehen würde.
Kaufen Sie Nvidia (NVDA). Der Auslöser ist spezifisch: Berichte, dass China führenden KI‑Firmen gestatten könnte, eine begrenzte Anzahl seiner H200‑Chips zu erwerben. Das vermindert die kurzfristige Nachfragesorge und stützt das KI‑Hardware‑Segment, selbst wenn makroökonomische Sorgen (Öl/Renditen) die generelle Risikoaffinität begrenzen. These: Ein begrenzter, aber echter Zugang zu China verbessert die Auslastungserwartungen und stabilisiert das Sentiment, was NVDA und seine Zulieferkette hebt.
Kernrisiko: Der China‑Zugang verzögert sich oder wird blockiert, oder die Exportauflagen verschärfen sich erneut und nehmen die Nachfragestütze weg.
- Asiatische Aktien steigen, da Käufe bei Chip‑Rücksetzern Öl‑getriebene Inflationssorgen ausgleichen.
- KOSPI steigt, da Samsung und SK Hynix sich vom jüngsten Chip‑Ausverkauf erholen.
- Brent nähert sich 80 $, da US‑Iran‑Spannungen Renditen steigen und Wetten auf Fed‑Zinsschritte anziehen.
Asiatische Aktien fanden Unterstützung in jenem Marktsegment, das Anleger noch ungern aufgeben: den Halbleitern.
Die Chiphersteller erholten sich am Donnerstag nach mehreren Tagen heftiger Verkäufe und hoben damit die Indizes in Japan und Südkorea.
Doch die Rally reichte nicht aus, um das größere makroökonomische Risiko auszulöschen. Das Öl sprang nach erneuten US‑Iran‑Feindseligkeiten an, belebte die Inflationssorgen und trieb die Renditen höher.
Das Ergebnis war ein gespaltenes Marktbild: Anleger kauften den KI‑Rücksetzer, blieben aber angesichts des Energie‑Schocks vorsichtig, der die Zentralbanken zwingen könnte, die Geldpolitik länger straff zu halten.
Chip‑Dip‑Käufe stabilisieren Asien
Der breiteste MSCI‑Index für Asien‑Pazifik‑Aktien außerhalb Japans stieg um 0,8%, während Japans Nikkei um 2,3% kletterte und damit eine drei Tage andauernde Verlustserie beendete.
Südkoreas KOSPI sprang um 3,8%, angeführt von einem Anstieg von Samsung Electronics um 3,6% und einem Sprung von SK Hynix um 7,5%.
Die Erholung folgte einer moderaten Erholung an der Wall Street, wo der Nasdaq trotz anfänglicher Schwäche 0,2% zulegte.
Nvidia stieg um 3,6% nach Berichten, wonach China führenden KI‑Firmen erlauben könnte, eine begrenzte Anzahl seiner H200‑Chips zu kaufen, was einige Sorgen um die Nachfrage nach fortschrittlichen Prozessoren lindert.
Die Bewegung deutet darauf hin, dass Anleger nach dem Ausverkauf dieser Woche weiterhin Wert in der KI‑Lieferkette sehen.
Doch die Überzeugung bleibt fragil, insbesondere nachdem Samsungs starke Ergebnisprognose Anfang der Woche Gewinnmitnahmen nicht verhindern konnte.
Ölschock belebt Inflationsängste
Das größere Risiko kam vom Rohöl. Brent stieg um 0,8% auf 78,65 $ je Fass und lag für die Woche rund 9% im Plus; kurzzeitig notierte er über 80 $ – erstmals seit dem 22. Juni.
Das Öl setzte seine Rally fort, nachdem Trump gesagt hatte, das Zwischenabkommen mit Iran sei „over“ und US‑Truppen neue Schläge ausgeführt hatten, die darauf abzielten, die Straße von Hormus offen zu halten.
Später sagte Trump, er erwarte keine Rückkehr zu einem umfassenden Krieg, was den Märkten half, sich von den Tagestiefs zu erholen.
Dennoch war der Schaden für den Inflationsausblick deutlich. Höhere Energiepreise belasteten die Anleihenmärkte und erhöhten die Erwartungen, dass die Federal Reserve dieses Jahr erneut straffen muss.
Anleihen stehen unter Druck
Die Fed‑Futures implizieren nun 38 Basispunkte an Straffung in diesem Jahr, wieder nahe den Niveaus von vor einer Woche.
Die Protokolle der Fed‑Sitzung im Juni zeigten, dass mehrere Entscheidungsträger bereits über die Inflation besorgt waren, einige sogar einen Fall für höhere Zinsen sahen, bevor sie sich auf ein Abwarten einigten.
Die Renditen stiegen in den Märkten. Japans 10‑jährige Rendite zog auf 2,880% an, den höchsten Stand seit 1996, während Australiens 10‑jährige Rendite ihr höchstes Niveau seit Anfang Juni berührte.
Die US‑10‑jährige Rendite setzte die Übernachtgewinne fort und stieg auf 4,5852%.
Die Währungsbewegungen blieben ruhiger. Der Dollar gab um 0,2% auf 162,38 Yen nach und blieb damit nahe Niveaus, die das Risiko einer japanischen Intervention lebendig halten.
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